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Sendling aktuell
Sendling aktuell, den 27.11.2009
Dringend notwendig: Geschichtsunterricht für
die „SPD-Gutmenschenfraktion“
Zum
Erschauern: „Den Islam entdecken!“
Die Landeshauptstadt München und der
sogenannte Muslimrat München e.V. boten im ‚Großen Rathaussaal’ mit mehreren
Veranstaltungen „Islam entdecken“ den Münchner Bürgern an, die „Fähigkeiten und
Talente“ von Muslimen zu entdecken…
Obgleich es „den Islam“ als monolithischen Block
nicht gibt, gab sich die Polit-Gruppierung SPD-Grüne-RosaListe-FDP alle Mühe,
neben der bekannten massiven ideellen und finanziellen Unterstützung der
geplanten türkisch-sunnitischen DITIB-DITIM-Zentralmoschee am Gotzinger Platz
(Sendling) die Münchner Bevölkerung über Islam-Initiativen in München
aufzuklären.
Denn wer von den Münchnern weiß schon Gutes und
Genaueres dazu: beispielsweise von den Vorzügen eines sogenannten „Projekt
eines Islamischen Museums in München“ im Rahmen des „Zentrum des Islam in
Europa - München (ZIEM)“.
Oder über das Wirken des „Muslimrat München
e.V.“ in städtischen Gremien.
Oder gar über Inhalte einer Münchner
Weiterbildungsmaßnahme namens „München-Kompetenz für Imame und muslimische
Seelsorger(innen)“ neben dem inzwischen eingeführten islamischen
Religionsunterricht an Münchner Schulen …
Dass Frau Dr. Margret Spohn auf der städtischen
Planstelle ‚Stelle für interkulturelle Arbeit’ nach ihrer
Istanbuler
Zeit die Türken mag, ist möglicherweise verständlich; auch hat der Referent Dr.
Stefan Wimmer zweifelsfrei eine sehr persönliche ‚Nahost-Biografie’ vorzuweisen,
so dass das engagierte und eindeutige Parteiergreifen für islamische Positionen
nachvollziehbar ist. Dass ein Imam (Sigidullah Fadai) von den Vorzügen seiner
Religion überzeugt ist, besonders wenn er zwischen legeren Ungläubigen agiert,
darf man doch vermuten.
Dass aber die in den städtischen
Islam-Veranstaltungen positiv werbenden Darstellungen vom positiven Islam, einer
‚friedlichen Koexistenz des Islam in Europa’ mit den Ungläubigen sich im Licht
aktueller Informationen gar höchst merkwürdig ausnehmen, sollte zumindest
einigen noch halbwegs ansprechbaren SPD- /FDP-Stadträten und Parteifunktionären
zu denken geben!
Wann aber darf oder muss man fortwährend
vorgetragene Irrtümer als Lügen bezeichnen?
Am 26.11.2009 meldete die Nachrichtenagentur
ZENIT (Rom, Vatikanstaat), dass sich der Erzbischof von
Sarajewo/Bosnien,
Kardinal Vinko Puljic, beklagte, dass die Katholiken in Bosnien-Herzogowina
durch „die politische Radikalisierung (…) unter den muslimischen Bosniern“
leiden. „Ungefähr 220.000 Katholiken sollten eigentlich zurückkehren, aber
sie werden daran gehindert…“ Chancengleichheit für Katholiken gäbe es im
ganzen Land nicht, ob gegenüber den Behörden oder bei der Jobsuche.
Nach den Ausführungen des
Kardinals gäbe es heute erhebliche Schwierigkeiten, in der Umgebung von Sarajewo
eine Kirche bauen zu wollen. ZENIT meldete, dass Kardinal Puljic zufolge zur
gleichen Zeit viel Geld reicher arabischer Ölländer in den Bau von Moscheen und
islamischen Zentren fließe: „Und das verursacht einen Mentalitätswandel,
gegen das Christentum gerichtet“ beklagt der Kardinal und Erzbischof von
Sarajewo. Er berichtete auch, dass ein Buch, das gegen Jesus Christus hetze, mit
einer Auflage von 100.000 Kopien gratis unter der muslimischen Bevölkerung
verteilt worden sei. „Als ich mich bei einer islamischen Autorität beschwert
habe, dass dies nicht das Zusammenleben erleichtere, sagte der, ist solle es
einfach ignorieren und das war es dann.“
Offenbar resignierend berichtet
der Kardinal (Originaltext aus ZENIT): „Als Ende Oktober der türkische
Außenminister Ahmet Davutoglu in Sarajewo über das Ziel der türkischen Politik
sprach, das Osmanische Reich des 16.Jahrhunderts wieder auf dem Balkan zu
errichten, habe weder in Europa noch in Amerika jemand laut protestiert.“
„Warum
sieht niemand, wie Katholiken in Sarajewo oder in der Türkei leben?“, lautet
die Klage des Kardinals Puljic.
Wo bleibt Europa?
Für alle unwissenden
SPD-GRÜNE-ROSA-FDP-Gutmenschen weisen die ‚Bürger für Sendling’ nun kurz auf die
Geschichte des Osmanischen Reiches im 16. Jahrhundert hin: Eroberungspolitik der
Türkei unter Sultan Süleymann I., Aufstieg zur ‚Weltmacht Türkei’!
Mit Kriegszügen nach Europa mit
Eroberung der Gebiete des heutigen Serbien mit Belgrad, Eroberung des südlichen
und mittleren Ungarn, von Siebenbürgen, von Rhodos, Dalmatien; schließlich die
Belagerung von Wien und Unterwerfung von Österreich mit Tributpflicht. Eroberung
des Ostens Kleinasiens, die Angliederung von Mesopotamien, von Aserbeidschan,
des Jemen…
Im Hinblick auf den Moscheebau in
christlich geprägten Ländern sagt Kardinal Vinko Puljic geradezu flehentlich:
„Man muss sich der Gegenseitigkeit vergewissern, nicht gegen jemanden gerichtet,
sondern im positiven Sinn zum Vorteil aller.“
Aber allein in Deutschland
betreibt „der Islam“ inzwischen Abertausende von Moscheen, aktuell geplant sind
repräsentative Moscheebauten und Islamzentren!
Wir schreiben das Jahr 2009: es
herrschen in München die ‚Moscheeförderer-Fraktionen’ der SPD-GRÜNE-ROSA LISTE-
FDP. Und die ‚Bürger für Sendling“ wehren sich seit 5 Jahren in ihrem
historischen Stadtviertel gegen die städtische Implementierungswillkür einer
türkisch-islamischen DITIB-DITIM-Zentralmoschee am denkmalgeschützten Gotzinger
Platz - direkt gegenüber der katholischen Kirche St. Korbinian. (dg)
Informationen:
1.
Osmanisches Reich – Wikipedia
Das
osmanische Reich
ging aus den Resten des Sultanats der Rum-Seldschuken hervor und war mehrere
Jahrhunderte lang die entscheidende Macht in Kleinasien, ...
de.wikipedia.org/wiki/Osmanisches_Reich
-
Im Cache
-
Ähnlich
2. ZENIT
http://www.zenit.org/article-19184?l=german
Bürgervereinigung „Bürger für Sendling“ (BfS)
Sprecherin: Helga Schandl (V.i.S.d.P), Königsdorfer Str. 13, 81371 München
zum
Seitenbeginn
Sendling aktuell, den 27.10.2009
Autosuggesitionen: ‚Zensur anderer findet offiziell nicht statt’?
Im Münchner
Rathaus: Getürkte Türkengeschichten?
Vor
bestimmten Anlässen offiziell „Informationsveranstaltungen“ durchzuführen, um
anschließend bei den Bürgern für ungeliebte Maßnahmen „den Boden zu bereiten“,
lässt Sendlinger wach werden: der ‚Schwelbrand’ Münchner
Ditim-Ditib-Zentralmoschee könnte bald auflodern!
Sendlinger Bürger ahnen: die rotgrüne Stadtspitze scheint den nächsten Schachzug
im ‚Ditib-Ditim-Zentralmoschee-Konflikt“ mit den Bürgern vorzubereiten! Denn es
gibt wieder offizielle sogenannte „Informationsveranstaltungen“ in München zu
Themen, die sich um die ‚Akzeptanz des Islam und seine Wesensart’ in unserer
demokratischen Gesellschaft drehen.
BfS-Sprecherin Helga Schandl war bei einer Veranstaltung ‚Islam entdecken’ im
Münchner Rathaus anwesend und war verblüfft, mit welcher dirigistischen Weise
erwachsene Münchner Bürger hinsichtlich ihrer ‚freien Meinungsäußerung’ von
städtischen Angestellten behandelt wurden.
Ihre
Kritik teilte sie ‚auf münchnerisch’ der Leiterin Dr. Margret Spohn (besetzt die
städtische Planstelle für ‚interkulturelle Arbeit’) kurz und bündig mit: „Dass
Wortmeldungen nur schriftlich vorgelegt werden müssen, um dann ausgesucht zu
werden - so etwas habe ich in meiner Volksschulzeit nach dem Krieg erlebt!“
Aufgrund dieses Erlebnisses scheint die
„Kommunale
Bürgerversammlung Sendling,
Donnerstag, 29.10.2009, 19:00 Uhr
Dreifachturnhalle Gaißacherstraße 8 (U3-Haltestelle Brudermühlstraße)
(schräg gegenüber der Ditim-Moschee)
doch
sehr interessant zu werden: Grüne, SPD haben dazu keine Tagesordnung mit
Anträgen veröffentlicht… nur: angekündigt sind „aktuelle Themen“!
In München hat sich übrigens eine
Gruppierung von Bürgern gegründet mit dem Namen ‚Politically Incorrect’, die
immer wieder mit Aktionen und Veröffentlichungen „politisch korrekt
grundgesetzkonform“, aber offen-ungeniert ihre Meinung zur Islamisierung Europas
kundtut.
Ihr Bericht über die Münchner
Veranstaltung mit Bildern wurde im Internet (P.I.) veröffentlicht,
eine E-Mail teilte den ‚Bürger
für Sendling’ ihre Wahrnehmungen und Empfindungen mit:
„Die
‚Zensurmaßnahmen’ in Bezug auf den Islam werden immer skurriler: bei einer
"Islam entdecken"-Veranstaltung im Münchner Rathaus durften aus dem Publikum
keine Fragen gestellt, sondern nur schriftlich eingereicht werden. Nach einer
Vorauswahl wurden dann die "bequemen" Fragen beantwortet - sehr vieles fiel
unter den Tisch.
Im
Vortrag der Referentin Dr. Margret Spohn von der "Städtischen Stelle für
interkulturelle Arbeit" wurde das historische Bild des Osmanischen Reiches und
seiner über die Jahrhunderte fortdauernden Aggression gegen Europa so dermaßen
schönfärbend frisiert, dass es mit der geschichtlichen Wahrheit kaum noch etwas
zu tun hatte.
Hier handelt es sich ganz offensichtlich um eine Strategie der rot-grünen
Stadtregierung, ein positives historisches Türken-Image in der Bevölkerung
aufzubauen, um dem geplanten Bau der Großmoschee in Sendling Vorschub zu
leisten. Wenn die freie Rede und die freie Meinungsäußerung zugunsten von Zensur
und Unterdrückung geopfert werden, befinden wir uns nicht mehr in demokratischen
Verhältnissen, sondern bereits in der Vorstufe zu einer "DDR reloaded".
http://www.pi-news.net/2009/10/zensur-pur-im-muenchner-rathaus/
Bürgervereinigung „Bürger für Sendling“ (BfS)
Sprecherin: Helga Schandl (V.i.S.d.P), Königsdorfer Str. 13, 81371 München
zum
Seitenbeginn
Sendling aktuell, den 26.10.2009
Der
Sendlinger Bezirksausschuss lädt zum Donnerstag, den 29.10.2009, 19:00 Uhr ein.
„Sendlinger
Wundertüte: Bürgerversammlung !“:
Einmal im Jahr muss die Stadt München laut Gemeindeordnung eine
Bürgerversammlung abhalten. Ohne eine Tagesordnung – aber mit Optionen:
Überraschung!!!
Die
Einladung an alle Bürgerinnen und Bürger liest sich ‚soooo liiiiieb’: „Bei
der Bürgerversammlung für Ihren Stadtbezirk haben Sie die Gelegenheit, sich zu
aktuellen Entwicklungen und Themen im Stadtbezirk zu informieren, sich zu Wort
zu melden, Anträge zu stellen und abzustimmen.“
Die
‚Bürger für Sendling’ haben nun leidvolle Erfahrung mit merkwürdigen Sendlinger
Bürgerversammlungen, wo ein Herr Ude – zur Zeit noch amtierender
Oberbürgermeister in München – stundenlang den immer zorniger werdenden
Sendlinger Bürgern sein Zentralmoschee-Thema mit Mikrophongewalt in ihre Ohren
drückte.
Die
‚Bürger für Sendling’ empfanden das Verhalten des Bürgers Christian Ude damals
als so anmaßend, überheblich und despektierlich
gegenüber dem „Bürger als Souverän“, so dass es in den letzten Jahren immer
wieder zu wütenden Protesten kam.
Aktuell allerdings herrscht „offizielles Schweigen“ zum Thema Zentralmoschee –
doch misstrauisch ist festzustellen, dass die rotgrünen Stadtoberen aktuell
wieder „Islamverständnistreffen für Gutmenschen und andere, die es werden
könnten“ organisieren.
Quasi
eine ‚Heerschauabhaltung’ für den kommenden Konflikt als „Ergebnis des
städtischen Verständnisses zu ablehnenden Eingaben von Bürgern gegenüber
städtischen Zentralmoscheeplänen… trotz grandios
überbordender städtischer Schulden!!!“
So
heißt es nun völlig unauffällig:
„Versammlungsablauf:
-
Sicherheitsbericht der Polizei
-
Bürgerinnen und Bürger haben das Wort
-
Abstimmung über eingebrachte Anträge“
Welche
Anträge? Welche aktuellen Themen? Gilt es hier ein Geheimnis zu tarnen, zu
hüten, zu offenbaren…. Hoppsala, Überraschung!
Mögliche Varianten:
-
Ude kommt inkognito vorbei, sollte er eine Mehrheit für sich glauben, outet
er sich!
-
Strobl outet sich, dass sie zwar ‚keine Ahnung’ habe, aber dafür für
Sendling die ‚Baugenehmigung für die Zentralmoschee’ mitgebracht habe … mit
besten Grüßen vom Ude…
Kurzum:
„Bürgerversammlung für Sendling!“
Donnerstag, 29.10.2009, 19:00 Uhr
Dreifachturnhalle an der Gaißacher Straße 8
(schräg gegenüber der bestehenden Moschee)
ACHTUNG:
Sendlinger Bürger
wegen Stimmrechts müssen alle ihren Personalausweis mitbringen!
