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Sendlinger Pressekritik
Sendlinger Pressekritik, den 01.09.2010 Münchner Merkur: „Das geheime Museum des Christian Ude“ (1)
‚Eingebetted’ bei´m OB Ude…
Wieviel Distanz muss eine unabhängige Tageszeitung zu sogenannten „Obrigkeiten“ einnehmen, um ihrer Aufgabe der Berichterstattung objektiv nachzukommen? Wer braucht wen – und wer gebraucht wen zu was? Wir alle haben Verantwortung!
Wie darf man die Situation nennen, wenn deutsche Journalisten, üblicherweise zuständig beispielsweise für eine Lokal- oder Stadtteilredaktion, nach Pülümür in die Türkei/Anatolien reisen, um dort, beispielweise anno 2005, Reden über den Münchner Bürger Christian Ude anzuhören, weil dieser sich als Namensgeber (!) des pülümürer „Kultur- und Bildungszentrum“ hergab? Wer was und wie viel mit welcher Begründung damals beispielsweise auch zur Finanzierung der begleitenden Journalisten beitrug, interessiert die ‚Bürger für Sendling’ heute noch: sie mussten sich ebenfalls anno 2005 zusammentun, um das damals nicht zufällig beginnende OB-Ude-Engagement für die türkisch-islamische Ditib-Ditim-Zentralmoschee am Gotzinger Platz abzuwehren! Und auch eine von ihnen als unfair, unwahr, unredlich empfundene Berichterstattung der Münchner Lokalpresse. Dass damals der Regionalteil der ‚Süddeutschen Zeitung’ den ‚Bürger für Sendling’ oftmals als eine ‚Verlautbarungsstelle’ des OB Ude dünkte, als ein ‚Vorvorzimmers’ des OB Ude, ist nachzulesen. Der SZ-Journalist Bielicki war einer derjenigen, die zu OB Ude standen wie ‚In Treue fest’ und dessen Berichterstattungen zum Thema ‚Ditib-Ditim-Zentralmoschee am Gotzinger Platz’ waren in ihrer Ausrichtung mehr als eindeutig.
Wenn es ‚der Politik’ notwendig erscheint, ist man zu Journalisten besonders nett. Geschickte Politiker „bauen ihre Journalisten“ nach dem Motto auf: ‚Schaffe dir Freunde, bevor du sie brauchst’. Die Amerikaner haben dafür „den ‚Embedded Journalist’ erfunden (von englisch „embed“ – einbetten, integrieren, deutsch „Eingebetteter Journalist“(2), der „die Dinge aus erster Hand“ erfahren und erleben sollte. Erstmals verwendet wurde der Begriff „Embedded“ von der US-Army im Irak-Krieg 2003. anno 2005 auf bairisch formuliert in Sendling nach der Lektüre des SZ-Artikels über das Christian Ude-Kultur und Bildungszentrum in Pülümür in Ostanatolien/Türkei.
Dass die SZ-Lokalberichterstattung ihre einstige wichtige Stellung für viele Münchner an den ‚Münchner Merkur’ verloren hat, ist nichts Neues. Aber machiavelistisch gedacht für die Münchner Stadtpolitik sehr wichtig! Dass OB Ude jetzt dem jungen MM-Journalisten Johannes Patzig seine Wohnung zeigt, seinen Kollegen gar fotografieren lässt und kleine sympathische Geschichtchen von besonderem „human touch“ von sich, von alten Schlüsseln und kleinen Diebstählen erzählt, ist einfach sooooo süüüüüß… soooo menschlich, sooooo rührend …und eine ganze MM-Druckseite wert! Nur sollte man nicht vergessen, dass der OB Ude, auch bekennender Kabarettist mit Gespür fürs überraschende Dramaturgie, dergleichen soooo süüüüüüße Interviews nicht ohne Absicht tut! Ein Glücksfall für den MM-Journalisten Johannes Patzig ist die gewählte Überschrift über dem Bild des grinsenden Christian Ude: „Das geheime Museum des Christian Ude“. Denn da haben wir uns beruhigt: das Bild beweist, dass das Museum ja nicht mehr geheim ist – und dass er da ja schon drinnen ist, der OB Ude! Und der MM-Journalist Johannes Patzig könnte etwas gelernt haben… (dg)
Informationen:
1.) Münchner Merkur, Wochenendausgabe 28,-29.08.2010, Titel-Erklärung: ‚Eingebetted’ = Urspr. engl. ‚Embetted’
2.) Wikipedia: Embedded Journalist (von englisch „embed“ – einbetten, integrieren, deutsch „Eingebetteter Journalist“) bezeichnet einen kontrollierten und zivilen Kriegsberichterstatter, der im Krieg einer kämpfenden Militäreinheit zugewiesen wurde. Geprägt wurde der Begriff zu Beginn des Irakkrieges im Jahre 2003, seitens der Streitkräfte der Vereinigten Staaten. Die United States Army begegnete mit der Praxis des „eingebetteten Journalismus“ dem Druck amerikanischer Massenmedien, denen der Zugang zum Kriegsgeschehen während des Zweiten Golfkrieges 1991 und des Krieges in Afghanistan 2001 nicht ausgereicht hatte. Auch aus Sicht der Koalition der Willigen war das Einbinden der Journalisten sinnvoll, da auf diese Weise die Berichterstattung leichter kontrolliert werden konnte.
Auflagen und Risiken Das Militär verlangte von den embedded journalists, kurz auch als embeds bezeichnet, dass sie vorher eine Zeit lang ein Spezialtraining absolvierten.(…) Außerdem mussten sich die Reporter und deren Arbeitgeber verpflichten einem speziellen Regelkatalog, den sogenannten Ground Rules, die genaue Auflagen enthielten, zuzustimmen. Während der Kampfhandlungen des Irakkrieges im Jahr 2003 sind 16 der 600 embedded journalists ums Leben gekommen, darunter auch der deutsche Focus-Korrespondent Christian Liebig. Die Zahl ist erstaunlich hoch, denn von den rund 300.000 eingesetzten alliierten Soldaten verloren während der Kampfhandlungen lediglich 178 ihr Leben; die Todeswahrscheinlichkeit der embeds war also rund 45mal größer.
Qualität und Zensur: Bildrauschende Videos, übertragen mittels Satellitentechnik, waren dauerhafte Begleiter des Kriegseinsatzes. Nur wenige Journalisten waren in der Lage, auch Aufnahmen zu machen, die nicht unbedingt den Interessen der Militärs entsprachen. Die Berichterstattung unterlag der Zensur. Wenn auch die Konzeption eine gewisse Ähnlichkeit zu jener der deutschen Propagandakompanien (kurz PK) im Zweiten Weltkrieg aufweist, so gibt es doch einen Unterschied: der PK-Reporter war befehlsgebundener Soldat, der embedded journalist dagegen ist Zivilist, wenn auch in Uniform, und zumindest formal unabhängig. Das Embedding stellt einen Fortschritt gegenüber dem extrem ungeliebten Pool-Prinzip dar. Ein Vorteil des Einbettens für Journalisten: Es löst sie von der Verpflichtung, ihr Material mit Kollegen teilen zu müssen, wie es unter Einsatz des Pool-Prinzips nötig gewesen ist. Rezeption: „Eingebettete Journalisten“ wurde bei der Wahl für das Wort des Jahres 2003 auf den 5. Platz gewählt. Zitate „Der Blick des Journalisten fällt durch den Sehschlitz des Panzers. Und der ist nicht sehr groß.“ Friedrich Nowottny: bis 1995 Intendant des Westdeutschen Rundfunks, 2003
Bürgervereinigung
„Bürger für Sendling“ (BfS)
Sendlinger Pressekritik, den 25.05.2010 Europäische Journalisten (EJF) stellen Türkei an den Pranger!
Türkei: Feind der Demokratie und freien Journalismus? 1)
Im Streit um die Münchner Ditib/Ditim-türkisch-islamische Zentralmoschee in Sendling berichteten Journalisten der Süddeutschen Verlagsgruppe unkritisch-wohlwollend über türkische Einflussnahmen via dem Münchner OB Ude. Jetzt protestierte die Europäische Journalisten-Konferenz (EJF) 2) gegen die Knechtung der Pressefreiheit in der Türkei.
Der Ehrenbürger von Pülümür (Anatolien), der Münchner OB Ude, hatte vom türkischen Ministerpräsidenten Erdogan Unterstützung für die Ditib/Ditim-türkisch-islamische Moschee in Sendling angeboten bekommen: nicht nur hierüber hatten Münchner Journalisten der ‚Süddeutschen Verlagsgruppe’ unkritisch-wohlwollend bis zustimmend zum Projekt der türkischen Religionsvereine Ditib/Ditim berichtet. Die ‚Bürger für Sendling’ hatten sich oftmals über die einseitige parteiliche Berichterstattung beklagt. Nach dem aktuellen Protest der Generalversammlung der Europäischen Journalisten-Konferenz, die am 18. April 2010 mit voller Absicht in Istanbul tagte, appellieren die ‚Bürger für Sendling’ nun an die Journalisten der ‚Süddeutschen Verlagsgruppe’, dass sie ihre Einstellung hinsichtlich der Zielsetzung und des Wahrheitsgehalts offizieller türkischer Quellen – hierzulande Ditib/Ditim-Nachrichten via türkischem Religionsministerium – prüfend objektivieren sollen. Sie sollten vorab vor allem den Bericht ihres Kollegen Joachim Kreibich in der neuesten Ver.di-Zeitschrift 3) für Journalisten lesen: „… Ercan Ipeki, Präsident des Verbandes der türkischen Tageszeitungs-Journalisten (TGS) zog ein bitteres Resümee. Vierzig seiner Kollegen sind gegenwärtig in Haft. Die Arbeit der kritischen Journalisten und der Gewerkschaften generell wird behindert, die regierungsfreundlichen Medien bilden ein Kartell, die freie Berichterstattung bleibt auf der Strecke. Wer seine Aufgabe ernst nimmt, unvoreingenommen recherchiert und Missstände aufdeckt, muss damit rechnen, im Gefängnis zu landen. In den vergangenen Monaten wurden 17 türkische Journalisten angegriffen… (…) Nicht nur Journalisten übten heftige Kritik. Mustafa Türkel, Sekretär der Vereinigung türkischer Gewerkschaften, machte deutlich, dass die Regierung zwar internationale Vereinbarungen unterschrieben hat, aber häufig dagegen verstößt. .. (…) In der Türkei genüge es schon, den Begriff ‚Kurdistan’ in einen Artikel zu verwenden, um hinter Gitter zu landen: völlig unvereinbar mit allen rechtsstaatlichen Prinzipien und demokratischen Gepflogenheiten. Riza Türmen, ehemals Richter am europäischen Gerichtshof für Menschenrechte und Kolumnist der Zeitung ‚Milliyet’, hat beobachtet, dass die Regierung missliebigen Verlagen die Steuerfahnder ins Haus schickt, die monatelang minutiös die Bücher prüfen. Selbst bei kleinen Verstößen werden unglaublich hohe Geldstrafen verhängt… (…).“4)
Die Europäische Journalisten-Förderation (EJF) sieht „auch die EU-Kommission und das europäische Parlament gefordert. (…) In einer einstimmigen Resolution aller Teilnehmer wurde die sofortige Freilassung der Inhaftierten im Land gefordert. Mit Abscheu reagierten die Journalisten auf die Ermordung ihres Kollegen Cihan Hayirserver im Dezember 2009.“ 4) Erstaunlich, wie vorsichtig der Journalist Joachim Kreibich, der auch als Autor in der Süddeutschen Zeitung erscheint, hier berichtet! Denn eigentlich ist der von ihm nicht (!) zitierte Wortlaut der EFJ-Resolution (1) auf 44 Zeilen an Deutlichkeit nicht zu überbieten! Wobei die Aufzählung übler Verstöße in der klaren Anprangerung, die „Türkei ist ein Feind des freien Journalismus in Europa und der Welt der Demokratie.“ (…Council marks Turkey as an enemy of free journalism in Europe and in the democratic world.” s. Pkt. 1) gipfelt.