Bürgervereinigung „Bürger für Sendling“ (BfS)
Sprecherin: Helga Schandl (V.i.S.d.P), Königsdorfer Str. 13, 81371 München
zum
Seitenbeginn
Sendling aktuell, 20.06.2009
Deutsche Bischofskonferenz gegen osmanische „Konfrontations-Moschee Sendling“
Erzbischof
Dr. Robert Zollitsch erlaubt klar Kritik!
„Klar
in der Sache, milde im Ausdruck!“ Zwar diplomatisch verklausuliert, aber in der
Botschaft mit klarer Ansage: die deutschen Bischöfe verurteilen die Planungen
der Ditib/Ditim-türkisch-islamischen Zentralmoschee am Gotzinger Platz in
Sendling!
Es
sind nur fünfeinhalb (5,5) Seiten einer dünnen DIN-A5-Broschüre zum „Moscheebau
in Deutschland“ mit einem sehr ausgewogen formulierten Text. Plötzlich steht
konkret da: „Insbesondere bei Großprojekten sind mögliche Auswirkungen auf
die Anwohner sowie die städtebaulichen und sozialgeographischen
Entwicklungsperspektiven in die Planungen einzubeziehen. Die Herausbildung
einseitiger Bevölkerungsstrukturen sollte vermieden werden. Die Moschee
sollte sich in die vorhandene Umgebung einfügen und gewachsene Baustrukturen
(z.B. Denkmäler und städtebauliche Ensembles) nicht beeinträchtigen.“
Das
ist – wenn man die klerikal-höfliche Diplomatensprache deutscher Bischöfe in die
Alltagssprache „übersetzt – eine klare Absage der katholischen Bischöfe an die
Pläne der türkischen Religionsvereine Ditib, Ditim, der SPD, GRÜNEN und der Rosa
Liste, in München am Gotzinger Platz eine osmanisch-türkisch-islamische
Zentralmoschee zu bauen mit Minaretten, Kuppel, Koranschule… In einem
denkmalgeschützten Bauten-Ensemble mit katholischer Kirche, dreier öffentlicher
Schulen, altmünchner Bürgerhäuser!
Abertausende von Sendlinger Bürgern haben auf gemeindlichen Bürgerversammlung
Jahr um Jahr dem OB Ude (SPD) ins Gesicht geschrieen: Nein! Nein! Nein! Und
haben dort – je nach Ort, Tag und eigener Gefühlslage – für sich empfunden:
Abweisung, Arroganz, Blasiertheit, Abwehr, Überheblichkeit, Selbstherrlichkeit,
Amüsiertheit, Verachtung…
Hat
aber die katholische Amtskirche nichts gelernt in den letzten 100 Jahren „teutscher
Geschichte“, im Umgang mit säkularen Menschen, die zeitweise (be)herrschende
Figuren der jeweiligen Gesellschaft waren?
Reicht
ein solcher Text jetzt in München bei dem so genannten
‚Bebauungsplanverfahren’ der Stadt, wenn die deutschen Bischöfe schriftlich
mahnen: „Im Hinblick auf Auseinandersetzungen, die oft um die Höhe des
Minaretts geführt werden, ist daran zu erinnern, dass religiöse Bauten in einer
religiös pluralisierenden Gesellschaften nicht zum Ausdruck von Machtansprüchen,
Rivalität oder eines aggressiven Gegeneinanders missbraucht werden dürfen…“
Glaubt
Erzbischof Dr. Zollitsch ernsthaft, dass beispielsweise sich als „Rote“ oder
„Grüne“ bekennende Atheisten oder Mitglieder der ‚Schwullesbischen Rosa Liste“,
deren Münchner Parteivorsitzender StR Thomas Niederbühl ein katholischer
Ex-Priesteranwärter ist, sich davon beeindrucken lassen?
Die
Grünen, vor allem das „grüne“ BA-6-Mitglied Leo Brux, einst von Ditim für die
Öffentlichkeitsarbeit benannt, dann auch der Münchner „grüne“
Fraktionsvorsitzende Benker treten seit Jahren vehement-offensiv wie auch OB Ude
(SPD) für die Ditib-Ditim-islamische Zentralmoschee ein. Obgleich öffentlich
bekannt ist, dass der die Moschee fordernde Münchner Ditim-Religionsverein
extrem überschuldet ist!
Bei
einer Firma hätten die Verantwortlichen längst ein Strafverfahren wegen
Konkursverschleppung am Hals!
Was
soll’s dann, wenn die deutschen Bischöfe milde die „Befürchtungen“
darlegen, die sich ergeben aus der „Vermutung, dass ein Moscheebau sich der
Einflussnahme aus den islamischen Herkunftsländern verdankt und solche Einflüsse
festigen soll. Solchen Bedenken sollten die Moscheegemeinden begegnen, indem sie
offen Aufschluss geben über die Finanzierung ihres Vorhabens, über
Trägerstrukturen und Verantwortlichkeiten…“
Hier
pfeifen es die letzten Sendlinger Spatzen von den Dächern (selbst die
Süddeutsche Zeitung hatte darüber berichtet), dass OB Ude und der türkische
Staatschef Erdogan sich längstens beim Treffen in München über Gemeinsamkeiten
am Gotzinger Platz ausgetauscht haben…
Am
19.06.2009 haben die österreichischen Bischöfe eine Anweisung des Papstes
Benedikt XVI. aufgegriffen, dass die Kirche „im besten Sinn dieses Wortes
wieder stärker missionarisch werden“ soll. Sie erhoben eine „heute
brennend aktuelle Aufforderung an die Christen: ‚Versteckt Eueren Glauben nicht!
Bleibt nicht am Rand des Weges in die gemeinsame Zukunft stehen! Geht mit, denkt
mit, redet mit, arbeitet mit, sucht Allianzen mit allen Menschen guten Willens!
(…)“
Der
Appell der österreichischen Bischöfe schließt mit ‚Sieben Bitten’, die aber
eindeutige Anweisungen sind - wie Befehle! Dann lautet der vierte Befehl:
„Christliche Zeichen setzen!“
Informationen:
-
„Moscheebau
in Deutschland“, Eine Orientierungshilfe; Hrsg. Die deutschen Bischöfe,
Nr. 88, erhältlich: Sekretariat der Deutschen Bischofskonferenz,
Kaiserstraße 161, 53113 Bonn; Postanschrift: Postfach 2962, 53019 Bonn; Tel.
0228-1030; E-Mail:
broschueren@dbk.de;
Internet:
http://www.dbk.de;
-
Österreichische Bischöfe: Aufruf
zu Glaubenszeugnis und gesellschaftlichem Einsatz (Vollversammlung in
Mariazell; Appell und 7 Bitten vom „Mitteleuropäischen Katholikentag 2004),
ZENIT v. 19.6.2009, veröffentlicht unter :
www.ZENIT.org;
Letzter TERMIN für Einspruch gegen Moschee: 22.06.2009 in
der ‚städtischen Dienstzeit’!
Ihr Vorgehen, sofort – jetzt – noch heute:
-
Ihren Briefbogen ‚laden’, d.h. Ihren
Absender, Datum
-
An Adresse:
Landeshauptstadt München,
Referat für Stadtplanung und Bauordnung
Blumenstraße 28b,
80331
München
Telefon (089) 233 22939
Telefax (089) 233 24213
DATUM: 22.06.2009
LETZTER TERMIN
-
Ihren Einwand / Protest
Betr.: Widerspruch gegen Bebauungsplan 2004,
Gotzinger Platz / Thalkirchnerstraße
Wegen geplanten Türkisch-islamischen
Kulturzentrum
Hiermit erhebe ich Einspruch gegen o.a. Projekt
mit folgender Begründung:
-
wegen Nichtbeachtung des
Denkmalschutzgesetzes des Ensembles am Gotzinger Platz………….
-
wegen…………..
Bürgervereinigung „Bürger für Sendling“ (BfS)
Sprecherin: Helga Schandl (V.i.S.d.P), Königsdorfer Str. 13, 81371 München
zum
Seitenbeginn
Sendling aktuell, 02.06.2009
Die
Volksvertreter: „Ist der Ruf auch ruiniert…“
Europawahl,
07.Juni: „Bürger für Sendling“ - geht wählen!
Unfähige Politiker abwählen, bessere Politiker bestimmen…
Bürger für Sendling: jede Chance muss genutzt werden! Gehen Sie bitte am Sonntag
ins Wahllokal – geben Sie Ihre Stimme jenen Kandidaten, jener Partei, die das
abendländische EUROPA will !
Der
‚Münchner Merkur“ stellte die Kandidaten vor, mit „erhellenden“ Aussagen
(1):
Bernd Posselt (CSU):
Seit
1994 als Abgeordneter im EU-Parlament, sagt: „Europa ist mein Lebensthema!“
Ist Vorsitzender der ‚Paneuropa-Union’, Sprecher der Sudetendeutschen, gilt in
Straßburg und Brüssel als Osteuropa-Experte. Er möchte Kroatien in Europa sehen,
die Türkei dagegen ist nach Posselt „kein europäisches Land.“
Die
‚Bürger für Sendling’ meinen, Summa eindeutig: „Ja“ für
Posselt!
Wolfgang Kreissl-Dörfler (SPD):
Seit
1994 im EU-Parlament, diplomierter Sozialpädagoge, Landwirt. Einst
Entwicklungshelfer in Lateinamerika und Afrika, sagt: „Mit halber Seele bin
ich Brasilianer.“ MM: „In der Frage des EU-Beitritts der Türkei hält es der
Kandidat mit der aktuellen Beschluss-Lage: Verhandlungen weiterführen – nicht
mehr und nicht weniger. Zunächst fühlte sich Kreissl-Döfler bei den GRÜNEN gut
untergebracht – bis ihn ihre Sozialpolitik nicht mehr überzeugte. Die SPD
ermöglichte dem Ruhelosen die Blitzkarriere ins EU-Parlament…“
Die
‚Bürger für Sendling’ bedauern, parteipolitisch leider klar: „SPD -
nein!“
Gerald Häfner (GRÜNE/Bündnis 90)
Er hat
die GRÜNEN mitbegründet, das war damals gut. Er sagt: „Ich will erreichen, dass
Europa bürgernäher wird“, das ist der Wunsch aller Demokraten. Er gründete „Mehr
Demokratie e.V.“, weil er merkt, dass die GRÜNEN ihre Mitbürger immer
„distanzierter“ behandeln. Die GRÜNEN sind klare Gegner, bekämpfen die ‚Bürger
für Sendling’! Der Verein ‚Mehr Demokratie e.V.’ verweigert sich den Bitten der
‚Bürger für Sendling’.
Schade
um Gerald Häfner.
Die
‚Bürger für Sendling’ sagen zu Gerald Häfner: „GRÜNE nicht wählbar!“
Nadja Hirsch (FDP)
Diplom-Psychologin, 30 Jahre jung, Münchner Stadträtin. Stimmte mit der FDP
mehrmals für die Münchner Zentral-Moschee, laut Münchner Merkur „Und die Türkei?
,Die kann ein Mitgliedstaat der EU werden, wenn sie die Kopenhagener Kriterien
einhält’(2), sagt Hirsch. Aber: ‚In
den nächsten zehn Jahren ist das wohl nicht so.’“
Ein
typisches Politiker-Gerede. Die ‚Bürger für Sendling’ halten das Verhalten der
FDP in München wegen ihrer Zustimmung zur türkisch-islamischen Zentralmoschee am
Gotzinger Platz, das Verhalten als auch die Aussagen von Frau Hirsch für nicht
akzeptabel. Leider.
Die
‚Bürger für Sendling’ meinen: Frau Nadja Hirsch und FDP nicht wählbar!
ÖDP, Freie Wähler …
Da
meinen die ,Bürger für Sendling’: keine Chance für über 5 Prozent, deswegen
unser Appell an ‚ÖDP- und Freie-Wähler-Sympathisanten’: in den bekannten
‚Saueren Apfel beißen’, dann ‚die Zähne zusammen’ und in der Wahlkabine dann
doch CSU wählen!
Sendlinger Hinweis und Bitte
Bei
den ‚Bürger für Sendling’ sind Mitglieder aus allen Parteien, doch diese und wir
wollen keine Stimme an „ihre“ ungeliebten, ehemaligen oder auch chancenlosen
Parteien vergeben.
Wir
lehnen ein wertebeliebiges Multikulti-Mischmasch-Europa ab.
Wir
wollen nicht geschichtslos, profillos, gesichtslos - damit wertlos sein!
Es
geht um unser abendländisch geprägtes, aufgeklärtes, wertebewusstes Europa im
Geist der Aufklärung und unseres Philosophen Kant!
Liebe Mitbürger – geht bitte wählen, wählt unser Europa!
Es
geht um jede einzelne Stimme – die Ihre !
Information:
(1) Münchner Merkur vom 02.06.2009,
S.34: „Die Münchner wollen nach Brüssel“
(2)
http://de.wikipedia.org/wiki/Kopenhagener_Kriterien
Bürgervereinigung
„Bürger für Sendling“ (BfS)
Sprecherin: Helga Schandl (V.i.S.d.P), Königsdorfer Str. 13, 81371 München
zum
Seitenbeginn
Sendling aktuell, den 27.05.2009
„Die Kontroverse OB-Ude mit
Ditim-Türken um die Münchner Zentralmoschee ist möglicherweise nur eine
raffinierte Ablenkung der Münchner Bürger und deutschen Bevölkerung von der
offiziellen, letzten Einspruchsfrist gegen die Münchner Zentral-Moschee!“
Täuschen OB Ude und der islamische Religionsverein Ditim gemeinsam
die Münchner Bürger und die deutsche Bevölkerung?
Während der Münchner OB Ude
gegen und mit den Ditim-Türken ein öffentliches, politisches Verwirrspiel
inszenieren, läuft zeitgleich und vergleichsweise öffentlich unbemerkt
„heimtückisch-heimlich“ die gesetzliche Auslegungs- und Einspruchsfrist für das
Bebauungsplanverfahren der türkisch-islamischen Ditib/Ditim-Zentral-Moschee am
Gotzinger Platz ab!
Tatsache ist,
dass die offizielle und
öffentliche Einspruchsfrist gegen das Ditib/Dítim-Moscheebau Vorhaben am
Gotzinger Platz/ Sendling vom 20.05.2009 bis zum 22.06.2009 läuft.
Ein Hinweis darauf wurde am
14.05.2009 im Münchner Merkur und Süddeutsche Zeitung nur mit kleinen amtlichen
Anzeigen (Schriftgröße nur 8 Punkt) veröffentlicht.