Die ‚Bürger für Sendling’ sehen die Damen und Herren Journalisten der ‚Süddeutschen Zeitung’ gefordert, vornehmlich diejenigen Journalisten der ‚SZ-Redaktion Lokales’, die dem aktuellen Rathaus-Chef OB Ude zuneigen und dessen Faible zur türkisch-islamischer Thematik! „Sage mir, mit wem du umgehst, so sage ich dir, wer du bist, weiß ich, womit du dich beschäftigst, so weiß ich, was aus dir werden kann.“ Johann Wolfgang von Goethe äußerte sich mit Bestimmtheit nicht so als „Warnung für Journalisten“, aber: Die Aussage passt! (db)
Informationen: 1. [PDF) EFJ Statement on Rights of Journalists and Trade Union Freedoms in Turkey 50k - Adobe PDF - Als HTML anzeigen The EFJ condemns vigorously the continued denial of trade union rights and ... shocked by the murder of Cihan Hayirserver, Executive Editor of Guney Marmara'da ... europe.ifj.org/assets/docs/217/078/5f98ad9-bd5804e.pdf
Ausschnitt: 2. Die Europäische Journalisten Förderation (EJF) repräsentiert mehr als 250.000 Journalisten in mehr als 30 europäischen Ländern. Das ‚Steering Commitee’, das Führungsgremium der EJF, setzt sich aktuell aus 11 Journalisten aus 11 europäischen Ländern zusammen. Präsident ist Arne König (SJF), Schweden. 3. ‚Menschen machen Medien’, Medienpolitische ver.di-Zeitschrift Nr. 5/10, Jahrgang 59, 4. Bericht von Joachim Kreibich, s.d. M 5/2010, S. 29: „Bedroht und inhaftiert“.
Bürgervereinigung
„Bürger für Sendling“ (BfS)
Sendlinger Pressekritik, den 14.05.2010 Münchner Merkur: ‚Kommentar ‚Pro Islam-Zentrum’ gegen Verfassungsschützer und Richter!
Patzt Journalist Patzig mit ‚Augen zu und durch’?
Verfassungsschützer, Informanten, Richter können sich irren, aber auch Journalisten! Erfahrene Kommentatoren in den Medien halten sich meist neutral, wenn öffentlicher Streit noch tobt. Denn die eigene vorschnelle Positionierung offenbart, „wessen Geistes Kind“ man ist: meist ist man bekanntlich erst hinterher schlauer!
Nicht nur zur Bestürzung der Penzberger islamischen Gemeinde mit dem Imam Benjamin Idriz und dem Gemeindevorsitzenden Bayram Yerli hat das von ihnen angerufene Verwaltungsgericht entschieden: „Die Nennung der Muslime im Verfassungsschutzbericht war rechtens.“(1) Bestürzt darüber äußerten sich auch Münchner Stadtpolitiker fast aller Parteien. Denn sie hatten sich nach dem wahrscheinlichen Münchner ‚Zentralmoschee-Debakel der türkisch-islamischen DITIB/DITIM’ von der Penzberger Imam-Idee eines vorgeblichen „Europäischen Islam-Zentrums in München“ begeistern lassen. Dabei warnte der Bayerische Verfassungsschutz bereits seit 2007 vor Islamismus-Verbindungen - auch verborgener Art - in seinen Jahresberichten(2); dazu verwies er auf bekanntgewordene Indizien. Was letztlich darauf hinauslief, dass – kurzgefasst – der Vorwurf einer Art ‚Fünften Kolonne’(3) erhoben wurde. Gleich ob Wahrheit, dringender Verdacht oder auch nur eine gewollte Konstruktion des Verfassungsschutzes: kein Wunder, dass die Beschuldigten, voran Imam Benjamin Idriz, sich vor Gericht dagegen wehrten (4). Ihr Verhalten ist in jedem Fall verständlich und für jedermann nachvollziehbar - gleich ob die Beschuldigungen nun wahr waren oder auch nicht! Nun aber hat ein unabhängiges Gericht die Fakten geprüft, sowohl die recherchierten, belegten Vorwürfe des Verfassungsschutzes als auch die sicherlich durchdachten Gegenargumente der islamischen Penzberger Gemeinde mit ihrem deutschen Anwalt Hildebrecht Braun (5). Und nach lang andauernder Untersuchung kam das Urteil: der Bayerische Verfassungsschutz kann seine Berichte stehen lassen!
Zum Nachdenken: ‚gleich ob Wahrheit, dringender Verdacht oder auch nur eine gewollte Konstruktion des Verfassungsschutzes’ vorgegeben sind, gleich, ob man in unserer Demokratie als ‚freier Geist’ oder als Betroffener unterstellen darf, dass auch Richter sich irren können oder theoretisch sowie vorsätzlich Fehlurteile möglich sind – wäre es nicht ein Gebot der Vernunft, den urteilenden Richtern zu unterstellen, dass sie (in Kenntnis der Brisanz der Thematik) alle vorgelegten Unterlagen sehr genau geprüft haben, bevor sie ihr Urteil verkündeten? Dass sich nach manchen Gerichtsurteilen thematisch bereits festgelegte Politiker ‚aus dem Bauch heraus’ unmutig dazu äußern, ist oft ihrem Klientel als Reflex geschuldet (5). Was aber schuldet der Journalist Johannes Patzig wem und warum, wenn sein Kommentar neben dem 4-spaltigen Artikel „Verfassungsschutz. Die Muslime wehren sich’ lautet: „ Islam-Zentrum darf nicht sterben! Schon lange existiert der Verdacht, einige Planer des Islam-Zentrums ‚Ziem’ in München würden Kontakte zu Islamisten pflegen. Nun wurde er durch ein Gerichtsurteil noch erhärtet. Sollte man die Pläne für das Islam-Zentrum also begraben? Auf gar keinen Fall! Dafür ist diese Vision viel zu wichtig für die Stadt, ja für Deutschland. Das Konzept, das die Initiatoren vorgelegt haben, bietet die einmalige Chance, einer neuen Art von Islam eine Heimat in München zu geben. Einem Islam, der sich in deutscher Sprache ausdrückt, der sich zu den Werten unserer Verfassung bekennt und sich nicht im Widerspruch zur modernen westlichen Gesellschaft sieht. So ein Projekt wäre effektiver Verfassungsschutz. Wenn die Staatsregierung den Muslimen misstraut, muss sie Kontrolle ausüben. Sie muss über Lehrpläne und Personal mitbestimmen und wachsam bleiben, wer ein- und ausgeht. Kein Islam-Zentrum ist aber keine Lösung. Nicht auszudenken, wenn nach dem Debakel in Sendling noch ein Moschee-Projekt scheitert! Dann besteht erst recht die Gefahr der Radikalisierung in Hinterhöfen!“(6)
Man muss sich fragen: hat der Journalist Johannes Patzig nicht Hintergründe recherchiert, sondern parteilich nur eine einzige Betroffenheitsseite angehört? Hat er sich nicht einmal kritisch bei seinem eigenen Kommentar gefragt, was er da selbst eigentlich fordert? · Staatliche Kontrolle über die Religion Islam! · Zum bisherigen Islam der Sunniten, Aleviten, Schiiten usw. die Neubegründung eines ‚Bayerischen Staats-Islam’, der die Deutsche Verfassung mit Bezug auf den Gott (der christlichen Verfassungsväter) über das ‚Göttliche Wort Allahs’ mit bayerischen Lehrplänen stellt! · Den Bayerischen Verfassungsschutz eingeteilt als ‚Moschee-Hausmeister’, der umfassend weiß, wer ‚ein- und ausgeht’, · einen Bayerischen Staatsvertrag’, u.a. mit Imam-Bestimmungsrecht.
Johannes Patzig hat – entspannt gesagt – nur mit seinem Schlusswort im Kommentar etwas Richtiges getroffen, wenn er schreibt: „Dann besteht erst recht die Gefahr der Radikalisierung in Hinterhöfen!“ Höchstwahrscheinlich! Einerseits von den Muslimen, die mit Recht dazu ‚auf integrationseinheimisch’ sagen könnten: „Ja, wo sam’mer denn?“ Andererseits von bayerischen Einheimischen, die mit Recht ihrer Staatsregierung sagen könnten: „Ham’s di no?“ Sicherlich petzen wir nicht, wenn wir dem Journalisten Johannes Patzig raten, sich auch von honorig auftretenden Stadtpolitikern nicht instrumentalisieren zu lassen: denn auch extern erzeugte Misstöne hallen nach…
PS.: Den ‚Bürger für Sendling’ wurden Hinweise zugetragen, wonach Münchner Stadtpolitiker nach einer etwaigen offiziellen Aufgabe der DITIM-Moscheebaupläne den Sendlinger Gotzinger Platz kurzfristig für das Islam-Zentrumsprojekt vorschlagen wollen. Ein Schreiben der ‚Bürger für Sendling’ an den Penzberger Imam Idriz mit der Aufforderung, er solle eine kolportierte Aussage von ihm - er wolle nicht nach Sendling - schriftlich bestätigen, blieb bisher leider unbeantwortet. (dg)
Informationen:
1)
Bayerisches Verwaltungsgericht München (05.05.2010):
„Verfassungsschutzbericht 2008: Antrag der Islamischen Gemeinde Penzberg e.V.
abgelehnt. Mit Beschluss v. 03 Mai 2010 (Az.M 22 E 09.2155) hat das
Verwaltungsgericht München den Antrag der Islamischen Gemeinde Penzberg e.V. (IGP)
und ihres Vorsitzenden auf Unterlassung der Erwähnung im
Verfassungsschutzbericht 2008 abgelehnt. Nach der Entscheidung entsprechen
die beanstandenden Aussagen der Wahrheit und durften gemäß Art. 15 Bay.
Verfassungsschutzgesetz veröffentlicht werden. (…) Nach den Darlegungen des
Gerichts bestehen Verbindungen des Vereinsvorsitzenden der islamischen
Gemeinde Penzberg e.V. sowie auch des Imams der Moschee in Penzberg zu Milli
Görüs. Der Imam, welcher zugleich Initiator und Vorstandsvorsitzender des
Projekts ZIEM (Zentrum für Islam in Europa – München) ist, steht danach außerdem
in einem Unterordnungsverhältnis zu einer weiteren als verfassungsfeindlich
eingestuften islamistischen Organisation, nämlich der ‚Islamischen Gemeinschaft
in Deutschland’, dem deutschen Zweig der extremistischen Muslimbruderschaft.“
2)
Jahresberichte Bayerischer Verfassungsschutz ab 2007:
www.innenministerium.bayern.de/sicherheit/verfassungsschutz;
3)
‚Fünfte Kolonne’:
http://de.wikipedia.org/wiki/F%C3%BCnfteKolonne 4) Süddeutsche Zeitung, 07.05.2010: „Ich bin doch kein trojanisches Pferd“. Der Penzberger Imam – ein verkappter Islamist? Das Verwaltungsgericht wirft Benjamin Idriz Islamismus vor. Dieser ist geschockt. Von M.Maier-Albang und M. Drobinski: „(…) Idriz steht nun als einer da, der zwar offiziell für einen weltoffenen und toleranten Islam eintritt, in Wahrheit aber…(…) Das Gericht geht davon aus, dass Idriz die Öffentlichkeit belügt…“ 5) Hildebrecht Braun, Rechtsanwalt, *1944, FDP-Politiker, ehemals MdB, unterlag 2008 der FDP-StR Nadja Hirsch bei der EU-Wahl; http://de.wikipedia.org/wiki/hildebrechtBraun
6)
Nach Medienberichten in den letzten Jahren wurden sog. „Hassprediger“ auch in
„anerkannten sog. repräsentativen Moscheen“ festgestellt; auch trafen sich die
Attentäter des 11.September in allgemein zugänglichen Moscheen.
Bürgervereinigung
„Bürger für Sendling“ (BfS)
Sendlinger Pressekritik, den 06.05.2010 Ude-Bildchen: ,Mogelverpackung’? Ansichtssache? ‚Lässliche Sünde’? Absicht?
Kann Portraitbildlächeln Lüge sein?
Ude hier, Ude da. Selbst in kostenlosen Münchner Werbeblättern stellt sich der Münchner Oberbürgermeister Ude dar, weiß viel zu vielen Themen. Sein Portrait belächelt zeitlos jung Münchner Leser: Dank des Stadtpresseamts? Der Archivare? Oder: Botulinumtoxin?
Oberhalb des Portraits steht fettgedruckt: „Hier schreibt der OB“, unterhalb des Portraits steht fettgedruckt „Der OB Christian Ude schreibt seit Jahren seine Kolumne für das Münchner Sonntagsblatt. Foto: Stadtpresseamt“. Und dazwischen platziert lächelt der OB Ude seine Münchner Leser im ‚Münchner Samstagsblatt“ jugendlichfreundlich an. Optisch fast faltenfrei… quasi zeitlos!
Im redaktionell aufgemachten Artikel zum Thema ‚Münchner Stadtbibliothek schlägt alle Ausleihrekorde’ begeistert sich der Verfasser geradezu olympisch über „das bundesweit größte kommunale Bibliothekssystem“, „bundesweit nahezu konkurrenzlose Besucherzahlen“ und auch über die städtische Investition von ca. 33 Millionen Euro 2010 in drei städtische Bibliotheks-Neubauten. Da mögen manchem Münchner Leser, der von einer aktuellen Münchner Stadtverschuldung von etwa 3,3 Milliarden Euro gehört hat und der an die deswegen jährlich zu zahlenden Zinsen denkt, seine eigenen Gesichtszüge wie das ‚Ude-Portraitlächeln’ ‚wie eingefroren’ vorkommen! Andere Münchner aber, die das ‚Ude-Portraitlächeln’ als zu „jugendlichgrinsend“ im Propaganda-Stil auch undemokratischer Strukturen empfinden, fragen sich verblüfft beim Bildvergleich mit ihren eigenen Jugendbildern: ‚Was hat er, was ich nicht habe?’
Beispielsweise ein ‚Stadtpresseamt’, das wegen der Einspar-Appelle des Stadtkämmerers möglicherweise aktuelle Portrait-Fotografenhonorare einspart und deswegen Ude-Archivbilder an Redaktionen herausgibt … Beispielsweise ein ‚Münchner Samstagsblatt’, dessen Redaktion neben das offenbar zeitlose ‚Ude-Portraitbild’ leider nicht „Foto Stadtpresseamt, Archivbild anno 19xy“ abdruckt, sondern stattdessen rechts über der ‚Ude-Kolumne’ ordentlich ‚Samstag, 17.April 2010’ vermerkt.
Nachdem das ‚Münchner Samstagsblatt’ eine in München regelmäßig erscheinende, wie eine Zeitung aufgemachte Publikation ist, mag das manche Münchner möglicherweise irritieren … aber was soll’s: es handelt sich ja nur um ein kostenlos verteiltes Werbeblatt eines Unternehmens der „Mediengruppe Süddeutsche Verlag“. Kostenlos an Münchner Haushalte verteilt: das stimmt! Sicher ist aber auch: das ‚Münchner Samstagsblatt’ wird mit Kosten erstellt! Und da es ein Werbeblatt ist, werden es wohl die Werbekunden sein, die dafür zahlen. Und die auch etwas für ihr Geld haben wollen, Motto: ‚Wer zahlt, schafft an!’ Doch da die Stadt München aktuell massiv verschuldet ist, fragen sich die ‚Bürger für Sendling’ besorgt: Was macht das Münchner ‚Stadtpresseamt’ im Werbeblatt? Bezahlt die Stadt vielleicht der ‚Mediengruppe Süddeutscher Verlag’ dafür etwas aus seinem Budget? Oder bekommt sie von der ‚Mediengruppe Süddeutscher Verlag’ diesen ‚Werbeblatt-Platz’ geschenkt? Gegen eine Spendenquittung… oder „nur so, für lau?“ Wenn aber ein deutsches Sprichwort schon heißt, „Einem geschenkten Gaul schaut man nicht ins Maul!“, könnte das vielleicht bedeuten, dass die Werbeblatt-Redaktionen das von PR-Stellen geschenkte Text- und Bild-Material problemlos annehmen und ‚kontrolllos’ veröffentlichen dürfen. Ohne dass beispielsweise daneben steht: „Ungeprüfte Werbe-Aussage. Über deren Wahrheitsgehalt erkundigen Sie sich bitte selbst beim PR-Versender oder bei jeder nächstgelegenen echten Zeitungsredaktion oder ehrlichen JournalistInnen.“
Natürlich könnte man bei einer fiktiven Fragestellung „Wie alt ist das Portraitbild?’ oder ‚Wie gut ist das Portraitbild retuschiert?’ im konkreten Fall dem ‚Münchner Samstagsblatt’ unterstellen, seine Leser psychosomatisch darob schonen zu wollen. Schließlich mag so manchem Münchnern das veröffentlichte „OB-Ude-Breitlächeln“ des überlassenen ‚OB-Ude-Portraits’ nicht zur oft tristen Münchner Lebenswirklichkeit passen. Könnte sich der verantwortliche Redakteur Robert Gresser vom ;Münchner Samstagsblatt’ tatsächlich solche Gedanken gemacht haben?
Denn Beobachter der ‚Bürgern für Sendling’ sind sich einig, dass sich die Ursache des ‚Ude´schen Breitlächelns’ vom ‚Sardonisches Lächeln’ oder auch einer Facialis-Gesichtsnervenlähmung sicher unterscheidet. Nach bisherigen wissenschaftlichen Erkenntnissen gibt es auch kein körpereigenes, humanoides Botulinumtoxin zur Faltenglättung. Oder lautet die wahrscheinlichste Erklärung für das Ude’sche Breitlächeln banal: „Professionell zeitloses Werbedauerlächeln“?
Nachdem Werbung bekanntermaßen die Realität schönt, auch Wahrheiten künstlerisch verfremdet, sollte man sich über ‚zeitlose Politikergesichtsabbildungen’ weder wundern noch aufregen. Eine demokratische Anregung für das ‚rg-Redaktionsbüro Robert Gresser’ allerdings wäre, alle Veröffentlichungen im ‚Münchner Samstagsblatt’ auf Kriterien des „Unlauteren Wettbewerbs“ zu prüfen. Korrekt wäre es dann, wenn Werbetexte und Werbebilder als ,Werbetexte’ und ‚Werbebilder’ eindeutig gekennzeichnet würden. Beispielsweise mit: „Eine Werbetext-Anzeige des….“ oder „Werbe-Text, erstellt und angeliefert durch ….“. Somit könnte es für die Redaktion eines Werbeblatts niemals den Verdacht geben, dass redaktionell aufgemachte Texte nur eine für bestimmte Interessen oder Personen zugeordnete ‚Verkappte Werbung’ seien. Auf keinen Fall dann eine ‚heimliche redaktionelle Parteinahme’ und keine subversiv platzierte ‚Leser-Täuschung’.