Tatsache ist,
dass der erste Tag der
Auslegungsfrist, 20.05. ein Mittwoch war, der Tag danach ein Feiertag - Christi
Himmelfahrt – und somit viele Bürger den ‚Auslegungstag Freitag’ als sogenannten
‚Brückentag’ als Urlaubstag nutzten und somit abwesend waren.
Tatsache ist,
dass in Bayern die Pfingstferien
vom 02.06.-13.06. sind und somit viele Sendlinger und Münchner Familien sich
dann nicht in München, sondern in längst gebuchten Urlaubsorten befinden. Sie
dürften die Tage zuvor - neben der Berufsarbeit – in ihrer Freizeit dann mit
Urlaubsvorbereitungen befasst sein. Damit dürften sie auch nicht genügend Zeit
haben, umfängliche, in jahrelanger Arbeit zusammengestellte komplizierte
städtische Moschee-Unterlagen zu überprüfen und eine ausreichend überzeugende
Gegendarstellung zu erarbeiten…
Tatsache ist,
dass die Stadtverwaltung München
(über 1,3 Millionen Einwohner) in nur einer einzigen Amts-Auslegungsstelle (!)
in nur einer einzigen (!) Darstellung diese Bebauungsplan-Unterlagen mit
etwa 170 (Hundertundsiebzig) eng beschriebenen DIN A 4-Blättern (hinter Glas
fixiert) ihren Bürgern zur Ansicht anbieten!
Damit will die die
Stadtverwaltung gegenüber allen Bürgern, die keinen Computer haben, die
gesetzlich und gerichtlich vorgeschriebene Informationspflicht erfüllen, dass
sich die Bürger mit den städtischen Aussagen und Behauptungen auseinandersetzen
können…
Tatsache ist,
dass Aberhunderte von Bürger, die
auf Aufforderung der Stadtverwaltung München im vorgezogenen Verfahren offiziell
Einsprüche abgegeben hatten, überhaupt keine (!) Bestätigung oder Antwort auf
ihre Eingaben erhalten haben…
Tatsache ist,
dass die Münchner Stadtverwaltung
in mehreren Fällen den Datenschutz von Bürgern, die sich gegen das Projekt
stellen, grob fahrlässig verletzt hat!
Tatsache ist,
dass die „Bürger für Sendling“
die politische demokratische Kultur nach dem deutschen Grundgesetz, der
Bayerischen Verfassung, den sozialen Stadtfrieden, zahlreiche Gesetze und
Verordnungen als verletzt, gebeugt, gebrochen und mit Vorsatz missbraucht sehen!
Es ist unsere Meinung,
dass das Verhalten des OB Ude und
aller mit diesem Projekt befassten Verwaltungsbeamten sowie weiterer Personen in
München nach vorsätzlich begangenen Verstößen und Vergehen gegen ihre
Dienstpflichten untersucht werden muss. Bei Fehlverhalten ist ohne Ansehen der
Person unverzüglich Anklage zu erheben!
Es ist unsere Meinung,
dass die türkischen Bürger, die
mit den Religionsvereinen Ditib/Ditim dieses geplante Bauvorhaben der
türkisch-islamischen Zentralmoschee gegen den Willen der einheimischen
Bevölkerung betreiben, sich mit ihrem Verhalten außerhalb der Bürgerschaft
Münchens gestellt haben!
Appell an alle
Demokraten in München, Bayern und Deutschland:
-
Erheben Sie
schriftlichen Einspruch bei der Landeshauptstadt München gegen
diese Ditib/Ditim-Planung der türkisch-islamischen Zentralmoschee am
denkmalgeschützten Gotzinger Platz in München-Sendling!
-
Bitte melden Sie sich bei
uns zum Widerstand: jeder Ehrliche ist willkommen, jeder Beitrag, mag er
Ihnen auch noch so gering erscheinen, hilft!
-
Wir schützen Ihren Namen,
Ihre Adresse und alle Kontakte!
-
Hilfreich ist Ihre
materielle und finanzielle Unterstützung!
-
Wir bilden jetzt
„Projektgruppen“ und bitten um Ihre Mitarbeit in Ihrem jeweiligen Berufs-
und Fachbereich, vor allem
Für München, für
Bayern und Europa!
-
Adresse für den Einspruch:
An das Referat für Stadtplanung und Bauordnung
- Hauptabteilung II - Stadtplanung
Blumenstraße 28b
80331 München
-
Internet:
http://www.muenchen.de/Rathaus/plan/beratuservice/auslegung/2/310128/bpl_2004.html
Bürgervereinigung
„Bürger für Sendling“ (BfS)
Sprecherin: Helga Schandl (V.i.S.d.P), Königsdorfer Str. 13, 81371 München
zum
Seitenbeginn
Sendling aktuell,
den 23.04.2009
Münchner SPD,
GRÜNE, Rosa Liste, FDP, ÖDP, die LINKE, Freie Wähler
Türkisch-islamische-ditim-Moschee: Allianz der Ja-Sager!
Der Beschluss
des Planungsausschusses vom 01.April 2009 zugunsten der geplanten
türkisch-islamische Zentralmoschee am denkmalgeschützten Gotzinger Platz wurde
jetzt durch die Stadträte der „Münchner Regenbogen-Allianz“ unter OB Ude (SPD)
„genehmigt“.
Gegen die
Zentralmoscheepläne am Gotzinger Platz stimmten: die CSU (23 Sitze) und die
Bayernpartei (1 Sitz). Mit ihrem Beschluss für das Begehren des
türkisch-islamischen ditib (ditim) Religionsvereins haben sich die herrschenden
Ratshausparteien gegen die Empfindungen / gegen ablehnenden Abstimmungen der
Mehrheit der Münchner Bürgerinnen und Bürger bei Bürgerversammlungen des
Ortsteils Sendling gestellt.
Sie
haben ‚Wind gesät’: Verantwortliche Münchner politische Stadtfunktionäre
Nachfolgend
diejenigen Personen, die mit ihrer Zustimmung zur Moschee für die kommende
Gesellschaftsentwicklung in München und in Sendling in allen Bezügen / Kontext
zur geplanten ditib/ditim türkisch-islamischen Zentralmoschee verantwortlich
sind:
1.
Oberbürgermeister Christian Ude (SPD) für München
2. Günter S.
Pelkowski (SPD), BA-Vorsitzender BA 6, Sendling
Stellvertr. RA Dill (SPD), GRÜNE, FDP (Untergruppierung Bezirksausschuss 6)
Münchner
Stadträte SPD (33 Sitze)
Reissl,
Alexander Fraktionsvorsitzender
Kaplan,
Hans-Dieter Stellvertreter
Schmid, Helmut
Stellvertreter
Amlong, Christian
Anker,
Ingrid Dr.
Assai, Josef Dr.
Bauer, Reinhard
Dr.
Belik, Oliver
Boesser, Ulrike
Dietl, Verena
Gradl,
Nikolaus
Fincan, Yasar
Hacker, Christiane
Leonhardt, Michael
Liebich, Haimo
Lischka, Horst
Lotte,
Andreas
Meier, Brigitte
Messinger, Bettina
Mittermaier, Ingo
Müller, Christian
Renner, Monika
Rieke, Heide
Rupp, Klaus-Peter
Salzmann, Regina
Scheuble-Schaefer,
Barbara
Schmitt, Irene
Sieber Inci, Dr.
Söllner-Schaar,
Constanze Dr.
Strobl, Christiane
Volk, Birgit
Zurek, Beatrix
Münchner
Stadträte Bündnis 90/Die Grünen (11 Sitze)
Benker,
Siegfried Fraktionsvorsitzender
Dietrich, Lydia
Bickelbacher, Paul
Demirel, Gülseren
Koller, Jutta
Krieger, Sabine
Monatzeder, Josef (alias ‚Hep’)
Nallinger, Sabine
Roth,
Florian Dr.
Schwartz, Boris
Vogel, Florian Dr.
Stadtrat ‚Rosa
Liste’ (1 Sitz), Fraktionsgemeinschaft mit ‘Den Grünen’
Niederbühl, Thomas
Stadträte FDP
(5 Sitze)
Mattar,
Michael, Dr.
Hirsch, Nadja
Neff, Gabriele
Hoffmann, Jörg
Prof. Dr.
Stock, Christa
Stadträte der
‘Die Linke’ (3 Sitze)
Akman, Orhan
Henn, Dagmar
Wolf, Brigitte
Stadträtin der
ÖDP (Ökologische Demokratische Partei; 1 Sitz)
Walter,
Mechthild
Stadtrat ‚Freie
Wähler’ (1 Sitz)
Altmann, Johann
Die ‚Bürger für
Sendling’ stellen kühl fest, dass diese aktuell amtierenden Stadträte diesen
Beschluss gefasst haben, obgleich sie nach Meinung der ‚Bürger für Sendling’
politische und rechtliche Vorgaben wie die Bayerische Verfassung, das
Denkmalschutzgesetz und andere gesellschaftlich geltende Normen, Entwicklungen
und Stimmungen hätten überlegen und berücksichtigen müssen.
Dass sie mit
dieser Art praktizierter ‚Parteien-Bestimmungsdemokratie’ weder unserer
Gesamtgesellschaft noch dem Frieden der Stadtgesellschaft einen Dienst erwiesen
haben, ist die Überzeugung der `Bürger für Sendling´.
Das ‚Schweigen der
Bevölkerungsmehrheit’ sollte keinesfalls als ‚Grabesstille der
Mehrheitsbevölkerung’ verkannt werden, sondern eher als ‚Ruhe vor dem Sturm’ –
und manche verstehen darunter nicht nur den bekannten Spruch vom „Sturm der
Entrüstung“.
Denn bei einem solchen „demokratischen“ Verhalten
dieser Regenbogenallianz geht es um unsere gesellschaftlichen Grundlagen‚ und
nicht nur allein um Sendlinger Identität und Geschichte.
Jeder kennt den Wahrheitsgehalt des Spruchs von Bert
Brecht: „Erst kommt das Fressen und dann die
Moral!“ Im ‚Münchner Merkur’ vom 23.April
2009 lautete die Titelschlagzeile über 5 Spalten:
„Warnung vor sozialen Unruhen“.
Im Text ging es um einen Einbruch des Wirtschaftswachstums und den aktuellen
Forderungen der Gewerkschaftler nach weiterer Staatsschuldenmacherei mit der
Drohung des Chefs des Deutschen Gewerkschaftsbundes, Michael Sommer, im Falle
des Versagens eines weiteren Konjunkturprogramms und folgenden
Massen-Entlassungen: „Dann kann ich soziale
Unruhen auch in Deutschland nicht mehr ausschließen.“
Münchner Merkur: „Besorgt
äußerte sich bei einem Besuch in unserer Redaktion auch Gesine Schwan, die
Kandidatin der SPD für das Präsidentenamt: “Wenn sich kein Hoffnungsschimmer
auftut, dass sich die Lage verbessert, dann kann die Stimmung explosiv werden.“
Bei beiden Lagebeurteilungen dieser
Gesellschaftsgrößen handelte es sich letztlich um den ersten Teil des Zitates
von Bert Brecht.
In Sendling geht es für unsere Münchner und deutsche
Gesamtgesellschaft um die zweite Hälfte der Brecht’schen Aussage! (dg)
Bürgervereinigung
„Bürger für Sendling“ (BfS)
Sprecherin: Helga Schandl (V.i.S.d.P), Königsdorfer Str. 13, 81371 München
zum
Seitenbeginn
Sendling aktuell, den 18.03.2009
„Dieses
Projekt ist durch OB Ude völlig versaut worden“
(1)
OB Ude:
Ditim-Moschee-Mineur(2)
durch Konfliktpolitik?
Alarmiert von etwaigen
Rückzugsgedanken türkischer Verantwortlicher gegenüber den Zentral-Moscheeplänen
der Münchner Rot-Rosa-Grünen zeigte sich OB Ude (SPD): er förderte bislang mit
Amts- und Stadtratsmacht massiv die türkisch-islamische Ditim-Zentral-Moschee!
Mit der Wahl des neuen
Ditim-Vorsitzenden Recep Dereli könnte ein heilloser Konflikt zwischen
einheimischer Münchner Bevölkerung und zugewanderten Türken entschärft oder gar
befriedet werden! Denn Recep Dereli hat erklärt: „Das Moscheeprojekt am
Gotzinger Platz ist zunächst nicht meine erste Priorität!“ Was die
Süddeutsche Zeitung an einem Freitag, den 13. zur großen Berichterstattung
(3) animierte: „Moschee am
Gotzinger Platz: Die Unterstützung für das Vorhaben schwindet.“
Was offensichtlich das
‚rot-rosa-grün-ideologische’ Münchner Rathaus alarmierte!
„Wir
haben ihm auf seine Mailbox hinterlassen, dass wir ihn ganz schnell zu einem
Gespräch einladen wollen“, erzählt OB Christian Ude. Das war am Dienstag.
Seither hat Dereli sein Mobiltelefon abgestellt und ist auch in seinem Büro nahe
des Hauptbahnhofs nicht zu erreichen.“
(3)
Hat der neue Münchner
Ditim-Vorsitzende – der in Deutschland aufgewachsen ist – gemerkt, dass die
regierenden Rathausparteien SPD, Rosa Liste, GRÜNE und FDP die türkische
Ditim-Gemeinde seit Jahren möglicherweise für ihre ureigenste Parteien-Politik
gegen die CSU instrumentalisiert haben?
Erinnert sich Recep Dereli gar an
das Wort des GRÜNEN-Stadtfraktions-Chefs Benker, dass dieser mit dem
Ditim-Moscheebau der CSU Bayern politisch ‚quasi ein Bein stellen wollte’ – denn
er sagte – zumindest stand es so in der Süddeutschen Zeitung:
„Es
geht nicht um einen Gebetsort, sondern um dessen
Sichtbarkeit
und um die Gleichberechtigung
für die Einforderung eines Bauplatzes an der Straße.
Es geht um die
Erkennbarkeit des Gebetsortes als Moschee mit Minaretten.
Es geht um die
Sichtbarmachung der Tatsache, dass es auch in Bayern auf die Dauer keine
homogene Gesellschaft mehr geben wird.
Die Moschee widerlegt mit
ihrer Architektur eine Lebenslüge der CSU und großer Teile der deutschen
Gesellschaft: Bayern sei kein Einwanderungsland.