Angesichts der ‚Spar-Zeiten’ ergäbe dadurch sich für viele Politiker die große Chance, mit ihrem persönlichen Erstbild ‚Bäuchlings liegendes lächelndes Baby auf Bärenfell’ günstig und einmalig eine lebenslang taugliche Bild-Dauerleihgabe an Redaktionen abzugeben. Dann wäre auch die Frage gelöst, in welchem Alter aus dem Lächeln im Gesicht ein Grinsen wurde. Oder ab wann dem Betreffenden einmal endgültig ‚das Lachen verging’. Übrigens: diese Fragestellung trifft auf uns alle zu… beispielsweise nach der Lektüre von städtischen Werbetexten mit OB-Ude-Breitlächelportraits! (db)
Informationen: 1. ‚Münchner Samstagsblatt’, 17.April 2010, Seite 3; MWB Medien GmbH (www.mwb-medien.de; und www.wobl.de; „Ein Unternehmen der Mediengruppe Süddeutscher Verlag“. 2. Botulinumtoxin – Wikipedia; Van Ermengem nannte den Mikroorganismus Bacillus botulinus. .Von "http://de. wikipedia.org /wiki/Botulinumtoxin" ... Über Wikipedia. Impressum ... de.wikipedia.org/wiki/Botulinumtoxin
3. "Bildbearbeitung: Die Haut bei Portraitfotos glätten: Bei Portraitfotos möchte man sein Modell von der besten Seite zeigen – unreine Haut und kleine Fältchen stören dabei gewaltig. Als erste Hilfe bei der digitalen Schönheitsreparatur tritt der Filter Matter machen in Photoshop Elements auf: Legen Sie mit [Strg]+[j] eine Kopie Ihrer Ebene an. Gehen Sie ins Filter-Menü und nehmen Weichzeichnungsfilter -> Matter machen. Der Filter ist sehr wirkungsvoll, stellen Sie daher die Werte eher konservativ ein. Nun können Sie die Wirkung noch weiter kontrollieren, indem Sie die Deckkraft der Ebene auf etwa 50 Prozent herabsetzen. (tok) (Internet-Werbe-Zusendung vom 03.05.2010, VNR )
Bürgervereinigung
„Bürger für Sendling“ (BfS)
Sendlinger Pressekritik, den 01.04.2010 SZ-Journalist Jan Bielicki kommentierte ‚Sendlinger Moschee-Stopp’
Süddeutsche Zeitung: ‚Alptraum ohne Ende’?
„Ende eines Traums“: Kommentar-Titel in der ‚Süddeutsche Zeitung’ zur Einstellung der türkisch-islamischen Ditim-Zentralmoschee-Pläne am Gotzinger Platz in Sendling. Für ‚wache SZ-Leser’ allerdings eine Offenbarung unverhüllter Parteilichkeit. Ein „Alptraum für Demokraten“?
„Das ruhmlose Ende des Traums, auch den Zehntausenden Muslimen der Stadt einen kleinen Teil des Münchner Himmels einzuräumen, ist zweifellos eine Niederlage: für Ude, für Rot-Grün, vor allem für die Münchner, ob Muslime oder nicht. Die Chance, ein Zeichen für das Miteinander aller Bürger zu setzen, ist erst einmal vertan.“ (1) So lesen sich die gedruckten Gedanken des SZ-Journalisten Jan Bielicki in seinem SZ-Kommentar (47 Zeilen) zum Scheitern der türkisch-islamischen Ditib-Ditim-Zentralmoscheepläne in „der größten überregionalen Abonnement-Tageszeitung Deutschlands.“(2). Deren Leser „hervorragende Multiplikatoren“ und „Meinungsführer“ sind. „Sie sind qualitätsorientiert und können es sich auch leisten. Sie setzen Trends.“. Ob sich diese Leser jedoch, darunter „276.000 Top-Entscheider“(3), der ‚Süddeutschen Zeitung’ auch diese Erkenntnis des Dichters Samuel Butler (1612 – 1680) leisten können? Denn die Butler’sche Wahrnehmung lautet: „Der wichtigste Dienst, den uns die Presse erwiesen hat, ist der, dass sie den Menschen dazu erzogen hat, an Gedrucktes mit Misstrauen heranzutreten.“ (4)
Der SZ-Journalist Jan Bielicki hat sich nun (so die jahrelangen Wahrnehmungen der ‚Bürger für Sendling’) mit seiner SZ-Schreibe zum Thema ‚Türkisch-islamischen Zentralmoschee-Projekt’ um diese Butler’sche Wahrnehmung höchst verdient gemacht! Im Sinn dieses Dichterworts hat er sich persönlich recht intensiv in der „Meinungsbildung“ der SZ-Leser engagiert!
Und auch so,
als ob ihn sein Vorname ‚Jan’ – nach dem Motto ‚nomen est omen’ – dazu
verpflichtet hätte! Denn ‚Jan’ als „die niederländische, norddeutsche,
tschechische, polnische und sorbische Form von Johannes oder auch die
Kurzform des hebräischen Namens Jejohanana“ ist nach der Bedeutung des
Namens ‚Jan’ „von Johannes und Jakobus abgeleitet’ und verpflichtet damit
möglicherweise seinen Namensträger zu außergewöhnlichem Handeln, denn er
bedeutet:
Ein ‚Jan’,
der sich seines Namens diesbezüglich stark bewusst ist, könnte durchaus ein
anderes Selbstverständnis entwickeln und dadurch beruflich ganz anders wirken
als vergleichweise ein Mensch, der sich beispielsweise nur ‚berufsbezogen
definieren’ würde. Denn für diese Menschenspezies definierte der ‚Nestor des Journalismus’, der Journalist Karl Kraus den Satz: „Keinen Gedanken haben und ihn ausdrücken können: das macht den Journalisten!“(6)
Dieser zynisch klingende Lehrsatz des ‚Altmeisters des Journalismus’ Karl Kraus könnte jedoch SZ-Lesern im Gehirn aufblitzen, wenn sie manche Zeilen des SZ-Journalisten Jan Bielicki bewusst lesen, beispielsweise im Bielicki-SZ-Kommentar ‚Ende eines Traums’: „Die Stadtratsmehrheit, an der Spitze Oberbürgermeister Christian Ude (SPD) hat alles getan, was in ihrer Macht stand, um ein Projekt durchzusetzen, das bei manchen Bürgern Ängste auslöste, bei einer Minderheit auch eine von Vorurteilen gespeiste, oft aggressive Ablehnung. Ob es darum ging, den Bauherren die Grundsteuer zu stunden (a) oder darum, ihnen beizustehen (b) gegen die mit vorgeschobenen Baurechts-Argumenten betriebene Verhinderungsstrategie (c) des CSU-geführten Freistaats – an der Stadt hat es nicht gelegen, dass von den ehrgeizigen Moscheeplänen nichts zu bleiben scheint als die mit Autos zugeparkte Baulücke, die den Gotzinger Platz nun weiter verschandelt.“ BfS-Anmerkung: a,b,c = eingefügt (7)
Mögen
„Hobby-Schreiberlinge“ nur ‚das kleine
a-b-c’
beherrschen: Wie aber sind dann „Wahrnehmungsdifferenzen“ zu verstehen, wenn z.B. ,Jan Bielicki´ schmalsichtige Kommentare verbreitet, die nicht nur die ‚Bürger für Sendling’ als nur „Butler’sche Warnungen’ lesen? Sollten sie diese nur als positive Bielicki´sche ‚Butler-Erziehungsimpulse’ für SZ-Leser verstehen? Oder sollte bei SZ-Lesern das ‚kleine a-b-c’ einen ‚begründeten Verdacht´ mit der Folge eines kritischen „Butler’schen Leseverhaltens“ auslösen?
Beispiele: a) Bielicki: „Ob es darum ging, den Bauherren die Grundsteuer zu stunden…“ Ergänzung zu a:
Etwa 90.000
Euro Steuergelder als schuldig gebliebene Ditim-Grunderwerbssteuer musste die
(aktuell mit angeblich rd. 3,3 Milliarden Euro verschuldete) Stadt München an
das Finanzamt für den zahlungsklammen, verschuldeten türkisch-islamischen
Ditim-Religionsverein zahlen. Hundertausende Euro von Münchner Steuergelder für ‚Mini-Religionsverein’ ausgegeben! Gestundet! Unverzinst! Verschenkt! (9)
b) Bielicki: „…oder darum, ihnen beizustehen…“ Ergänzungen zu b:
Die Stadt
München verlor (zusammen mit Ditib/Ditim) vor dem Bayerischen Verwaltungsgericht
ihren Prozess um ihr türkisch-islamisches Zentralmoscheeprojekt!
Üblicherweise
gelten bei Vergehen oder Straftaten für jedermann, dass er die Folgen zu tragen
hat. Für den verlorenen Moschee-Prozess gibt es bis heute keine Anklage gegen verantwortliche Verursacher! Keine Regress-Forderung! Keine Bestrafung für Steuergeldverschwendung! Kein Nachrechnen, keine Wiedergutmachung, keine Sühne! (9)
c) Bielicki: „… gegen die mit vorgeschobenen Baurechts-Argumenten betriebene Verhinderungsstrategie des CSU-geführten Freistaats…“ Ergänzungen zu c: Schon zu Beginn der städtischen islamischen Moscheeprojekt-Ideen von SPD, Rosa Liste / Grüne hatte die Münchner oppositionelle CSU auf eine ordnungsgemäße Einhaltung des geltenden Baurechts hingewiesen. OB Ude (SPD) und „Rot-Rosa-Grün“ setzten sich willkürlich darüber hinweg!
Dass dann die
Bezirksregierung von Oberbayern als zuständige Aufsichtsbehörde (nicht der
Freistaat, Herr Journalist Jan Bielicki!) sich gegen das ungesetzliche Verhalten
der „Stadtratsmehrheit, an der Spitze Oberbürgermeister Ude (SPD)“
wendete, entsprach geltendem Auftrag und Recht! Wie eine ‚Geschichtsklitterung’ dünkt dann die Bielicki-Erläuterung, um was es dabei angeblich und hintergründig ging, nämlich: „…die mit vorgeschobenen Baurechts-Argumenten betriebene Verhinderungsstrategie des CSU-geführten Freistaats…“ (9)
Resümee: Wer oder was mag in der Gedankenwelt des SZ-Journalisten Jan Bielicki vorgehen?