Doch eine Moschee zerstört
das Bild des (... ) immer gleichen geschlossenen Bayerntums…“(4)
Josef (Hep) Monatzeder (GRÜNE),
Bürgermeister von München, hatte im März 2005 noch dargestellt, dass der
Gotzinger Platz für ihn folgende „Pluspunkte“ ausweisen würde: eine „städtebaulich
dominante Lage, nahe Innenstadtlage, gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln
erreichbar, in städtischem Besitz und kurzfristig verfügbar“
(5)
Erinnert sich Recep Dereli daran,
dass Ditim-München mit dem Mitkläger Stadt München unter OB Ude vor dem
Bayerischen Verwaltungsgericht München die Moschee-Klage gegen die Regierung von
Oberbayern verlor … und damit Ditim sowohl Reputation bei Sendlingern, Münchnern
als auch Geld? (6)
Erinnert er sich an die erste
Sendlinger Bürgerversammlungen 2005, wo OB Ude vor fast 1000 Bürgern wegen
seines das Bürgervotum negierenden Verhaltens in
der „causa Ditim-Zentralmoschee“ massiv ausgebuht und ausgepfiffen wurde,
ein anderes Jahr unter eisigem Schweigen von Aberhunderten von Bürgern die große
Sendlinger Bürger-Versammlungshalle alleine abgehend verließ ?
(7)
Erinnert sich Recep Dereli an den
nun jahrelang andauernden, immer stärker werdenden Streit mit den Sendlinger
Bürgern? Dabei hatten diese über 18 Jahre lang die bisher bestehende
Ditim-Moschee an der Sendlinger Hauptverkehrsstraße Implerstraße (der
Ditib-Gebäudekomplex berührt zwei weitere Straßen (!), der Haupteingang ist
Eingang Schanzenbachstraße) ja akzeptiert…
Nun will OB Ude „ganz schnell“
ein Gespräch.
Was will er erreichen?
Kultusminister Ludwig Spaenle
(CSU) hat bei der Vorstellung der Bemühungen Bayerns zur Integration
ausländischer Schüler zum Thema „Moschee-Pläne am Gotzinger Platz“ OB Ude scharf
kritisiert: „Dieses Projekt ist durch OB Ude völlig versaut worden.“ Und:
OB Ude habe „selbstverliebte Rechthaberei auf dem Rücken der muslimischen
Bevölkerung“ betrieben (8).
Die ‚Bürger für Sendling’ meinen
dazu: Recht hat er mit seiner Einschätzung! Und als Kurzbeschreibung des
aktuellen gesellschaftspolitischen Zustands – nämlich die ungute Stimmungslage
in der Bevölkerung sowie die Verschleuderung von Zeit und (Steuer-)Geld – hat
sich der Minister noch sehr zurückhaltend ausgedrückt!
Was also hat den Sendlinger
Muslimen das Paktieren mit OB Ude (SPD), der SPD, den GRÜNEN, der „Rosa-Liste“
gebracht, die der Münchner Minderheitspartei CSU „via Ditim-Moscheepläne“ damals
und bis heute offensichtlich eine politische „Lebenslüge“ nachweisen möchten?
Vielleicht gilt auch für
kirchenferne Parteienfunktionäre der Hinweis aus dem christlichen ‚Neuen
Testament’: „An ihren Früchten werdet Ihr sie erkennen.“
(9)
Was die Verteidigung des
denkmalgeschützten Gotzinger Platzes durch Sendlinger und Münchner Bürger
betrifft, so finden die ‚Bürger für Sendling’ gerade ein aktuelles ‚Wort zur
Landesentwicklung’ passend vom niederösterreichischen Landeshauptmann Dr. Erwin
Pröll:
„Gemeinden,
die mit ihrer historischen Bausubstanz respektvoll
umgehen, haben auch in
gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Belangen die Nase vorn; dieser
Respekt (ist) eine gute Grundlage für die richtigen Entscheidungen zur
Entwicklung einer Gemeinde.
Wir sollten nicht vergessen:
Wir sind lediglich die Treuhänder des Stein gewordenen kulturellen
Vermächtnisses unserer Vorfahren. Dieses zu bewahren und harmonisch mit der
Architektursprache von heute zu verbinden, ist unsere Aufgabe.“
(10)
Die ‚Bürger für Sendling’ würden
es begrüßen, wenn die neue Vereinsführung von Ditim-München ihre Lage nüchtern
beurteilt. Sie sollte sich beim Gespräch mit aktuell amtierenden, bürgerfernen
Polit-Funktionären kein ‚X für ein U’ vorschwätzen lassen. Und deren
Versprechungen und Prognosen kritisch bedenken!
Gutnachbarschaftliche Beziehungen
wären möglich – aber auch langwährender, schwelender, zorniger und
unversöhnlicher Streit! Die ‚Bürger für Sendling’ fordern Respekt vor der
bayerischen Geschichte! Das kulturelle Vermächtnis unseres Landes, auch sichtbar
am denkmalgeschützten Gotzinger Platz, hat deswegen nur diese eine Lösung: keine
Moschee an diesem Platz!
Die neue Ditim-Führung kann sich
neu entscheiden. Möglich sind Streit und Frieden! (dg)
Informationen:
(1) Münchner Merkur Nr.
64, vom 18.03.2009, S. 35
(2) Mineur: (m. frz.,
früher): Bergarbeiter; für den Bau von Minengängen und das Minenlegen
ausgebildeter Pionier; (heute) jmd. ,der an der Börse auf Hausse spekuliert;
(3) Süddeutsche Zeitung
vom 13.03.2009, S. 38. „Moschee am Gotzinger Platz: Die Unterstützung für das
Vorhaben schwindet. „Wo wir nicht erwünscht sind, bauen wir nicht“, Mustafa
Temel, Religionsattaché am türkischen Generalkonsulat, glaubt nicht mehr an den
Erfolg des Projekts (SZ-Redakteurin Monika Maier-Albang). Spalte: ‚Der Charme
des Möbellagers’, SZ-Redakteur Jan Bielicki.
(4) Stadtrat Siegfried
Benkers Einschätzung (SZ 31.08.2005) galt damals als Stimmungsmaßstab für die
rot-rosa-grüne Stadtratsmehrheit zu den Zentralmoscheeplänen August 2005:
„Es geht nicht um einen Gebetsort, sondern um dessen Sichtbarkeit und um die
Gleichberechtigung für die Einforderung eines Bauplatzes an der Straße. Es geht
um die Erkennbarkeit des Gebetsortes als Moschee mit Minaretten. Es geht um die
Sichtbarmachung der Tatsache, dass es auch in Bayern auf die Dauer keine
homogene Gesellschaft mehr geben wird. Die Moschee widerlegt mit ihrer
Architektur eine Lebenslüge der CSU und großer Teile der deutschen Gesellschaft:
Bayern sei kein Einwanderungsland. Doch eine Moschee zerstört das Bild des (...
) immer gleichen geschlossenen Bayerntums.“
(5) Süddeutsche Zeitung
Nr.73, vom 31.03.2005: „Sendling: Areal am Gotzinger Platz erfüllt laut
Kommunalreferat alle Kriterien. ‚Moschee nimmt nächste Hürde’. Weihbischof
Engelbert Siebler will sichergestellt haben, dass das kirchliche Leben von St.
Korbinian nicht leidet.“(SZ-Titelzeilen)
(6) Urteil des
Bay.Verwaltungsgerichts München vom 12.02.2007 (06-03625)
(7) Alle Hinweise:
www.Buerger-fuer-Muenchen.de,
unter Bereich ‚Bürger für-Sendling’,
Tageszeitungen Münchens, Augenzeugenberichte;
(8) Münchner Merkur Nr.
64, vom 18.03.2009, S.35
(9) Neues Testament:
Mt 24,3-13.24;
Lk 6,43-46;
Apg 20,29
15 Hütet euch aber vor den falschen Propheten, die in
Schafskleidern zu euch kommen, inwendig aber reißende Wölfe sind! 16 An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen. Sammelt man
auch Trauben von Dornen, oder Feigen von Disteln? 17 So bringt jeder gute Baum gute Früchte, der schlechte
Baum aber bringt schlechte Früchte. 18 Ein guter Baum kann keine schlechten Früchte bringen,
und ein schlechter Baum kann keine guten Früchte bringen. 19 Jeder Baum, der keine gute Frucht bringt, wird
abgehauen und ins Feuer geworfen. 20 Darum werdet ihr sie an ihren Früchten erkennen.
(10) ’Niederösterreich gestalten’, Nr.
123, 3/2009, S.3, Leitartikel LH Dr. Erwin Pröll in der Zeitschrift für
NÖ-Landesplanung: „… ich habe (…) gefordert, der mancherorts wütenden
Spitzhacke Gefühl und Verstand entgegenzusetzen. (…) Es ist ein interessantes
Phänomen zu beobachten: Gemeinden, die mit ihrer historischen Bausubstanz
respektvoll umgehen, haben auch in gesellschaftlichen und
wirtschaftlichen Belangen die Nase vorn. Vielleicht kommt das daher, dass
dieser Respekt eine gute Grundlage für die richtigen Entscheidungen zur
Entwicklung einer Gemeinde ist. Wir sollten nicht vergessen: Wir sind
lediglich die Treuhänder des Stein gewordenen kulturellen Vermächtnisses unserer
Vorfahren. Dieses zu bewahren und harmonisch mit der Architektursprache von
heute zu verbinden, ist unsere Aufgabe.“ (10)
Bürgervereinigung
„Bürger für Sendling“ (BfS)
Sprecherin: Helga Schandl (V.i.S.d.P), Königsdorfer Str. 13, 81371 München
zum
Seitenbeginn
Sendling aktuell, den 05.03.2009
Die Münchner ‚Literatur-Handlung’
präsentiert Islamkritisches
Rechtzeitige jüdische Rochaden am Jakobsplatz?
Jüdische Kultur bis jüdische
Alltagspolitik findet aktuellen, sichtbaren Ausdruck in Handlungen der jüdischen
‚Literaturhandlung’: angekündigt sind Präsentationen mit Ayaan Hirsi Ali, Necla
Kelec und Najam Wali!
Am Jakobsplatz in München steht die
neugebaute jüdische Synagoge und befindet sich das Jüdische Gemeindezentrum.
„Die große Jüdische Buchhandlung für alle“, die ‚Literaturhandlung’ hat für den
23.03.2009 die Veranstaltung angemeldet: „Adan und Eva. Eine Begegnung mit
dem Islam“. Referentin ist Ayaan Hirsi Ali, die – so der Ankündigungstext -
„für Aufklärung und Freiheit im Islam kämpft“. Die bekannte, von
Islamisten verfolgte Bestseller-Autorin stellt dort ihr neuestes Buch vor, worin
ein muslimischer Junge und ein jüdisches Mädchen trotz aller Vorurteile und Hass
ihrer Umgebung zu ‚Botschaftern des Austausches und der Versöhnung’ werden.
Ein löblicher Wunsch und Appell - bei aller
Skepsis und Wahrnehmung der aktuellen Realitäten!
Aus der Außensicht zudem aber eine erhebliche
Bewegung der Münchner jüdische Gemeinde, die sich bislang an der Islamdebatte
ihrer christlichen Münchner Mitbürger eher nicht beteiligte. Was beispielsweise
auch die 55 Sachgebiete der ‚Literaturhandlung’ „belegen“, die zusammen
eigentlich ein umfassend breites Wissensangebot anbieten. Mit
Fachbereichs-Titeln wie ‚Juden und Christen’ ‚Rechtsextremismus’ oder
‚Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus’… Höchst erstaunlich, dass es
keinerlei Themenangebot ‚Islam’ gibt!
Vielleicht ändert sich das jetzt: die
kommenden drei Veranstaltungen unserer jüdischen Mitbürgern in Räumen der
Jüdischen Gemeinde Münchens sollten wir als ein bemerkenswertes Zeichen
wahrnehmen… (dg)
Montag, 23.03.2009, 20:00 Uhr
Ayaan Hirsi Ali: „Adan und Eva. Eine
Begegnung mit dem Islam.“
Buchvorstellung. Den deutschen Text liest die
Schauspielerin Sunny Melles.
„Die Juden sind Monster und trinken Blut
von muslimischen Kindern. Das glaubt Familie Zakhorour. Alle Muslime sind
Mörder. Behaupten die Liebermans. Doch ihre Kinder Adan und Eva überwinden die
Vorurteile…“
Wie schlimm verlogene Propaganda wirkt,
sollten wir alle wissen. Nach dem Slogan ‚Gefahr erkannt, Gefahr gebannt’ dürfen
wir aber nicht den Problemen ausweichen, sondern müssen sie offensiv annehmen –
mit aller gebotenen notwendigen Distanz und Augenmaß. Auch zu den Auswüchsen bei
Vertretern des Islams. Auch zu irrealen Hoffnungsgesten, die nicht mit gebotener
Festigkeit verbunden sind. Das wären dann erste vernünftige Maßnahmen zur
Problemlösung.
Montag, 25.05.2009, 20:00 Uhr
Necla Kelec: Im Wissen um den Anderen.
Freiheit und Verantwortung –
Über muslimisches Leben in Deutschland.
Über die schwierige Integration von Muslimen
in Deutschland, über Widersprüche einer islamisch fundierten Leitkultur und dem
‚Common Sense’ der aufgeklärten europäischen Moderne. Die in Istambul geborene
islamkritische Bestseller-Autorin spricht über „Freiheit und Verantwortung“ und
beschäftigt sich mit inneren Vorgängen der Türkei. Wo die Dominanz des Militärs
abnimmt und die des Islamismus zunimmt.
Dienstag, 16.02.2009, 20:00 Uhr
Najam Wali: Im Wissen um den Anderen.
Reise in das Herz des Feindes – Ein Iraker in Israel.
Der irakische Schriftsteller lebt in
Deutschland, bricht ein Tabu und erkundet Gemeinsamkeiten zwischen den beiden
‚feindlichen’ Ländern Irak und Israel. Walis Buch ist „ein beherztes Plädoyer
für Demokratie und Frieden“. So die offizielle Ankündigung hierzulande, in
München, im noch geschützten Deutschland.
Alle Veranstaltungen benötigen eine Voranmeldung,
Kartenreservierung ab sofort möglich in der ‚Literaturhandlung’, Tel. 089 –
280 0135; Ausführlichere Informationen über
www.literaturhandlung.com
. Alle Veranstaltungen sind eine Zusammenarbeit mit der Isrealitischen
Kultusgemeinde und B’nai B’rith (bei Hirsi Ali noch mit dem Piper-Verlag); alle
Vorstellungen im Jüdischen Gemeindezentrum, St.-Jakobs-Platz 16, München-Mitte
(U-Bahn / S-Bahn Haltestelle Marienplatz).
Kommentar der ‚Bürger für Sendling’:
Von David Ben Gurion stammt der Satz: „Wer
nicht an Wunder glaubt, ist kein Realist!“ Um aber in der heutigen Zeit ein
Wunder zu ermöglichen, sollten wir als Realisten das bekannte Motto „Wachsamkeit
ist der Preis der Freiheit!“ bemühen – auch gegenüber heimischen schwachen
Demokraten, die Bequemlichkeit und Feigheit als ‚Klugheit’ verkaufen.