Jan Bielickis Erstgedanken: „Genau 41 Meter hoch sollten die beiden Minarette in den Himmel über Sendling ragen – und damit weit niedriger sein als die Türme der benachbarten Korbinianskirche.“ Dass bei den Erstplanungen um gleiche Turmhöhen von 55 Metern gestritten wurde (konfrontative Distanz nur etwa 80-100 Meter) oder auch, dass von der Isar aus betrachtet (Flussauen-Bereich Harlaching) die geplanten osmanischen Minarette die kilometerweit sichtbare Münchner Stadtsilhouette dominant mitgestaltet und geprägt hätten… Wer will das wissen?
Jan Bielickis Schlussgedanken: „…von den ehrgeizigen Moscheeplänen nichts zu bleiben scheint als die mit Autos zugeparkte Baulücke, die den Gotzinger Platz nun weiter verschandelt.“ Dass der berühmte deutsche Architekt Karl Henrici (1842-1927) einst das Bau-Ensemble am Gotzinger Platz mit einer freien Sicht-Achse (neudeutsch: ‚Baulücke’) hin zum Großmarktgelände gestaltet hatte (10), erschließt sich aus alten Abbildungen. Dass ein Journalist eine von Architekten geplante ‚Freifläche’ in der Stadt als „Baulücke“ wahrnimmt, könnte auch eine Art „Butler’scher Meinungsbildung“ sein! Schließlich hatte die Stadt München – alsbald nach ihrer Entscheidung: ‚Gotzinger Platz wird Moscheebauplatz!’ – im Stil eines ‚Entmieters’ den auf dem ‚Parkplatz’ befindlichen Baumbestand ersatzlos absägen lassen, so dass der Platz nur noch hässlich aussah. Den auf diese Weise entstandenen „Freiraum“ als „Baulücke“ zu beschreiben… Wer will das wissen?
Apropos Wissen! Zumindest Jan Bielicki sollte wissen, dass die Wikipedia-Erklärung zur Bedeutung des Vornamens ‚Jan’ wortwörtlich so endet: „Wenn man den Namen Jehohananan ins Deutsche übersetzt, Jeho(wa) für ‚Gott’ und Hanan/Chana für ‚Gnade’, lautet die Bedeutung „Gott sei ihm gnädig“! (11) „…sowie“, so beten die ‚Bürger für Sendling’ die Fürbitte, „…auch dem Chefredakteur Kilz der Süddeutschen Zeitung samt allen SZ-Lesern! Amen!“ (dg)
Informationen:
(1) Süddeutsche Zeitung vom 23.03.2010 (2) Internet: Texte aus der Angabe der SZ-Media-Daten, 27.03.2010 (3) ebenda (kursiv gedruckt: dortige Kurzaussagen) (4) Samuel Butler (englischer Dichter, lebte 1612-1680), s.Wikipedia; (5) Originaltexte Stichwort „Jan“: http://de.wikipedia.org/Wki/Jan (6) aus: Lothar Schmidt, ‚Zitatenschatz’, Überreuther-Verlag1994; Berufsbild Journalist: http://de.wikipedia.org/wiki/Journalist (7) Süddeutsche Zeitung, Kommentar vom 23.03.2010 (8) Süddeutsche Zeitung: Eigenwerbung Mediadaten (9) alle Angaben seit 2005 finden sich in den Meldungen der ‚Bürger für Sendling’: www.buerger-fuer-muenchen.de (10) http://de.wikipedia.org/wiki/Karl_Henrici; Karl Henrici, in München verschiedene größere Bauten anno 1898. (11) s.o. Wikipedia, Stichwort ‚Jan’, Namenserklärung.
Bürgervereinigung
„Bürger für Sendling“ (BfS)
Sendlinger Pressekritik, den 30.03.2009 SZ-Berichterstattung mit „Schlüsselsatz“ islamkompatibel relativiert?
Demokratie-Befürworter kämpfen nicht leidenschaftlich genug!
Die von Islamisten verfolgte niederländische Politikerin Hirsi Ali formuliert Forderungen an Muslime, die viele deutsche Politiker aus Dummheit oder Feigheit nicht zu äußern wagen: „Die islamische Theologie ist ein Integrations-Hindernis!“(1)
Das jüdische Gemeindezentrum am Jakobsplatz in München ist am 24.03.2009 gesteckt voll, vielleicht 200 Menschen. Wachsam schauende, trainierte Männer achten auf ‚Sicherheit’. Angekündigt ist die Vorlesung aus einem Kinderbuch: „Adan und Eva.“ Der Untertitel verrät Brisanz: „Eine Begegnung mit dem Islam.“ (2)
Die Süddeutsche.de (SZ) wird dazu veröffentlichen: „Es ist ein Kinderbuch, aber es ist nicht harmlos. Nichts, was Hirsi Ali tut oder sagt, ist harmlos.“ (3) Der nächste Satz in der Süddeutsche.de fährt fort: „Bekannt wurde die heute 39jährige durch ihre scharfe Kritik an der islamischen Kultur. Sie selbst wurde streng muslimisch erzogen – und bezeichnet sich heute als Atheistin…“(4)
Was soll, darf oder kann der Leser von der Einschätzung der Süddeutsche.de halten: „Nichts, was Hirsi Ali tut oder sagt, ist harmlos.“ Mit der Wort-Erklärung des führenden deutschen Wörterbuchs ‚Wahrig’ ausgedrückt, könnte es eigentlich auch heißen: „Nichts, was Hirsi Ali tut oder sagt, ist arglos, unschuldig, naiv, friedlich, nichts Böses sinnend“ Oder, im übertragenem Sinn: „… ist nicht unschädlich, ist nicht ungefährlich“ und „Hirsi Ali ist kein Mensch, der niemanden etwas zuleide tut.“(5) Mit dem ‚Duden’ erklärt, könnte der einschätzende SZ-Satz auch lauten: „Nichts, was Hirsi Ali tut oder sagt, ist ‚gefahrlos, nicht mit Gefahr verbunden, nicht schädlich/schlimm, ungefährlich, unschädlich“ oder: „Nichts was Hirsi Ali tut oder sagt, ist arglos, blauäugig, einfältig, naiv... (...) ohne böse Hintergedanken...“ (6)
Was, um Gottes Willen, hat nun diese Frau alles getan? „…Hirsi Ali hat sich nicht einschüchtern lassen von den Gewaltdrohungen, sie sagt immer noch öffentlich, was sie denkt.“ Das steht so in der Süddeutsche.de – und erklärt wird: „Bekannt wurde die heute 39jährige durch ihre scharfe Kritik an der islamischen Kultur. (…) Der Ton ihrer öffentlichen Äußerungen war immer provokant.“
Aber nicht doch! Hirsi Ali erlebte die „islamische Kultur“ in Somalia mit Zwangsverheiratung, Unterwerfung der Frau und Gewalt durch die Männer. Diese „islamische Kultur“ brachte Hirsi Ali dazu, mit ihrer Familie zu brechen, nach Europa in die Niederlande zu flüchten und sich dort politisch und journalistisch gegen diese „islamische Kultur“ zu wenden. Der Regisseur Theo van Gogh, der zum Thema ‚unterdrückte Muslima’ den aufklärerischen Kurzfilm ‚Unterwerfung’ drehte, in dem auf einem unbekleideten Frauenkörper Abbildungen von ausgesuchten Koranversen gezeigt werden, wurde in den Niederlanden deswegen von einem hasserfüllten Islamisten auf offener Straße erstochen! Am Dolch „in seiner Brust hing eine Morddrohung für Ayaan Hirsi Ali, die das Drehbuch zu dem Film geschrieben hatte. Monatelang wurde Hirsi Ali daraufhin versteckt, um ihr Leben zu schützen…“ (7) Anzumerken ist, dass Hirsi Ali auch anschließend viele Monate lang unter Polizeischutz lebte, die niederländische Politik schlussendlich diesen Schutz nicht mehr aufrechterhalten wollte und Hirsi Ali heute in den USA lebt.
Wie schätzte die Süddeutsche.de sie ein: „Nichts, was Hirsi Ali tut oder sagt, ist harmlos.“ Und über dieses „Nicht-Harmlose“ von Hirsi Ali, die nach ihrer Flucht nach den USA ihren ersten Vortrag in Europa in der Jüdischen Gemeinde Münchens hält, berichtet dann die Süddeutsche Zeitung: „Sie verlange nicht, dass muslimische Einwanderer ihre Kleidung dem westlichen Stil anpassten. Sie fordere aber von den muslimischen Communities, eigene Haltungen aufzugeben und sich den westlichen Werten zu öffnen: Demokratie, Toleranz, Gleichberechtigung der Frau. Und dass diese Werte in die Tat umgesetzt werden: Dass Mädchen nicht länger von der Schule ferngehalten und gegen ihren Willen verheiratet werden. Dass Frauen nicht mehr unterdrückt werden.“ (8)
Die ‚nicht-harmlose’ Hirsi Ali wird in der Süddeutsche.de weiter zitiert mit „Die islamistische Theologie ist ein Integrations-Hindernis“ und mit weiteren ‚nicht-harmlosen’ Hinweisen wie beispielsweise, „…viele Muslime würden der Demokratie feindselig gegenüberstehen. Demokratie-Befürworter, findet Hirsi Ali, kämpfen nicht leidenschaftlich genug mit den Radikalen.“ (9)
Die Münchner Zeitungskonkurrenz ‚Münchner Merkur’ mit der Journalistin Christine Ulrich wird für die gleiche Veranstaltung von Hirsi Ali deren Ausführungen so zusammenfassen, „dass man Muslime in Europa zwingen müsste, hiesige Werte anzuerkennen. Dass es möglich sei, Menschen zu überzeugen. Dass Bildung dabei ein Schlüssel sei.“ (10)
Wie wahr, dieser Satz mit der Bildung! Der auch für junge Journalistinnen gilt, die für die Süddeutsche Zeitung schreiben so wie Sarina Pfauth, die Ayaan Hirsi Ali sah, ihr zuhörte, sie fotografierte. So flexibel man sich als Redakteurin im SZ-Ressort München auch mit Themen ‚von Sport bis Mord’ vielschreibend auch ausdrücken muss – für die korrekte Einordnung von Hirsi Ali wäre die richtige „Bildung dabei ein Schlüssel“ gewesen! (11) Quasi mit der Basisbildung, den Grundfragen journalistischer Ausbildung, den „5 Ws“: Was, wer, wie, wo, warum… Was hat Hirsi Ali veranlasst, ihre Familie, ihre Heimat zu verlassen? Wer hat ihre Flucht nach Europa, von Europa nach den USA veranlasst? Wie fühlte sie sich, als Theo van Gogh erstochen, sie von Islamisten gejagt wurde? Wo fühlte sie sich frei von Verfolgung, von Hass, von dumpfem Denkzwang? Warum ist Hirsi Ali keine ‚Täterin’, sondern eine Verfolgte, ein ‚Opfer’? Wieso fragt man bei uns nicht laut nach den Verursachern, nach der letzten Ursache?