Wir gratulieren der ‚Literatur-Handlung’ zu
ihren Referenten und wünschen allen anregende, erhellende und interessante
Informationsabende!
Bürgervereinigung
„Bürger für Sendling“ (BfS)
Sprecherin: Helga Schandl (V.i.S.d.P), Königsdorfer Str. 13, 81371 München
zum
Seitenbeginn
Sendling aktuell, den 11.01.2009
Ude erwartet für 2009 „ein Jahr der
Ungewissheiten“
„OB
Ude! Der Sendlinger Widerstand ist sicher!“
Dass Politiker im Ansehen der Bürger tief
unten am vorletzten Platz der Sozialprestige-Skala stehen, hat mit Bestimmtheit
seine begründete Ursache! Ein neuer Impuls für Politikerverdrossenheit kam nun
über die Stadtteilzeitung ‚Sendlinger Anzeiger’.*
Der ‚Sendlinger Anzeiger Nr.02’ vom
07.01.2009 zitierte OB Ude per Schlagzeile quer über sechs Spalten: „2009
wird ein Jahr der Ungewissheit werden“, darunter: „OB Ude
erwartet steigende Arbeitslosigkeit, wachsende Armut und fehlende
Steuereinnahmen / Vorschau auf Projekte“. Neben einer allgemeinen
Betrachtung zur Lage „nannte der OB Ude zahlreiche Projekte, die für 2009 zu
erwarten sind“. Im Artikel werden dann beispielhaft zwölf Projekte für
München vorgestellt. Darunter sind der komplette Umbau der Münchner Markthallen
(wo es einen „beachtlichem Investitionsstau“ gibt), die Renaturierung der Isar,
neue U-Bahn-Strecken, der Ökumenische Kirchentag 2010, die 200-Jahr-Feier der
Münchner Wiesn oder auch die Bewerbung um Olympia 2018. Es handelt sich
insgesamt um Investitionen mit Aberhunderten Millionen Euro.
Erstaunlich: als allererstes Projekt aber -
so steht’s jedenfalls im ‚Sendlinger Anzeiger’ - beschreibt OB Ude den
„Bebauungsplan Moschee’. Weiter erstaunlich: von allen Projekten wird darüber am
umfänglichsten berichtet! Und inmitten dieser Moschee-Projektaussagen wird als
einziges Bild das Farbportrait des OB Ude abgebildet – Ude, breit lächelnd, mit
blitzenden Zähnen unter seinem Oberlippenbart, den er sich nach einer seiner
türkischen Besuchszeiten hat stehen lassen...
Folgendes hat München, hat Sendling in diesem
Jahr 2009 laut OB Ude zu erwarten:
„Nachdem 2008 der Entwurf für einen
Bebauungsplan mit Grünordnung vorgelegt und die Öffentlichkeit intensiv
beteiligt wurde, steht beim Moscheebau am Gotzinger Platz in Sendling die
Billigung des Bebauungsplans im Frühjahr 2009 an. An der Finanzierbarkeit des
Vorhabens sind Zweifel aufgekommen. „Ich meine, dass dieses Vorhaben jedenfalls
nicht an der Stadt scheitern darf. Zehntausende muslimische Gläubige haben ein
Recht auf eine Moschee innerhalb des Mittleren Rings in einem Wohnquartier. Ihre
Religionsausübung darf nicht abgedrängt werden in Hinterhöfe oder Außenbezirke.
Niemand kann ein Grundstück nennen, das vergleichbar günstig liegt, leer steht
und tatsächlich verfügbar ist – in einem Wohnquartier, in dem viele Muslime
leben, sich in einem fruchtbaren Dialog mit christlichen Kirchen befinden und
die volle Unterstützung des Stadtviertelparlaments haben“, so Ude. Allen
örtlichen Anfeindungen zum Trotz bleibe festzuhalten, dass die Parteien und
Gruppierungen, die sich klar für den Moscheebau ausgesprochen haben, bei der
Kommunalwahl in Sendling ebenso wie in ganz München eine eindrucksvolle
Dreiviertelmehrheit erhalten haben“.*
Die ‚Bürger für Sendling’ erkennen in diesen
sieben Sätzen mindestens 14 Unklarheiten, auch Unwahrheiten und mindestens 14
gute Gründe, die argumentativ genau gegen diese Zumutung einer
türkisch-islamischen Moschee am Gotzinger Platz gerichtet sind! Viele Argumente
dagegen sind bereits vom Münchner Verwaltungsgericht öffentlich genannt worden –
denn schändlicherweise musste per Gerichtsurteil (!)***die Regierung von
Oberbayern den OB Ude zwingen, das Bebauungsplanverfahren mit Bürgerbeteiligung
durchzuführen!
Der Kultur-Streit der türkisch-islamischen
DITIB-DITIM-Zentralmoschee-Planer**** gegen die Abweisungen der Bürger dauert
bereits seit 2005! Die Sendlinger Bürgerversammlungen haben mit Mehrheiten die
Pläne für die Münchner türkisch-islamische Zentralmoschee am denkmalgeschützten
Gotzinger Platz abgelehnt. OB Ude hat solche Mehrheitsbekundungen jedoch jeweils
kalt „abtropfen lassen“, was viele betagte Sendlinger Bürger, die noch die
deutsche Diktatur erlebt hatten, auf Versammlungen zu wütenden Protesten gereizt
hat.
Die ‚Bürger für Sendling’ bezweifeln, ob OB
Ude jenen Artikel der Zeitschrift ‚Finanztest’ vom Mai 2008 gelesen hätte zum
„Ansehen unterschiedlicher Berufe“. Darin wird festgestellt:
„Prestigeverlierer sind auch die Politiker. Sie erreichten in den 70er
Jahren noch 27 Prozent.“ Im beigefügten Schaubild standen dann die
‚Politiker’ bei 17 aufgelisteten Berufen am vorletzten Platz, nur noch
mit sechs Prozent! Dabei gab es bereits gegenüber dem Vorjahr 2007 ein Minus
von zwei Prozent.
Resümee der ‚Bürger für Sendling’: OB Ude
dürfte 2009 ein viel größeres Defizit schaffen!
Informationen:
* ‚Sendlinger Anzeiger’
Nr.02, vom 07.01.2009, S. 19
** Stiftung Warentest,
Finanztest 05/2008, ‚Ansehen unterschiedlicher Berufe. Ärzte legen zu’.
Zustimmung und Akzeptanzliste: Platz 1: Ärzte 78%; Platz 2: Pfarrer 39%;
Platz 14: Offizier 8%; Platz 15: Gewerkschaftler: 8%; Platz 16: Politiker 6%;
letzter Platz 17: Buchhändler.
***
http://www.vgh.bayern.de/VGMuenchen/documents/Pressemitteilung-13-02-2007_000.pdf
**** Der türkisch-islamische
Religionsverein DITIB Köln / DITIM München und OB Ude mit SPD, GRÜNE (Josef
Monatzeder), Rosa Liste, FDP.
Bürgervereinigung
„Bürger für Sendling“ (BfS)
Sprecherin: Helga Schandl (V.i.S.d.P), Königsdorfer Str. 13, 81371 München
zum
Seitenbeginn
Sendling aktuell, den 08.12.2008
Informations-Wirrwarr um Münchner DITIB-DITIM-Moscheeplanungen
OB Ude (SPD) will Münchner
Zentralmoschee
Die Presseberichte über die
Finanzschwäche des Münchner türkisch-islamischen DITIM-Vereins legen den ‚Bürger
für Sendling’ folgende Deutung nahe: OB Ude will die Münchner
türkisch-islamische Zentralmoschee aus politischen Gründen! Koste es, was es
wolle?
Zahlreiche Zeitungen und ihre
Online-Ausgaben, darunter die Süddeutsche Zeitung mit einer ganzseitigen
Berichterstattung in der gedruckten Auflage, haben über das Moschee-Bauvorhaben
und die Finanzschwäche der türkisch-islamischen DITIB/DITIM in München-Sendling
berichtet.
Schließlich haben die Stadtratsparteien SPD und GRÜNEN seit Jahren den
türkischen Religionsvereinen DITIB/DITIM die Kaufsumme von vermutlich 5,3
Millionen Euro gestundet und seit über 2 Jahren diesen Vereinen großzügig die
jährliche Verzinsungssumme von zigtausenden Euro geschenkt. Vor kurzem hat die
Stadt München als deren Bürge (!) nach Presseberichten noch ca. 87.000 - 90.000
Euro dem Finanzamt München bezahlt, weil die fällige Grunderwerbssteuer von den
zahlungsunfähigen DITIB/DITIM-Vereinen nicht bezahlt werden konnte. Dass auch
diese Summe der Stadt Zinsen kostet, wird offenbar als ‚Peanuts’ abgetan! Die
türkischen Vereine ersparen sich aber hohe Kapitalbeschaffungszinsen! Die
Parteien SPD und GRÜNEN machen’s möglich: „We can do it!“ (Werbespruch auf
Wahlplakat der Münchner GRÜNEN).
Die ‚Bürger für Sendling’ fragen sich: „Die Partei, die Partei - hat die schon
wieder Recht?“
Nach ihrer Meinung hätte sich der Moscheebau-Verein wegen Überschuldung auflösen
- und der Vorstand persönlich für seine Handlungen solcher Vereinspolitik in
Haftung genommen werden müssen!
Wo bleiben da die städtischen Kontrollen?
Nachdem die Stadt München mit dem
Verein DITIM vor eineinhalb Jahren noch ihre Moscheebau-Erzwingungsklage von dem
Bayerischen Verwaltungsgericht verloren hatte - hier soll, sagt das hartnäckige
Gerücht, die Stadt hohe Anwaltskosten bezahlt haben - führt die Stadt München
mit ihrer Verwaltung zur Zeit ein teueres Bebauungsplanverfahren für den
DITIM-Moscheebauplan am denkmalgeschützten Gotzinger Platz durch: für einen
zahlungsunfähigen Verein!
Nicht nur das: die Stadt München muss
als Vorbedingung für den Zentralmoscheebau auf eigene Kosten ein Parkhaus bauen,
nächst dem geplanten Moscheekomplex, wonach die zukünftigen Moscheebesucher nur
ca. 100 Meter weiter gehen müssten bis zum neuen Hintereingang der geplanten
Zentralmoschee... Wütend haben die Sendlinger Anwohner festgestellt, dass ihnen
das geplante Großparkhaus nicht nur als „Massivbau-Riegel“ vor ihre Wohnungen
gebaut werden soll - es gibt dann für die Sendlinger teuere Parkplätze statt
bisher kostenfreie! Sie haben übrigens auch festgestellt, dass nächst diesem neu
geplanten Großparkhaus auf dem Nachbargelände der Münchner Großmarkthalle
bereits ein privates Großparkhaus steht, das meist nur zu 2/3 ausgelastet ist!
Bei einer Mitgliederversammlung des
Münchner türkischen DITIM-Vereins zum Thema Moscheebau vor Kölner
DITIB-Funktionären soll von „mehr als 40 (!) Teilnehmer“ (SZ v.3.12.2008), die
über das Thema abstimmten, sich nur eine einzige (!) Stimme für ein weiteres
Engagement des Vereins zum Bau der Münchner türkisch-islamischen DITIB/DITIM-
Zentralmoschee ausgesprochen haben!
Was den Sendlingern jetzt noch mitgeteilt wurde: das bisherige DITIB/DITIM-Grundstück
mit der bisherigen Moschee in der Schanzenbachstraße (nur etwa 400 Meter vom
geplanten Neubau entfernt und seit ca. 18 Jahren in türkischem Vereinsbesitz),
soll nach Presseberichten zudem noch mit einer Grundbuch-Verschuldung von über 1
Million Euro Schulden belastet sein... Außerdem wurde DITIM für diesen
Moscheekomplex bereits eine städtische Aus- und Umbaugenehmigung zur
Vergrößerung der bisher betriebenen Moschee erteilt!
In die umstrittene Zentralmoschee-Neubauplanung am Gotzinger Platz, die der
Münchner Architekt Höfler durchführte, hat DITIM angeblich schon rund 500.000
Euro gesteckt... und die Schätzkosten für den Zentralmoschee-Neubau bewegen sich
- je nach Größe - zwischen 10 - 15 Millionen Euro...
OB Ude, Ehrenbürger von Pülümür
(Anatolien), wo ein „Christian-Ude-Kulturzentrum“ gebaut wurde, hat nun
jahrelang mündlich und schriftlich massiv bewiesen, dass er die
türkisch-islamische Zentralmoscheepläne in München auch gegen den in Sendlinger
Bürgerversammlungen bekundeten Widerstand der einheimischen Bevölkerung
durchsetzen will!
Koste es, was es wolle?
Die „Bürger für Sendling“ haben
begonnen, alle rechtsstaatlichen Belange dieser Vorgänge prüfen zu lassen. Sie
fragen sich: wann und wo stellte OB Ude möglicherweise persönliche Ambitionen
über die Belange der Münchner Mehrheitsbevölkerung? Wann und wo wurde gegen
Recht und ordnungsgemäße Amtsführung verstoßen? Welche Verantwortung hat ein
Oberbürgermeister, der Stadtrat, ein Vereinsvorstand bei allem bisherigen
Handeln gegenüber der Mehrheitsgesellschaft und den Gesetzen: wie können sie bei
Verstößen zur Rechenschaft gezogen werden?
Kurz und bündig allen Interessierten und Mitstreitern diese Botschaft: die
aktuelle Entwicklung im Sendlinger Zentralmoschee-Streit ist Wirrwarr, ist
politische Vernebelungstaktik - der Streit wird weiter eskalieren und ist noch
lange nicht zu Ende!
Bürgervereinigung
„Bürger für Sendling“ (BfS)
Sprecherin: Helga Schandl (V.i.S.d.P), Königsdorfer Str. 13, 81371 München
zum Seitenbeginn
Sendling aktuell, den 27.11.2008
Eilmeldung: nicht nur für Sendlinger ‚Trialog-Gutmenschen’...
Papstworte zum Dialüg: Deutlicher als deutlich!
International verbreitete die vatikanische
Nachrichten-Agentur ZENIT rechtzeitig diese Nachricht zum 1. Advent: „Ein
interreligiöser Dialog im engen Sinne ist nicht möglich!“ und die Botschaft
„Von der politischen und kulturellen Unmöglichkeit einer „Multikulturalität“!
„Ein interreligiöser Dialog im engen Sinne sei
nicht möglich. Wessen es hingegen dringend bedürfe, sei der interkulturelle
Dialog, der die kulturellen Folgen der religiösen Grundentscheidung vertiefe.
Mit diesen Worten lehnt Papst Benedikt XVI. den Begriff von interreligiösem
Dialog ab, der die Wahrheit zur Diskussion stellen und so zu einer indifferenten
Gleichmachung aller religiösen Überzeugungen und Bekenntnisse führen möchte.“
Die vatikanische Nachrichten-Agentur Zenit, verbreitete diese Botschaft nur drei
Tage vor dem 1. Advent*, der nach christlicher Ausdeutung auf die Ankunft Gottes
hinweist.
Dabei hatte Papst Benedikt XVI. diese Botschaft als Vorwort eines Buches des
italienischen Philosophen und emeritierten Präsidenten des Senats der
italienischen Republik, Marcello Pera, geschrieben** - dessen Vorstellung am
letzten Sonntag, den 23.11.2008, stattfand. Am ‚Christkönigsonntag’ ***, an dem
die Lesung Mt 25,31-46 verkündet wird: „Jesus sagte zu seinen Jüngern: Wenn
der Menschensohn in seiner Herrlichkeit kommt und alle Engel mit ihm, dann wird
er sich auf den Thron der Herrlichkeit setzen...“
‚Die Ausführungen Peras unter dem Titel:
"Warum wir uns Christen nennen müssen" setzen sich mit dem Christentum als
wesentliche Chance für Europa auseinander. Der Text des Papstes legt unter
anderem eindeutig die Linien fest, innerhalb derer ein Dialog unter den
Religionen stattfinden kann. Diese Leitlinien schließen einen Dialog sowohl auf
der Ebene der Theologie als auch auf jener der religiösen Praxis aus,
während die Kultur bildende und bestimmende Funktion der Religionen in den
Vordergrund gerückt wird.’
Benedikt XVI. hält in seinem Vorwort fest, dass hinsichtlich der religiösen
Grundentscheidung ein Dialog unmöglich ist, "ohne den eigenen Glauben in
Klammern zu setzen". Demgegenüber aber sei es geboten, in der öffentlichen
Auseinandersetzung den kulturellen Folgen der religiösen Grundentscheidung
entgegenzutreten: "In diesem Bereich sind der Dialog und eine
gegenseitige Korrektur sowie Bereicherung möglich und notwendig." ****
Wie der ZENIT-Autor Arnim Schwibach beschreibt,
hat Papst Benedikt XVI. nach einer für ihn "faszinierenden Lektüre" des Buches
erklärt, dass Pera das Wesen des Liberalismus nachweise mit dessen Verwurzelung
im christlichen Gottesbild. Mit einer "nicht widerlegbaren Logik" lasse -
so der Papst - der Philosoph Pera erkennen, dass der Liberalismus - sollte er
diese Basis verlieren - sich selbst zerstöre. Gleichermaßen beeindruckend seien
für den Papst die Analysen zur Freiheit sowie zur Multikulturalität gewesen,
mit denen Pera "die innere Widersprüchlichkeit dieses Begriffs sowie dessen
politische und kulturelle Unmöglichkeit nachweist". Von grundlegender
Wichtigkeit sei die Untersuchung dessen, was Europa und eine europäische
Verfassung sein könnten, in der sich Europa nicht "in eine kosmopolitische
Wirklichkeit verändert, sondern seine Identität im Ausgang von seinem
christlich-liberalen Fundament findet"
Seinerseits erklärt Marcello Pera, dass es ihm
nicht um die Hoffnung für unsere Gesellschaft, für die Politik, für die Welt der
Institutionen und insbesondere für das "alte Europa", dem "am
meisten entchristlichten Gebiet des Abendlandes", welches daraus gar seinen
Stolz gemacht habe, gehen würde. Er betonte, dass Europa zum Christentum
zurückkehren müsse, wenn es zu einer Einheit gelangen will, die einer Nation, "einer
moralischen Gemeinschaft" ähnelt. Ein reines "Kulturchristentum" sei
aber unzureichend, stelle eine Beschränkung dar: „Es ist notwendig, dass der
Reichtum der menschlichen Erfahrung in unserem Leben nicht der Gegenwart des
Sinnes für das Göttliche, das Heilige, das Geheimnis, das Unendliche beraubt
wird."
Das Handeln, "als ob es Christus gebe", führe - so Pera - zu den
besten Ergebnissen, wobei er beispielhaft auflistet:
- Moralität kann und darf nicht von der Wahrheit getrennt werden;
- moralische Autonomie ist nicht mit der individuellen freien Entscheidung zu
verwechseln;
- Ungeborene und Sterbende werden nicht als Sachen behandelt;
- Wünsche verwandeln sich nicht in Rechte;
- die Vernunft ist nicht auf den Bereich der Wissenschaften eingeschränkt;
- ein Staat kann sich des Einzelnen nicht bemächtigen...(...)“.
Kommentar der ‚Bürger für Sendling’:
Am Montag, den 01.12.2008, dem 1.
Advent, laden in den Pfarrsaal der katholischen Pfarrkirche St. Korbinian am
Gotzinger Platz ein die katholische Pfarrgemeinde St. Korbinian und die
evangelische Himmelfahrtsgemeinde: „Islam in Deutschland - eine Einführung“,
eine Einführung in die Grundlagen des Islam mit einem Überblick über die
muslimischen Vereine und Dachverbände in Deutschland. Referent: Dr. Tobias
Specker SJ ., Kath. Islambeauftragter der Diözese Speyer.“
Der katholische Theologe Specker hat auf 459 Seiten seines Buches „Einen
anderen Gott denken“ bereits gedanklich vorgelegt; unter seiner Leitung gab es
beispielsweise 2008 auch Veranstaltungen wie „Den Koran lesen“ mit dem
Referenten Merdan Günes, wiss. Mitarbeiter an der Stiftungsprofessur für
islamische Theologie der Universität Frankfurt oder „Nichts als die Wahrheit?
Welche Ethik hilft den Medien - christliche und islamische Perspektiven“ mit
den Referenten Prof. Funiok SJ, Ertugrul Sahin, Stiftungsprofessur Islamische
Religion Frankfurt, Reinhard Baumgarten, SWR Stuttgart, ‚Islamisches Wort’, Idil
Efe ‚Muslimische Stimmen’ (diese Hinweise alle im Internet)...
Auf diese Hinweise hin der Seufzer der ‚Bürger
für Sendling’: ‚Advent, Advent, ein Lichtlein brennt!’ Und nahtlos anschließend,
eher unchristlich, die Sendlinger exiliert-katholische Fürbitte: „Herr, sende
statt eines kleinen Advent-Lichtleins am 1.12. ab 20:00 Uhr lieber reichlich
feurige Pfingstflammen und nachhaltig brennende Erleuchtungen nach St. Korbinian
ins Pfarrheim! AMEN!“
Informationen:
* Advent: grch. epiphaneia („Erscheinung“), bedeutet Ankunft,
Anwesenheit,
Besuch hoher Amtsträger wie Königen oder Kaisern; siehe
http://de.wikipedia.org/wiki/Advent
**
http://www.zenit.org/article-16518?l=german, Autor Armin Schwibach
*** Christkönigssonntag: 2008 am 23.11.; Gebetsanliegen des Papstes für Monat
November: “Die rechte Hand Gottes sein.“
**** www.Zenit.org
Anmerkung: Hervorhebung und Fettdruck durch
‚Bürger für Sendling’
Bürgervereinigung
„Bürger für Sendling“ (BfS)
Sprecherin: Helga Schandl (V.i.S.d.P), Königsdorfer Str. 13, 81371 München
zum Seitenbeginn
Sendling aktuell, den 23.09.2008
Das Wort zum bayerischen Wahlsonntag am 28.09.2008
Farbenmischung: Rot mit Grün ergibt...?
Dass die Demokratie durch die Schuld egoistischer
Politiker verkommt, ahnt jedermann... Selbst wer in demokratischem
Verantwortungsbewusstsein am 28.09.2008 in Bayern zur Wahl geht, wählt oft noch
„das kleinere Übel“ oder eine vage Hoffnung: „Sendling ist überall!“
Der Slogan der bayerischen SPD auf dem Plakat mit
dem roten Signum lautet, dass es bei Wahl ihrer Kandidaten in Bayern „gerechter“
zugehen soll... welch’ abstruse Behauptung! Denn diese Behauptung legt ja fest,
dass es bisher in der angebotenen Politik „gerecht“ zugegangen sei! Doch wäre
das der Fall gewesen, dann würden die Bürger ihre „gerecht handelnden Politiker“
doch wieder mit absoluter Mehrheit wählen - und sich nicht in dieser Dimension
den Wahlen verweigern mit steigender Tendenz! Dass Politiker lügen, betrügen,
tricksen und täuschen - das ist doch Erfahrungswissen der Beherrschten seit den
Tagen des Perikles im alten Athen bis heute! Wenn jetzt von der SPD etwas
„Gerechteres“ versprochen wird - macht das nicht misstrauisch?
Trotzdem: es gibt keine bessere Staatsform als die Demokratie - und deswegen
sollten alle Mitbürger, auch diejenigen, die sich in Bayern und München als
‚schweigenden Mehrheit’ von ‚der Politik’ zurückgezogen haben, am Sonntag zur
Wahl gehen!
Denn wahr ist: wir Bürger werden diejenige „Sorte“ von Politikern bekommen, die
wir uns „verdient haben“ - entweder durch aktive Wahl oder durch „Nichtwahl“!
Die ‚Bürger für Sendling’ bitten deswegen ihre
Mitbürger und Mitbürgerinnen, diejenigen Wahlkandidaten zu wählen, die sich
bisher öffentlich klar, offen und deutlich für die Interessen der einheimische
Bevölkerung eingesetzt haben! Was bei uns in Sendling beispielsweise beim Thema
‚Integration von Migranten’ bedeutet, dass die Wahlkandidaten dazu eine klare
Position vertreten! Denn Zuwanderer sind bei uns in Bayern und Sendling dann
willkommen, wenn sie unser Land, seine Geschichte, seine kulturelle Prägung und
seine Menschen freiwillig und voll respektieren! Und wenn sie sich - mit diesen
Vorgaben und bei Achtung unserer Gesetze - auch kooperativ einbringen in unsere
Gesellschaft!
So gesehen, können die ‚Bürger für Sendling’ die Partei „Die Grünen“
keinesfalls empfehlen! Natur-, Umwelt- und Kulturschutz betreiben inzwischen
Bürgerinitiativen weitaus besser und kompetenter als grüne Parteifunktionäre.
Für überzeugte Umweltschützer übrigens hat die ÖDP das bessere Programm!
Die SPD hat den Sendlingern inzwischen oft genug bewiesen, dass sie in
Bayern selbst für Arbeiter keine Alternative mehr ist! Man schaue auf das
Verhalten der Sendlinger SPD-Stadtteilpolitiker - der Herren Pelkowski und Dill
mit den folgsamen SPD-BA-Mitgliedern. Oder auf das markantestes Beispiel
zeitgenössischer, gelobter SPD-Politik mit OB Ude, der am 22.09.2008 in der
‚Süddeutschen Zeitung’ (Nr.221) nach einer Ude-Sottise gegen Frau Beckstein
folgendermaßen beschrieben wird: „Das ist ein klassischer Ude, vordergründig
nett, aber doch sehr gemein...“ Die ‚Bürger für Sendling’ können da aus
eigenem Erleben nur zustimmen! Sie kennen OB Ude als ganz besonderen
„Sozialdemokraten“, der bei ihnen den bekannten Sozi-Reim „Wer hat uns
verraten?.........“ ins Gedächtnis ruft.
„Gerade bei der SPD, einst eine Massenpartei, ist der Mitgliederschwund
dramatisch - nicht zuletzt weil die Funktionäre nicht verstanden haben, dass die
Machtpartei SPD in der Wahrnehmung vieler nicht mehr gegen die empfundene
Ungerechtigkeit kämpft, sondern selbst Teil der Ungerechtigkeit geworden ist.“
Das stellte der SZ-Journalist Kurt Kistler fest - in der ‚Süddeutschen Zeitung’,
geschrieben am 04.11.2006!
Auch wenn viele Bürger die CSU heute
kritisch sehen, es ist wahr, dass die ‚Bürger für Sendling’ - als
überparteiliche Bürgergruppe - in ihrem Engagement für Sendling von
CSU-Politikern am besten und am deutlichsten Unterstützung erfahren haben.
Deswegen unsere Wahl-Empfehlung für den CSU-Landtagskandidaten Andreas Lorenz
aus Sendling (www.lorenz2008.de)! Er hat sich bisher mutig gegen die OB Ude-Allianz und - so steht es
in seinem Wahlprogramm - „gegen den Bau einer Zentralmoschee am Gotzinger Platz“
gestemmt! Er braucht Ihre Wahlstimme für den Landtag!
Auch die anderen CSU-Kandidaten im Münchner Süden möchten wir Ihnen empfehlen:
Landtagskandidat Georg Eisenreich (CSU), Platz 121 und die
Bezirkstagkandidaten Dr. Christof Hangkofer (Platz 121) und Clemens
Baumgärtner.
Die ‚Bürger für Sendling’ treten für eine
funktionierende Demokratie ein, in und für Sendling, in und für Bayern, für
Europa! Wir bitten Sie, dass Sie am 28.09.2008 Ihre Wahlstimme sinnvoll
einsetzen: im Sinn aller Bürger für engagierte Politiker, die für die von uns
verteidigten Werte eintreten!
(dg)
Bürgervereinigung
„Bürger für Sendling“ (BfS)
Sprecherin: Helga Schandl (V.i.S.d.P), Königsdorfer Str. 13, 81371 München
zum Seitenbeginn
Sendling aktuell, den 22.09.2008
Wie lange noch hält „der Krug zum
Brunnen“?
Gegen rotgrünpolitkastengewünschte
Offizialmeinungen
Die Mehrheit der offiziellen deutschen Amtsträger
schweigt, verdrängt, duckt sich meist weg vor Wahrheiten - ebenso gegenüber
Empfindungen im Volk, die ebenfalls Wahrheiten sind. Nur Wenige wagen es,
Volksstimmung zu formulieren gegen aktuelle „politkastengewünschte
Offizialmeinung“!