Warum sagt Hirsi Ali, die in unserem westlichen Kulturkreis Demokratie und Toleranz kennen gelernt hat: „Ich selbst habe dadurch angefangen, die Freiheit zu schätzen. Ich habe angefangen, daran zu glauben!“ (12)
Was stand in der Süddeutsche.de: „Nichts, was Hirsi Ali tut oder sagt, ist harmlos.“ Was stand im ‚Münchner Merkur’: „Man möchte mehr von ihr hören!“
Die ‚Bürger für Sendling’ möchten diesen Wunsch als Bildungsauftrag für alle jungen Journalisten und Journalistinnen erweitert sehen – schließlich sollten gebildete Journalisten in unserem Staat als „Vierte Gewalt“ mit ‚der richtigen Moral’ (als Lektüre empfehlen wir Kant) intelligent, wach und unkorrumpierbar unsere Zeitläufte verfolgen. Und weil wir ‚Bürger für Sendling’ für München eine abendländisch-freie Zukunft wollen, wünschen wir uns einen solchen journalistischen Nachwuchs auch für die Verlagsgruppe der Süddeutschen Zeitung! (dg)
Informationen: 01 Sueddeutsche.de vom 24.3.2009, Ressort München, 02 ebenda 03 ebenda 04 ebenda 05 Wahrig. Dt. Wörterbuch, 7.Auflg., S. 602 06 Duden, das Synonymwörterbuch, 2004, Bd.8, S.466 07 Alle Zitate: Sueddeutsche.de, s.o. 08 ebenda 09 ebenda 10 Münchner Merkur: ‚Scharfe Thesen. Ayaan Hirsi Ali spricht über Islam und Integration, Sunnyi Melles liest 11 Sueddeutsche.de, s.o.; Sarina Pfauth (28), SZ-München-Redakteurin (Kommunikationswissenschaft, Politik und Interkulturelle Kommunikation LMU München u. Helsinki), Praktika bei jetzt.de, SWR, BR, ZDF; danach Volontariat bei sueddeutsche.de.
Bürgervereinigung
„Bürger für Sendling“ (BfS)
Sendlinger Pressekritik, den
16.03.2009
Süddeutsche Zeitung: hat Tumbheit einen Namen?
Die Verantwortung der Presse hat die SZ am Freitag, den 13., exzellent zelebriert: mit einem merkwürdigen „Verpackungs-Verständnis“ bei Moscheen, sehr einprägsam auch für unwissende, furchtsame, uninformierte oder auch tumbe Leser!
Während auf Seite 38 (halbseitig) der türkische Religionsattache Mustafa Temel über ein mögliches Ende der Ditim-Zentralmoschee-Baupläne in Sendling sinniert und der SZ-Journalist Jan Bielicki daneben in einer Druckspalte berichtet, dass OB Ude deswegen den neugewählten Ditim-Vorstand Recep Dereli dringend sprechen möchte, offeriert die Süddeutsche Zeitung auf Seite 35 quer über 5 Spalten: „Eine Moschee nimmt die Furcht vor radikalen Muslimen“. (1,2)
Diese Behauptung stammt aus dem darunter abgedruckten SZ-Interview von Sabine Buchwald mit Alen Jasarevic, einem in Bosnien geborenen Architekten, der die Moschee in der oberbayerischen Kleinstadt Penzberg gebaut hat. Wobei diese Moschee seit einigen Jahren von Gutmenschen als ‚religionskompatible Mustermoschee’ vorgeführt wird – ein Problem, seit der zuständige Penzberger Imam Begehrlichkeiten in die Münchner Innenstadt entwickelt hat, wo er mit Hilfe eines arabischen Finanziers sich ein großes islamisches Imam-Ausbildungszentrum einbildete.
Unter der SZ-Schlagzeile ‚Eine Moschee nimmt die Furcht vor radikalen Muslimen’ steht neben einer Abbildung der Penzberger Moschee die SZ-Aufklärung: „Die Bürger der Stadt Penzberg wurden jahrelang behutsam auf den Bau einer Moschee vorbereitet….“ Und dann wird behauptet: “Die Koexistenz funktioniert seither problemlos…“
Im Interview mit dem Architekten dieser Moschee fragt Sabine Buchwald (SZ): „Aber viele Menschen in Deutschland sträuben sich gegen eine Moschee in ihrer Nähe.“ Antwort des muslimische Architekten Jasarevic, der in Augsburg aufgewachsen ist: „Eine Moschee ist zunächst etwas Fremdes und Unbekanntes. Das macht Angst. In Penzberg haben wir sehr frühzeitig alle relevanten Gruppen wie die Kirchen, die Parteien, den Bauernverband, den Bürgermeister und die Presse vorbereitet. Vier Jahre hat das gedauert. So ein Gebäude hat sich am Anfang niemand vorstellen können.“ Sabine Buchwald, SZ: “Im Münchner Stadtteil Sendling, wo künftig eine Moschee stehen soll, ist die Skepsis immer noch sehr groß.“ Jasarevic: „Vielleicht sind die Bürger einfach nicht gut informiert worden. Denn wenn das Unbekannte schwindet, dann kommt die Neugier. Man muss den Mut haben, etwas Neues zu schaffen. Dieser Mut wird belohnt.“
Sabine Buchwald hätte nur im eigenen SZ-Archiv nachschauen müssen, dann wüsste sie: ihre Aussage „Skepsis“ ist eigentlich eine Falschinformation! Der Ausdruck „Widerstand“ wäre richtig! Sabine Buchwald bräuchte dazu nur die städtischen Protokolle der Sendlinger Bürgerversammlungen lesen! Oder wenige der über 2000 Zeitungsartikel über den türkisch-islamischen Ditim-Zentralmoschee-Streit mit den Sendlinger Bürgern seit 2005… Dann hätte sie Herrn Jasarevic erzählen können, dass die türkisch-islamische Ditim-Moschee in ein ehrwürdiges denkmalgeschütztes Gebäude-Ensemble von den Ditim-Türken und der SPD-GRÜNEN-Stadtratsfraktion hineingeklagt werden sollte, was allerdings vor Gericht erfolglos blieb. (3) Und jetzt jedoch per dekretgleicher Bebauungsplan-Änderungen den Münchner und Sendlinger Bürgern durch OB Ude (SPD) und die Rot-Rosa-Grüne Stadtpartei-Funktionäre hingetrotzt werden soll!
Und dass die Sendlinger – historisch und auch heute – vor Gegnern, mögen sie heißen wie sie wollen, keine Angst haben, sondern nur einen seit Jahren anwachsenden Zorn! (4) Dann hätte er ihre nächste Frage sicherlich anders beantwortet! Sabine Buchwald, SZ: „Wie reagieren Sie auf das Argument, so ein Bau passe nicht in die Umgebung?“ Jasarevic: „Es kommt immer auf die Architektur an. Es ist ja die Kunst des Architekten, seinen Entwurf in den Kontext einzufügen…(…) In Penzberg gibt es zum Beispiel nur ein Minarett, keine Kuppel.“
Weiß er, dass die Münchner Ditim-Zentralmoschee-Planer gegenüber einer denkmalgeschützten neubarocken katholischen Kirche, einem denkmalgeschützen öffentlichen Schulbau, denkmalgeschützten alten Bürgerhäusern geplant hatten: zwei Minarette, Kuppelbau, nachts beleuchtet, osmanische Anlehnungsarchitektur mit Mini-Medina? Ein solches Vorhaben, von OB Ude (SPD) vor den rot-rosa-grünen Stadtratsfraktionen massiv unterstützt, ist nach Auffassung vieler Bürger eine Geschmacklosigkeit, eine Frechheit, eine architektonische Sünde, ein Gesetzesbruch gegenüber sogar der Bayerischen Verfassung – und ein Affront, eine schlimme Respektlosigkeit von Zuwanderern gegenüber der einheimischen Bevölkerung! Das Ansinnen einer türkisch-islamische Zentralmoschee als politisch-religiöse Machtprobe: Unfrieden in der Bevölkerung seit vier Jahren! Und falls sie gebaut werden würde: eine immerwährende steingewordene Provokation! Es sei denn, die dortige Münchner Bevölkerung hätte ein von Sabine Buchwald – von manchen als SZ-Kultur-Redakteurin bezeichnet – offeriertes Kulturbewusstsein, das sich verräterisch zeigt mit ihrer nächsten Frage: „Nicht alle Moscheen müssen also wie die wunderschöne, aber sehr orientalische Hagia Sofia in Istanbul sein?“ „Aber Hallo-Pisa, Frau Buchwald!“ Jasarevic sagt da höflich-diplomatisch: „Die Religionen entwickeln sich weiter, deshalb braucht man auch neue Formen der Gestaltung…“ Ein sehr höflicher Mitmensch, der Herr Jasarevic! Pisa-Geschädigten würde man nachsehen, wenn sie nicht wissen, dass die „wunderschöne (…) Hagia Sofia“ (Originalfrage Sabine Buchwald) die schönste, größte Kirche der Christenheit war, die bei der Eroberung von Konstantinopel 1453 durch die osmanischen Türken entweiht und geplündert wurde… (5)
Sabine Buchwald fragt – listig? Naiv? Tumb? „Beeinflusst die Erscheinung eines Gebäudes das Verhalten der Menschen?“ Jasarevic antwortet – listig? Überlegt? Überlegen? „Ich bin überzeugt, dass ein Bau eine Gemeinde verändert. Eine Moschee in moderner Form nimmt womöglich auch die Furcht vor radikalen Muslimen…“
Die SZ-Redaktion hat die Schlagzeile gebracht: „Eine Moschee nimmt die Furcht vor radikalen Muslimen“ Die SZ-Redaktion sagt nicht: „Radikale Muslime wird es mit einem Moschee-Bau nicht mehr geben“. Die SZ-Redaktion titelt die Behauptung: „…nimmt die Furcht“.