Der Münchner Bundestagsabgeordnete Dr. Peter
Gauweiler (CSU) war Redner bei einer Wahlveranstaltung Mitte September 2008 in
Ostermünchen/Oberbayern im vollbesetzten Saal des Gasthofs ‚Zur Post’. Er sagte
unter anderem, dass er bei der bayerischen SPD und den Grünen keine Alternative
zur CSU sehe. Die Grünen strebten gar die Abschaffung der Staatskirche und die
Einführung islamischer Feiertage an. Das Oberbayerische Volksblatt berichtete
über Gauweilers Rede: „Er ging in diesem Zusammenhang auch auf den geplanten
Bau der Moschee in München-Sendling ein. ‚Wer diesem Bauvorhaben nicht
uneingeschränkt zustimmt, wird als Hinterwäldler eingestuft’, beklagte
Gauweiler, dabei habe es im Vorfeld der Planung noch nicht einmal einen
ordnungsgemäßen Bebauungsplan gegeben. Er könne durchaus gutheißen, dass im
Ausland lebende Menschen ihre Religiosität beibehalten möchten und manche die in
ihren Augen dort herrschende dekadente Lebensform ablehnen, aber man müsse sich
nach den Gesetzen des Gastlandes richten. ‚Wenn der neu bestellte Erzbischof der
Diözese München-Freising den Eid auf die Bayerische Verfassung ablegen muss,
könne man dies auch von einem türkischen Imam hier verlangen.’ Zudem halte er
die entsprechende Reziprokität in der Türkei nicht gegeben, wo der Bau
katholischer Kirchen abgeblockt werde und das sonntägliche Glockengeläut gar
genehmigungspflichtig sei - in einem Land, das in die EU will.“
(Quelle: OVb v. 18.09.2008)
Für den Kölner Joachim Kardinal Meisner ist „Religionsfreiheit
ein Menschenrecht“, aber für Moscheebauten „sind die Planer und
politischen Entscheider zuständig.“ Christen empfahl er, gerade bei der
derzeit zu beobachtenden Zunahme großer Moscheebauten hierzulande, die
Grundsätze des Apostel Paulus.
In einem Interview sagte der Kardinal: „Die türkischen Behörden haben den
Christen in Tarsus (BfS-Anmerkung: Geburtsstadt des Apostels Paulus)
zugestanden, dass sie während des Paulusjahrs, das noch bis zum nächsten Sommer
dauert, die alte Kirche am Ort für Gottesdienste nutzen können und dass sie
keinen Eintritt bezahlen müssen. Eigentlich betrachtet der Staat das Gebäude
aber nicht als Kirche, sondern als Museum, und das ist unter dem Aspekt der
rechtlich garantierten Religionsfreiheit einfach zu wenig. Die Christen in der
Türkei und insbesondere Tarsus brauchen dauerhaft und über das Paulusjahr hinaus
ein festes Gotteshaus und ein Pilgerzentrum. Das ist unser Ziel.“
Es gehe dabei um dasselbe Grundrecht wie beim Bau einer Moschee!
Die türkische Seite sei am Zug, so Kardinal Meisner weiter: “Ich habe schon zwei
Mal dem türkischen Ministerpräsidenten Recep Tayyip Erdogan geschrieben, nachdem
er sich laut Pressemitteilungen bei seinem Deutschlandbesuch offiziell Anfang
des Jahres positiv zu unseren Anliegen geäußert hatte. Eine Antwort habe ich von
ihm bisher nicht bekommen. (...) Im Moment ist die Rede davon, dass die Christen
möglicherweise eine ehemalige Baumwollfabrik im Zentrum von Tarsus für ihre
Zwecke nutzen können. Dies hat mir der türkische Kultur- und Tourismusminister
Ertugrul Günay vor Wochen geschrieben. Aber auch hier warten wir auf klare
Ergebnisse...“
Ausdrücklich wiederholt der Kardinal, dass es für ihn kein Junktim zwischen dem
Moschee-Bau und einem christlichen Gotteshaus gebe. Sehr wohl erbitte er von
hiesigen Muslimen, „dass sie Verständnis und Unterstützung zeigen für unsere
Wünsche in der Türkei. Die Christen brauchen nicht so viele Kirchen in der
Türkei wie die Muslime hier zu Lande Moscheen wollen. Deswegen ist es auch
unsinnig, irgendwelche Gegenrechnungen aufzumachen. Ich weiß nur: dort wo
Christen wohnen und wo das Christentum schon seit den Anfängen existiert hat wie
in Tarsus, müssen sie frei und sicher ihren Glauben leben dürfen. Das ist unser
Menschenrecht!“
(Quelle:
www.zenit.org
v. 20.09.2008).
Kommentar der ‚Bürger für Sendling’:
Der Volksmund kennt den Ausdruck „Der
Krug geht so lange zum Brunnen, bis dass er bricht“ und meint damit „Jedes
Unrecht wird einmal bestraft; etwas geht nicht auf Dauer gut; alles geht einmal
zu Ende“*. Wie die Geschichte belegt, hat jedes Volk - auch in
Deutschland und in Bayern - Hoffahrt und Übermut jeder ‚Obrigkeit’ und
Gruppierung, gleich welcher Herkunft, zuerst geduldet, dann aber immer wieder
abgeschüttelt und letztlich meist bestraft!
Man könnte erwarten, dass dieses Wissen als Allgemeinbildung und Basiswissen
auch demokratisch gewählten ‚Obrigkeiten auf Zeit’ geläufig wäre und sie
vorsorglich darauf ihr Verhalten einrichten würden.
Informationen:
Volksweisheiten
werden auch durch Sprichworte und Volkslieder überliefert.
„Sabinchen war ein Frauenzimmer“ ist eine
zersungene
Parodie auf eine
Moritat, wie sie früher die
Bänkelsänger auf
Jahrmärkten oder
Kirchweihfesten vortrugen,
wobei sie mit einem Stock auf die zugehörigen Bilder zeigten, die auf einer
Tafel präsentiert wurden. Das Lied, das in verschiedenen Versionen existiert,
erzählt die Geschichte einer
Dienstmagd, die „gar
hold und tugendhaft“ war, bis sie sich mit einem jungen
Schuster „aus
Treuenbrietzen“ einließ. „Sein Geld hat er schon lang versoffen“, deswegen
forderte er welches von ihr. Da sie keines besaß, stahl er „von ihrer guten
Dienstherrschaft zwei Silberblechlöffel“. Die damalige Unterscheidung zwischen
nur versilbertem
„Silberblech“ und massiv silbernem Besteck wird heute teilweise nicht mehr
verstanden, so dass mitunter auch „silberne Blechlöffel“ besungen werden (vgl.
Weblinks). Als der
Diebstahl entdeckt wurde, „da jagte man mit Schimpf und Schande Sabinchen
aus dem Haus.“ Die Beschimpfungen durch Sabinchen beendete der Schuster, indem
er ihr kurzerhand mit seinem
Rasiermesser „den Schlund“ – gemeint ist hier die
Kehle – durchschnitt. Er wurde
verhaftet und gestand „bei Wasser und bei Brot“ die Untat. Wie es typisch für
Moritaten ist, endet auch diese mit einer moralischen Belehrung des Zuhörers:
„Trau keinem Schuster nicht!
Der Krug, der geht so lange zum Brunnen,
bis dass der Henkel bricht.“
Das Original ist eine Ballade,
die erstmals 1849 in Musenklänge aus Deutschlands Leierkasten erschien.
Sie beginnt dort anders, nämlich mit einer ermahnenden Einleitungsstrophe, in
welcher der Diebstahl als solcher verurteilt und nicht der Beruf des Schusters
in Misskredit gebracht wird: „Der Diebstahl, der bringt große Schmerzen und nie
kein Segen nicht.“ Die Originalballade spricht auch nicht von „Sabinchen“,
sondern von „Sabine“. „http://de.wikipedia.org/wiki/Sabinchen_war_ein_Frauenzimmer“
(Quellen: alle Wikipedia)
Bürgervereinigung
„Bürger für Sendling“ (BfS)
Sprecherin: Helga Schandl (V.i.S.d.P), Königsdorfer Str. 13, 81371 München
zum Seitenbeginn
Sendling aktuell, den 18.09.2008
Cem Özdemir (MdE) beim Wahlk(r)ampf in Sendling
„Grüne Lehrstunde“ für politische
Anfänger
Die Münchner Grünen haben versucht,
durch Cem Özdemir in Sendling für ihre grünen Landtags-Kandidatinnen zu punkten
und von ihm Unterstützung für die türkisch-islamische Zentralmoschee zu
erhalten. Mit dem Ergebnis: eine Lektion in Diplomatie!
Der Gesichtsausdruck von Cem
Özdemir (MdE, baldiger Bundesvorsitzender der Grünen) auf dem Bild im
Stadtteilblatt ‚Sendlinger Anzeiger’, wo er neben drei grünen Stadtfunktionären
abgebildet ist, könnte man als ‚nachsichtig’ deuten, besonders dann, wenn man
dazu den Bericht des Journalisten (job) liest:
„....Claudia Stamm unterstrich, Integration dürfe nicht als „Einbahnstraße“
verstanden werden, die nur von den Migranten zu durchschreiten sei. Man müsse
den Migranten die Hand reichen - die Moschee am Gotzinger Platz könnte dafür ein
Symbol sein.
Zu dem Moschee-Projekt nahm auch Cem Özdemir Stellung. „Es ist nichts
Unanständiges, nach der Höhe von Minaretten und der Zahl von Parkplätzen zu
fragen.“, meinte er, die Religionsfreiheit stehe jedoch nicht zur Disposition.
Jeder könne selbst entscheiden, an was und wie sehr er glaube; nur eine Grenze
gebe es: das Grundgesetz. Er forderte die Münchner auf, einen
Interessenausgleich zu suchen, anstatt dem Moscheebau neue bürokratische Hürden
in den Weg zu stellen. Auch die Muslime müssen sich anpassen, betonte Özdemir:
„Im Koran steht nichts darüber, wie eine Moschee aussehen muss!“ Eine Moschee in
der Türkei sehe anders aus als eine in Nordafrika oder in Pakistan und so
sollten die Muslime auch in Deutschland über „etwas Neues, Spannenderes“
nachdenken. (Heftig kritisierte Cem Özdemir die fehlende Chancengleichheit im
Bildungswesen... etc..)
Der Europaabgeordnete warb für ein
realistisches Herangehen an die Probleme: Wichtig sei bei allem die Frage „Was
hilft uns weiter?“, nicht „Was kommt am Stammtisch an?“ so Özdemir.“
(‚Sendlinger Anzeiger’, 17.9.2008, Nr. 38, S.7)
Unser ‚Sendlinger Kommentar’:
Die ‚Bürger für Sendling’ entnehmen
dem Bericht im ‚Sendlinger Anzeiger’, dass Cem Özdemir offensichtlich den
Anwesenden - im Bild ihm nächststehend die Neugrüne Claudia Stamm - mit seinen
Ausführungen eine ‚Lektion in Diplomatie’ erteilt hat.
Wenn man Gesprächsteilnehmer(innen) sagen muss, dass kritische Fragen bei einem
Bauvorhaben sowohl ohne als auch mit einem Planfeststellungsverfahren „nichts
Unanständiges“ sind, da müssen die so Angesprochenen ja wohl noch sehr „grün
hinter den Ohren“ sein... den politischen, natürlich!
Die ‚Bürger für Sendling’ klatschen Beifall für Özdemirs Bemerkung, die
Religionsfreiheit stehe nicht zur Disposition, jeder könne selbst
entscheiden...! Erleichtert seufzen auf, da bei den ‚Bürgern für Sendling’,
selbst Taufscheinchristen und Atheisten: Gott-sei-Dank!
Dass die Münchner einen Interessensausgleich suchen sollten, Herr Özdemir, das
empfehlen die ‚Bürger für Sendling’ dem OB Ude und seiner rotgrünen Fraktion
seit Jahren! Denn Rotgrün missachtet seit Jahren den Sendlinger Bürgerwillen
(Keine Moschee am Gotzinger Platz!) bei dem in der Gemeindeordnung jährlich
gesetzlich vorgeschriebenen „Bürgerabstimmungs-Blabla“...
Der Verrat an der „Basis-Demokratie“, pardon: „Subsidiarität“*, hat bereits zur
Schnellypsilantisierung nebst Worthülsenverlautbarungen bei neugrünen
Landtagskandidatinnen geführt... schade und Schande!
Deswegen: Herr Özdemir, hätten Sie auch die ‚Bürger für Sendling’ getroffen und
mit ihnen gesprochen, dann hätten Sie unsere Zustimmung persönlich bekommen zu
Ihrer Auffassung von Problembehandlungen “...wichtig ist bei allem die Frage
„Was hilft uns weiter?“.
PS.: Wie lautet der letzte Satz auf
Türkisch? (dg)
Information: *Subsidiarität
(von lat. "subsidium" Hilfe, Reserve) ist eine
politische und
gesellschaftliche Maxime und
stellt
Selbstverantwortung vor staatliches Handeln. Demnach sind bei einer
staatlich zu lösenden Aufgabe zuerst und im Zweifel die untergeordneten, lokalen
Glieder wie Stadt,
Gemeinde oder
Kommune für die Umsetzung
zuständig, während übergeordnete Glieder zurücktreten. Die Subsidiarität tritt
unter der Bedingung ein, dass das untergeordnete Glied in der Lage ist, die
Probleme und Aufgaben eigenständig lösen zu können. Gleichwohl soll das kleinste
Glied nicht überfordert werden und die übergeordnete Ebene ggf. unterstützend
tätig werden. Das Subsidiaritätsprinzip ist eine wichtige Grundlage der
Europäischen Union.
(aus: Wikipedia)
Bürgervereinigung
„Bürger für Sendling“ (BfS)
Sprecherin: Helga Schandl (V.i.S.d.P), Königsdorfer Str. 13, 81371 München
zum Seitenbeginn
Sendling aktuell, den 17.08.2008
Sind Münchner SPD-Parteigrößen bereits ypsilantisiert?
SPD-OB Udes Moscheeakzeptanzvisionen
Obgleich bei der Moschee-Abstimmung die
Sendlinger Bürgerversammlung dem SPD-OB Ude und SPD-BA-Vorsitzenden Pelkowski
(Sendling) wieder eine herbe Niederlage bereitet hat, verbreiten neuerdings
beide öffentlich angebliche Bürgerzustimmung...
Die „tz“ -Rathausreporterin Barbara Wimmer traf
OB Ude auf der Terrasse des Jüdischen Gemeindezentrums mitten in München und
berichtete davon in Teil 3 eines langen Ude-Interviews am 06.08.2008: „Lange
hat Ude sich für das Jüdische Zentrum eingesetzt, das Finanzierungsmodell mit
erfunden, den Bau begleitet. Die Stadt steuerte für das Projekt das Grundstück
und das Jüdische Museum bei... (...) Dann führte das Interview zu anderen
Projekten und Problemen der Stadtpolitik (...)“.
Zum Schluss sprach Barbara Wimmer das Münchner Zentralmoschee-Problem an.
„tz“: Die Sendlinger Moschee ist auch nach den
Veränderungen *) umstritten. Will der Türkisch-islamische Moscheeverein Ditim
denn noch bauen?