Die SZ-Redaktion musste aber nur zwei Tage vorher, am 11.03.2009, berichten: die größte türkisch-islamische Moschee in München-Freimann wurde von der Polizei durchsucht! Dringender Tatverdacht: Bildung einer kriminellen Vereinigung, Erschleichung von Fördergeldern, Geldwäsche, dubiose Spendensammlungen, Immobilien-Erwerb mit betrügerischen Finanzkonstruktionen, Urkundenfälschung, Bankrott, Untreue, Verstoß gegen das Kreditwesengesetz … Mit dem Geld, so die Polizei, verfolgte die Gruppe – dabei auch ein deutscher Konvertit - ‚islamistische Ziele’. Hauptbeschuldigter: Ibrahim el Zayat von der Islamischen Gemeinde, die zum Dachverband ‚Zentralrat der Muslime’ gehört, dem deutschen Zweig der Muslimbruderschaft. Diese will in den jeweiligen Ländern einen islamischen Gottesstaat auf Grundlage der Scharia errichten! Nach zwei Jahren polizeilicher Ermittlungen unter der Federführung des Münchner Polizeipräsidiums durchsuchte die Polizei früh ab 6:00 Uhr „unter dem Schutz von Spezialkommandos“ verschiedene Objekte, darunter die Münchner Moschee… (6)
Jasarevic, Moscheebauer Penzberg: „… Für mich sind Moscheen Orte der Kommunikation…“ Tayyip Erdogan, türkischer Ministerpräsident: „Die Minarette sind unsere Lanzen, die Kuppeln unsere Helme, die Gläubigen unsere Armee…“ Süddeutsche Zeitung, Redaktions-Schlagzeile: „Eine Moschee nimmt die Furcht vor radikalen Muslimen“.
Die ‚Bürger für Sendling’: Heißt das nicht schlicht verklausuliert, dass es bei uns weiterhin radikale Muslime gibt? Auch in den ‚’Orten muslimischer Kommunikation’, wo Gläubige 'Armee-Angehörige' sind, deren Auftrag wir nur ahnen können? (dg)
Informationen: (1) Süddeutsche Zeitung vom 13.3.2009, S. 38, München-Teil (2) Süddeutsche Zeitung vom 13.3.2009, S. 35, Bayern-Teil (3) Bayerisches Verwaltungsgericht München vom 12.02.2007 (06-03625). (4) Zorn: „Heftiger Unwille, aufwallender Ärger“; (ahd. Zorn, eigentlich „Gemütsverfassung, in der man etwas herunterreißt“; zu idg. *der-,dr-, „schinden, Rinde abreißen“, verwandt mit zerren, trennen; (aus: Wahrig, dt. Wörterbuch) (5) „Die Hagia Sophia (aus dem griechischen Ἅγια Σοφία „Heilige Weisheit“, türkisch Aya Sofya oder Ayasofya) oder Sophienkirche ist eine ehemalige byzantinische Kirche, spätere Moschee und heute ein Museum (Ayasofya Camii Müzesi, „Hagia-Sophia-Moschee-Museum“) in Istanbul. Als Kuppelbasilika errichtet, setzte sie im 6. Jahrhundert n. Chr. neue architektonische Akzente. Die Hagia Sophia war die Hauptkirche des Byzantinischen Reiches und religiöser Mittelpunkt der Orthodoxie. Als Krönungskirche der byzantinischen Kaiser (seit 641) und Ort wichtiger historischer Geschehnisse ist die Hagia Sophia in besonderer Weise mit der byzantinischen Geschichte verbunden. Ihr Bau und ihre Symbolkraft war von außerordentlich hoher Bedeutung für die orthodoxe Christenheit und das Reich. Daher gilt sie vielen Orthodoxen noch heute als großes Heiligtum. Mit der Eroberung Konstantinopels durch die Osmanen wurden christliche Insignien, Inneneinrichtung, Dekorationen und Glocken der Hagia Sophia zerstört, überputzt, entfernt oder geraubt. Als Hauptmoschee der Osmanen adaptiert, stellten sich die Sultane des 16. und 17. Jahrhunderts mit herausragenden architektonischen Rezeptionen der Hagia Sophia in die byzantinische Tradition.“
Der Fall Konstantinopels:
Der Sultan zieht mit seiner Gefolgschaft in die Stadt ein.(Künstlerische Darstellung des osmanischen Hofmalers Fausto Zonaro aus dem 20. Jahrhundert)
Am 29. Mai um 1:30 Uhr morgens begann auf der vollständigen Länge der Landmauer der letzte Sturmangriff auf Konstantinopel. Die erste Welle bildeten irreguläre Teile der osmanischen Armee. Nach etwa zweistündigem Kampf wurden diese zurückgezogen und eine zweite Welle von regulären Truppen trug den Angriff fort. Um etwa 5:30 Uhr wurden auch diese zurückgenommen und die Janitscharen übernahmen die dritte Angriffswelle. Gleichzeitig erfolgte ein Angriff der Flotte auf die Mauern am Goldenen Horn und am Marmarameer. Bei Sonnenaufgang brach die Verteidigung, vermutlich auf der Höhe des St. Romanus-Tores, endgültig zusammen. In kurzer Zeit gelang es den Janitscharen, ihre Stellung hier zu festigen und entlang der Verteidigungsanlagen vorzurücken, um weitere Tore zu öffnen. Über die genauen Gründe für den Durchbruch der Janitscharen existieren verschiedene Versionen. In der christlichen Geschichtsschreibung gelang den Janitscharen der Zugang zur Stadt über eine kleine, unverschlossen gelassene Ausfallpforte, der sogenannten Kerkoporta, in der Nähe des St. Romanus-Tores. Die osmanische Chronisten heben als Gründe für den Sieg der Janitscharen vor allem deren Disziplin und Kampfkraft hervor. (…). Bis zur Mittagszeit gelang es den osmanischen Truppen, praktisch das komplette Stadtgebiet unter ihre Kontrolle zu bringen. Die Stadt wurde drei Tage lang von den siegreichen osmanischen Truppen geplündert. Davon ausgenommen waren nur einige Viertel wie z.B. Petrion und Studion, in denen die Bewohner die Mauern ihrer Siedlung rechtzeitig öffneten und sich den osmanischen Truppen ergaben.[1] Durch den Angriff fast aller Matrosen auf die Seemauern war die osmanische Flotte handlungsunfähig, was etwa 15–20 mit Flüchtlingen beladenen christlichen Schiffen die Ausfahrt aus dem Goldenen Horn und den Rückzug Richtung Ägäis ermöglichte. Kaiser Konstantin XI. fiel im Kampf an der Theodosischen Mauer. In den folgenden Tagen ließ Mehmed II. alle byzantinischen Adeligen vorführen und samt ihren Familien köpfen.“ (Alle Information aus Wikipedia) (6) Süddeutsche Zeitung vom 11.03.2009, „Bundesweite Razzia bei Islamisten. Gruppe soll Fördergelder erschlichen und Spenden für ‚Gotteskrieger’ gesammelt haben.“ Weitere Artikel darüber im Münchner Merkur, Abendzeitung, Tageszeitung u.a.
Bürgervereinigung
„Bürger für Sendling“ (BfS)
Sendlinger Pressekritik, den 23.10.2008
Subtile SZ-Leistung: 5 Kurzzeilen, 6 Unwahrheiten?
Herausgehobene journalistische Kurztexte sollen Leser pointiert informieren oder auch zum Lesen zugeordneter Artikel animieren - können aber auch fehlerhafte, unwahre Informationen bringen oder assoziieren: die ‚Süddeutsche Zeitung’ - ein Lehrstück?
Süddeutsche Zeitung Nr. 241, Donnerstag, 16.Oktober 2008: der Schwerpunkt von Seite 6, der Seite ‚Politik’, befasst sich mit dem Thema ‚Verbreitung von Moscheen in Deutschland’. Über den Artikeln ‚Minarett im DDR-Refugium’ von Constanze von Bullion und ‚Das Wunder von Marxloh’ von Matthias Drobinski ist ein Bild 24x14 cm platziert, wo auf der rechten Bildhälfte zwei Männer, offenbar hoch oben im Innenraum einer Moschee, arabische Schriftzeichen ausmalen. Auf der linken Bildhälfte - im zarten Prophetengrün - die Karte Deutschlands. Zu den Stadtnamen Rendsburg, Duisburg, Oer-Erkenschwick, Köln, Frankfurt, Neckarsulm, München, Berlin-Charlottenburg jeweils erklärende Kurztexte: der ausführlichste Kurztext dann neben einem kleinen Bild der neuen Moschee in Berlin-Pankow.
Die Titelzeile dazu lautet ‚Moscheen in
Deutschland’, typografisch kleiner daneben: ‚derzeit in Bau’. Die
Unterzeile lautet: „Von den etwa 2600 islamischen Gebetshäusern in
Deutschland sind 206 repräsentative Moscheen mit Minaretten. 120 Neubauten sind
derzeit in Planung.“ Als Quelle dieser Zahlen wird unten angegeben: „Milli
Görüs, VIKZ, Ditib, Ahmadiyya, Islamarchiv“.
Der SZ-Bild-Kurztext für die Stadt München - unter o.a. Titel - lautet: „Zahlreiche Bürgerbewegungen versuchten, den Bau im Stadtteil Sendling zu verhindern, auch das Verwaltungsgericht wurde eingeschaltet. Immer noch wird um jeden Meter Kuppelhöhe gefeilscht.“
SZ-subtil: 5 Kurzzeilen - und 6 Unwahrheiten? Liest man diese SZ-Zeilen kritisch, erschließen sich sogenannte „SZ-Wahrheiten“ und „Bürger-Realitäten“! Ein Vergleich der beiden ergibt das ‚Lehrstück Süddeutsche Zeitung’.
1.
2.
3.
4.
5.
6.
Informationen:
www.hausarbeiten.de/faecher/vorschau/71009.html
Bürgervereinigung
„Bürger für Sendling“ (BfS)
Sendlinger Pressekritik, den
04.10.2008
Süddeutsche Zeitung: subtil daneben geschrieben?
Dass Artikel oft nur die „Wahrheiten“ des schreibenden Journalisten wiedergeben, ist bekannt: auch dringend verdächtig die SZ. „Formulierungskunst“ allerdings kann Teilwahrheiten so darstellen, dass sie für Uninformierte als echte „Falschinformationen“ gelesen werden können!
Der Artikel des SZ-Journalisten Mike Szymanski
belegt diese Theorie mit Beispielen, mit Bildern, über fünf Textspalten und
einer dreiviertel SZ-Seite. Mike Szymanski schreibt „Über die
Schwierigkeiten der Ahmadiyya-Gemeinde, in einem Augsburger Arbeiterviertel eine
Moschee mit Minarett zu bauen“ (Untertitel SZ). Unter anderem schildert
er dabei kurz die Bemühungen des Deutschtürken, Grünen, MdE Cem Özdemir, für
diesen Moschee-Bau zu werben: „Die Gläubigen kommen aus den Hinterhöfen raus
und schlagen Wurzeln“. Und nach dem Hinweis „Das seien doch mal gute
Nachrichten“ fährt der SZ-Journalist Mike Szymanski dann folgendermaßen
fort:
Um es deutlich zu sagen: allein diese kleine Passage des Textes von Mike Szymanski ist ein „Meisterstück reinster SZ-Wahrheit“! Und zudem ein SZ-Lehrstück für den „Unbekannten Zeitungsleser“, wie in folgenden Passagen darstellbar ist:
1.
2.
3.
4.
Dem SZ-Journalisten Mike Szymanski und dem SZ-Chefredakteur Kilz ist nun die unchristliche Frage zu stellen: „Was ist Wahrheit?“ Oder für die SZ pragmatisch: „Was ist die Wahrheit wert?“
(dg) *) Information: (aus P.I.) Titel „Grüne: Wenn Ihnen die Moschee nicht passt, müssen Sie wegziehen!“ Fakten & Fiktionen, 6. November 2007, von Kewil: Jetzt ist es
raus! Bei einer Veranstaltung zum Moscheebau in Frankfurt-Hausen sagte die
Integrationspolitische Sprecherin der Grünen, Nargess Eskandari-Grünberg
(Foto) zu den einheimischen Bürgern: (...) "Frankfurt hat einen
Migranten-Anteil von 40 Prozent. Wenn Ihnen das nicht passt, müssen Sie woanders
hingehen!“ ...Das genau ist grüne Multikulti-Demokratie.
Angenommen die Zahlen stimmen, müssen also 60% wegziehen, damit 40% eine Moschee
kriegen! Bei der Versammlung kam es darauf zu Tumulten, das Licht wurde
abgeschaltet, und viele Bürger verließen den Saal.
Bürgervereinigung
„Bürger für Sendling“ (BfS)
Sendlinger Pressekritik, den
24.08.2008
Die Wahrnehmungen des Jan Bielicki
Psychologen wissen: je nach
Einstellung von Wahrnehmenden ist ein Glas „halb voll...“ oder „halb leer“. Der
Journalist Jan Bielicki von der Süddeutschen Zeitung hat sich schon einmal
eindeutig als Befürworter der türkisch-islamischen Moscheebaupläne in
München-Sendling offenbart...
Auch wenn neben Jan Bielicki bei dem
eine dreiviertel Seite umfassenden SZ-Artikel mit dem Obertitel
Zur objektiven Meinungsbildung (nicht
nur) der SZ-Leser bieten nun die ‚Bürger für Sendling’ (BfS) verschiedene
Originalzitate an. So lautet der Textabschnitt in dem einen BfS-Flugblatt mit
dem Titel „OB-Ude-Auftritt ein Ränkespiel?“
vollständig:
Bürgervereinigung „Bürger für Sendling“ (BfS)
Sendlinger Pressekritik, den 14.05.2008
Der Bericht im Münchner Merkur zum türkischen
„Kinderfest im Kampfanzug“, ausgerechnet im Pfarrheim der katholischen Kirche
St. Barbara war jede Zeile wert - doch wie ein „Weckruf für Münchner“ muss der
MM-Kommentar des Journalisten Georg Anastasiadis vom 9.5.2008 gelten. Denn leise
rückt der Tag näher, wo die Stadtbehörden Münchens der Münchner Bevölkerung den
Bebauungsplan der türkisch-islamischen DITIB-DITIM-Zentralmoschee präsentieren
wird... Doch ist das neue städtische Parkhochhaus nächst dem Gotzinger Platz
noch nicht gebaut: Zukünftig soll dadurch den DITIB-DITIM-Muslimen genügend
Parkraum für die Zentralmoschee-Besucher zur Verfügung gestellt werden!
Ist der Journalist Georg Anastasiadis nicht
selbst blauäugig - oder zwinkert er hier nur mit einem Auge... schließlich weiß
er, dass der OB Ude ja studierter Rechtsanwalt ist. Und OB Ude hat schon einmal
in der Sendlinger DITIM-Moschee Schanzenbachstraße eine Muslima öffentlich
dahingehend beraten, dass sie ihre Forderung auf eine Zentralmoschee am
Gotzinger Platz zurückhaltender formulieren sollte: „Sagen Sie nicht
‚Zentralmoschee!“ Das wäre nämlich der Ausdruck der Gegner! Verblüfft und
ehrlich hatte damals die Muslima geantwortet, dass es aber doch die zentrale
Moschee in München werden sollte - und OB Ude hatte ihr
nachdrücklich-eindringlich nochmals seine Sprachregelung empfohlen!
Bürgervereinigung
„Bürger für Sendling“ (BfS)
Sendlinger Pressekritik, den 13.02.2008
Grundsätzlich falsch:
Am 13.02.2008, München-Seite S2, berichtete der
SZ-Journalist Andreas Flessa über den Bezirksausschuss BA 6
„Spiegelfechtereien um das letzte Wort“. Unter anderem schrieb er:
Falsch:
Richtig:
Summa:
PS.: Dass die ‚Bürger für Sendling’ der Aussage
des BA-Vorsitzenden Günther Pelkowski (SPD), er habe alles ordnungsgemäß
behandelt - was so vom Journalisten Andreas Flessa berichtet wurde - nicht
zustimmen, weil diese grundsätzliche Aussage nach ihrer Überzeugung und
Beweislage nicht richtig ist: das ist eine weitere Geschichte...
Bürgervereinigung
„Bürger für Sendling“ (BfS)
Bürger für Sendling, 25.02.2007
Sind Wahrheiten "wa(h)re Wahrheiten " ?
„Sie haben mit toten Paragrafen hantiert, statt sich um Erklärungen und Vermittlung zu kümmern. So, als wäre der Streit mit juristischen Spitzfindigkeiten zu lösen - wo es in Wahrheit um viel tiefer reichende kulturelle und religiöse Fragen geht.“
In der 'Süddeutschen Zeitung' war der Titel des
SZ-Kommentars am 14.02.2007 gar: „Getarnter Kulturkampf“! Der SZ-Journalist Jan
Bielicki machte aus seiner persönlichen Einschätzung des Gesamtvorgangs kein
Hehl: er rügte das Verhalten des Verwaltungsgerichts München, das nach seiner
Meinung sich von Stimmungen habe mitreißen lassen, missbilligte dann das Urteil,
missbilligte dann den angeblich unvorbereiteten Auftritt der städtischen
Vertreter und schloss seinen Kommentar mit seinem Ratschlag: „Nun muss die Stadt in einem hoffentlich sorgfältiger vorbereiteten Bebauungsplanverfahren nachholen, womit sie in einem schlampigen Schnelldurchlauf gescheitert ist: das Projekt Moschee so rechtssicher zu planen, dass es auch von denen nicht aufzuhalten ist, die nicht guten Willens sind.“
Die Redaktion des Anzeigenblatts "Hallo München" vom 21.02.2007 setzte auf die Titelseite: "Moschee-Urteil spaltet Sendling" , Verwaltungsgericht fordert Bebauungsplan für Gebetshaus." Das kostenlos verteilte Anzeigenblatt mit vielen redaktionellen Artikeln brachte etwa gleich umfangreiche, ausführliche Meinungen zum Urteil. Zuerst die des Moschee-Befürworters BA-Vorsitzender Pelkowski (SPD), der das Gerichtsurteil verurteilte, dann des CSU-Fraktionschefs im BA, Oliver Simon, der seine (nebenbei: und die der BfS) Forderung nach einem Bebauungsplan durch das Gericht bestätigt sah. Auch die Meinung des Ditim-Vorsitzenden Önder Yildiz wurde auf einer eigenen Seite ausführlich dargestellt. Der Kommentator "mst" des Anzeigenblatts hielt sich dagegen kurz, nüchtern, objektiv (folgend volle Länge):
"Das Moschee-Urteil und seine Folgen: Das Verwaltungsgericht München hat vergangene Woche in seinem Urteil entschieden, dass der Bauvorbescheid der Stadt München nicht für die geplante Moschee am Gotzinger Platz ausreicht. Zwar gilt der Standort als grundsätzlich geeignet, doch erachtete das Gericht aufgrund der Größe und Attraktivität der Moschee es für notwendig, dass durch die Aufstellung eines Bebauungsplanes die Interessen der Nachbarn stärker berücksichtigt werden. In dem Verfahren, bei dem man mit einer Dauer von bis zu zwei Jahren rechnen kann, werden alle Argumente erneut beurteilt werden."
Als Kommentar der 'Bürger für Sendling' sei nur die Volksweisheit wiederholt, dass "die Wahrheit" nicht wahrer davon wird, dass man das Behauptete am umfänglichsten unter das Volk bringt. Dass von den oben angeführten Zeitungen die "Süddeutsche Zeitung" die weitaus höchste Auflage aufweist, ist allerdings auch eine Wahrheit.
Bürgervereinigung „Bürger für Sendling“ (BfS)
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