Ude: „Bei der Münchner Ditim bin ich
fest davon überzeugt, dass sie noch bauen will. Sie bekommt auch in der
Nachbarschaft immer mehr Zustimmung für das Projekt **). Die Frage ist vielmehr,
wie der türkische Staat sich angesichts des Verfassungskonflikts in Zukunft im
Hinblick auf religiöse Bauvorhaben verhalten wird und welche Wege die Ditib, der
Dachverband in Köln, einschlägt ***). Das ist aber jetzt noch nicht
abzuschätzen.“
„tz“: Es ist also möglich, dass die Bemühungen
auf der einen und der Aufruhr auf der anderen um die Moschee umsonst waren?
Ude: „Jedes Bauvorhaben steht und
fällt damit, dass der Bewerber auch an seinem Vorhaben interessiert bleibt. Ich
habe schon öfter erlebt, dass ich für Bebauungspläne für Münchner
Großunternehmen, das allergrößte war Siemens, gefochten habe. Plötzlich sagt
dann das Unternehmen: April, April, wir wollen gar nicht mehr. Bei dem
Moscheevorhaben habe ich aber den Eindruck, dass es eine immer breitere
Zustimmung gibt, dass sich auch die CSU damit abgefunden hat ****). Außerdem:
die Parteien, die erklärtermaßen den Moscheebau befürworten, haben auch in
Sendling eine Dreiviertelmehrheit bekommen.“*****)
„tz“: Haben Sie noch Ehrgeiz beim Anzapfen auf
der Wiesn?
Ude: “Auf jeden Fall! Nicht unbedingt
in diesem Jahr, aber irgendwann in meiner letzten Amtszeit muss ich nochmals die
zwei Schläge schaffen.“
Sendlinger Kommentar:
Die Aussagen Udes für die Münchner
tz-Reporterin Wimmer und die tz-Leser waren von OB Ude möglicherweise als
Xenien (grch., auch: Sinnsprüche) gedacht. Manche
Sendlinger Bürger haben aber OB Udes „feinsinnige Xenien“ mit „Uuuuh“
kommentiert, nachdem sie Udes sinnige Sprüche mit ihnen bekannten Fakten
verglichen hatten. Beispiele dafür:
*) OB Ude hatte in der Sendlinger Bürgerversammlung wortgewaltig die Sendlinger
zu überzeugen versucht, dass die geplante Zentralmoschee am Gotzinger Platz
sogar noch eine kleinere Gebetsfläche als die bestehende angebliche
„Hinterhof-Moschee“ an der Sendlinger Implerstraße bekommen soll!
Der Sendlinger CSU-Landtagskandidat Andreas Lorenz widerlegte ihn - überzeugend
mit konkreten Zahlen! Es soll nach alternativen Berechnungen eher um eine
Flächenverdopplung gehen!
**) Nachdem Andreas Lorenz den OB Ude widerlegt hatte und sein Antrag zur
Abstimmung kam, hoben hunderte von Bürgern ihre Stimmkarten gegen die
Moscheepläne... doch es wurde nicht ausgezählt, die überwältigende Optik der
hochgehaltenen Stimmkarten reichte OB-Ude zur resignierenden Feststellung
„...ist die Mehrheit“. Und Ude verzichtete (listig?) auf eine Auszählung - doch
das hätte die wahren, tatsächlichen Stimmverhältnisse ans Tageslicht gebracht!
Denn in der turbulent verlaufenden Versammlung ließ OB Ude plötzlich den
diffusen Redebeitrag der ausgebuhten evangelischen Pfarrerin der
Himmelfahrtskirche als „Moschee-Abstimmungsantrag“ auszählen. Die zu diesem
Zeitpunkt chaotisch geführte Sendlinger Bürgerversammlung reagierte darob auch
verwirrt, nur Bürger einiger Sitzreihen verstanden die Situation, hoben ihre
Stimmkarten. OB Ude ließ abzählen: 144 Bürger waren gegen die Moscheepläne, 92
dafür, der Rest der Sendlinger Versammlung war - mit ungenützten Stimmkarten in
der Hand - über diese Art von „Udemokratie“ nur baff! Übrigens: die erste
Abstimmungsniederlage der Moscheebefürworter SPD-OB Ude und SPD-BA-Vorstand
Pelkowski in Sendling war bereits anno 2005!
***) Die türkisch-islamische Zentrale DITIB in Köln ist aufgrund des
städtischen Kaufvertrags mit Udes Rathaus-Allianz
(rot/rot-rosa-grün-gelb-orange) direkter Vertragspartner für das Münchner
Grundstück, nicht die Münchner DITIM! DITIB-Köln erhält direkte Anweisungen und
Imame von der türkischen Religions-Behörde der türkischen Regierung; nach dem
jüngsten Urteil des türkischen Verfassungsgerichts sollen dieser Behörde Gelder
gestrichen werden; der türkische Premier Erdogan hat aber OB Ude 2008 „jede
Hilfe“ zur Durchsetzung der Zentralmoschee am Gotzinger Platz zugesagt! (SZ,
11.02.2008)
****) Diese Aussage von OB Ude ist Unsinn: er hat sich seit 2005 des Öfteren
über den CSU-Widerstand gegen die Zentralmoscheepläne je nach Situation beklagt
oder lustig gemacht ... hat er das vergessen?
*****) Ypsilantisiert SPD-OB Ude, wenn er etwas verschwommen, von Mehrheiten
spricht?
Für Sendling gibt es folgende amtliche Zahlen der LH München:
Amtliches Endergebnis 2002: 24.793 Wahlberechtigte,
Wahlbeteiligung 49,3%
Amtliches Endergebnis 2008: 27.730 Wahlberechtigte,
Wahlbeteiligung 48,4%
d.h. für 2008: Wahlbeteiligungs-Verweigerung 51,6%
2002 / in %
2008 / in % Minus in %
SPD, OB Ude 8.648 / 71,2%
9.159 / 68,9% - 2,3 %
Will SPD-OB Ude den Münchner Bürgern also ein „X
für ein U vormachen“?
Die „Bürger für Sendling“ meinen: Naaaa – nein!
Wenn Bürger die OB Ude Aussagen nicht begreifen, dann könnte es sich im Zweifel
auch nur um launig-kabarettistische Ude-Aussagen, also „Ude’sche Xenien“,
handeln.
Schließlich hat die tz-Reporterin
Barbara Wimmer den Interview-Ort von Ude, die Dachterrasse des Jüdischen
Gemeindezentrums, so beschrieben: „So sieht also das irdische Paradies aus -
im Herzen der Stadt und über ihren Dächern! Bunte Blumenwiesen säumen die
Terrassenflächen...“
Summa: wenn da nicht erlaubt sein soll zu träumen...?
dg
Sendlinger
Differenzierungs-Hilfe:
Aus Wikipedia: Die
Redewendung
Jemandem ein X für ein U vormachen bedeutet, dass man jemanden täuscht oder
betrügt. Ihren Ursprung hat diese Redewendung in den
römischen Zahlen,
bei denen Buchstaben für Zahlen stehen. So kann der Buchstabe V, welcher für die
Zahl 5 steht, durch Verlängerung der Striche nach unten zum Buchstaben X
umgeschrieben werden. Dieser steht wiederum für die Zahl 10, so dass eine
(vermeintliche) Verdoppelung der Zahl entsteht. Die Redewendung wird auf solche
Manipulationen in betrügerischer Absicht u.a. bei Geldverleihern und Gastwirten
zurückgeführt.
Bürgervereinigung
„Bürger für Sendling“ (BfS)
Sprecherin: Helga Schandl (V.i.S.d.P), Königsdorfer Str. 13, 81371 München
zum Seitenbeginn
Sendling aktuell, den 14.07.2008
Bürgerversammlung: Praktische Demokratie? Degoutante Demokratie?
OB Udes praktischer Umgang mit dem
Bürger
Um jedes Schwadronieren vor 800
Bürgern zu unterbinden, hatten die ‚Bürger für Sendling’ zu Beginn der
Bürgerversammlung 2008 einen ‚Antrag zur Geschäftsordnung’ gestellt: die
Redezeit der Stadtpolitiker sei auf 15 Minuten, die der Bürger auf fünf Minuten,
die der Stadtfunktionäre auf drei Minuten zu begrenzen. OB Ude (SPD) begrenzte
per Antrag und Abstimmung die Bürgeraussagen auf 5 Minuten - und BA-Vorsitzender
Pelkowski (SPD) und Ude selbst filibusterten*) dann ungeniert rund eineinhalb
Stunden!
Anno 2007, bei der letzten Sendlinger
Bürgerversammlung, hatte OB Ude (SPD) und sein Bezirksausschussvorsitzender
Pelkowski (SPD) rund 1000 Sendlinger Bürger etwa eineinhalb Stunden lang mit
allgemein bekannten Themen langatmig vom gewünschten Hauptthema ‚Geplanter
Moscheebau am Gotzinger Platz ’ abgelenkt... Tumulte waren die Folge!
Aufgrund dieser Erfahrung stellte Sprecherin Helga Schandl von den ‚Bürgern für
Sendling’ gleich zu Beginn der Sendlinger Bürgerversammlung 2008 diesen „Antrag
zur Geschäftsordnung“:
„Begrenzung der Redezeiten. Aufgrund der Erfahrung aus der
letzten Versammlung, der vorliegenden umfangreichen Themenliste und vorsorglich
einer zügigen Durchführung der Versammlung bitte ich die Sendlinger
Bürgerversammlung, folgende Vorschläge zu beschließen:
1. Begrenzung der Redezeiten von
BA- und Stadtpolitikern und Stadtfunktionären bei ihrem Hauptbeitrag auf
höchstens 15 Minuten; ihre Themen sind allgemein bekannt.
2. Begrenzung auch ihrer
Antwortzeiten auf Bürgerfragen und Bürgerbeiträge auf etwa drei Minuten.
3. Die Bürger haben das Recht,
ihre Anträge selbst vorzutragen oder vortragen zu lassen, je nach Beitrag bis zu
5 Minuten.
Ich bitte Sie herzlich um Ihre
Zustimmung, Helga Schandl“
Dieser Antrag, schriftlich zum
Vorlesen abgegeben, wurde jedoch der Bürgerversammlung so nicht bekanntgegeben,
nicht vorgelesen und von ihr nicht abgestimmt.
In der Süddeutschen Zeitung vom
14.Juli 2008, S. 56, stehen zum Bericht über diese Bürgerversammlung die
Schlagzeilen „Sendling: Bürgerversammlung dreht sich erwartungsgemäß um
Gotzinger Platz.’Der Stadtrat muss tun, was er für richtig hält’. OB Christian
Ude verteidigt die Haltung des Rathauses in der Moschee-Entscheidung gegen alle
Kritik“.
Darunter steht in vier Spalten der Bericht des SZ-Journalisten Andreas
Flessa.
Er schreibt:
„Bis die Teilnehmer der Sendlinger Bürgerversammlung in der Dreifachturnhalle
an der Geißacher Straße diesmal zu Wort kamen, mussten sie sich erst einmal
gehörig gedulden. Rund eineinhalb Stunden lang informierten Oberbürgermeister
Christian Ude als Versammlungsleiter und der Bezirksausschussvorsitzende Günter
Pelkowski (SPD) über die Situation im Stadtviertel, bevor die Bürger die
Möglichkeit bekamen, Redebeiträge zu liefern und Anträge zu stellen.
Wie erwartet, war das bestimmende Thema das geplante islamische Kulturzentrum
auf dem Gotzinger Platz. Die Bürgerversammlung lehnte schließlich, wie
berichtet, mit 124 zu 92 Stimmen das Vorhaben ab...“
Am Schluss der vierten Spalte dann die SZ-Beschreibung zur Beendigung der
Bürgerversammlung kurz vor 23:00 Uhr:
„Nicht mehr abstimmen ließ Ude am Ende der Versammlung einen Antrag der
Initiative „Bürger für Sendling“. Diese hatte unter anderem gefordert, die
Redezeit der Bürger und die direkten Antworten darauf auf drei Minuten sowie die
Redezeit der Stadtpolitiker auf 15 Minuten zu begrenzen. Bereits zu Beginn
hatten die Bürger beschlossen, die Redezeit auf maximal fünf Minuten
festzulegen.“
OB Ude redete viel auf der
Bürgerversammlung. Er erzählte unter anderem den Bürgern auch, dass man das
Stadtrats-Handeln gegen den Sendlinger Bürgerwillen als „undemokratisch“
bezeichnen würde... Da gab’s Beifall, natürlich: von unverständigen,
uneinsichtigen, unwissenden, ungebildeten, möglicherweise: gesetzes- und
demokratiegläubigen Bürgern!
Aber: „...Politiker hängen an ihren Beruf.
Einfach degoutant.“ **). Schrieb Christian Ude. 1999 - als Satire. ***)
... die Grünen zum Filibustern, am bekanntesten wurde der
Versuch beginnend am 10. ... Wikipedia® ist eine eingetragene
Marke der Wikimedia Foundation Inc. ...
de.wikipedia.org/wiki/Filibuster - 46k -
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Ähnliche Seiten
WAHRIG, Deutsches Wörterbuch, 7. Auflg., S. 474
1. "Filibustern" , Verzögerungstaktik durch langatmiges Reden
2. (m. 3) jmd., der das Filibuster betreibt (urspr. Bezeichnung für
gesetzlose Plünderer), die im 19.Jhrt. in mittel- und südamerikan. Staaten
einfielen
**) WAHRIG, Deutsches Wörterbuch, 7.Auflg., S. 337
degoutant (degu-Adj.; geh.) ekelhaft, abstoßend, widerlich (frz. dégoutant)
***)
Christian Ude: Chefsache. Satiren. Piper-Verlag München, 1999, ISBN
3-492-04111-6; Verlags-Info: „Das Einzige, was ein Münchner Oberbürgermeister
wirklich können muss, ist das Anzapfen auf dem Oktoberfest. Das meinte
jedenfalls der Satiriker Christian Ude - und der muss es wissen.“
Bürgervereinigung
„Bürger für Sendling“ (BfS)
Sprecherin: Helga Schandl (V.i.S.d.P), Königsdorfer Str. 13, 81371 München
zum Seitenbeginn
Sendling aktuell, den 06.07.2008:
Moschee-Bebauungsplan
„Kleingedrucktes“ der städtischen Planungsunterlagen beachten!
Vertrauen ist nicht gut,
Kontrolle ist besser!
Gegen den Widerstand von OB Ude (SPD)
und DITIB/DITIM hat das Oberste Bayerische Verwaltungsgericht der Stadt München
das aktuelle Bebauungsplan-Verfahren auferlegt!
Bürger dürfen sich deswegen jetzt äußern. Aber wer kontrolliert, dass ihre
Meinungen auch gesetzestreu, sozialverträglich, nach Beamtenrecht neutral
bearbeitet werden?
Die ‚Bürger für Sendling’ zeigen Kontrollmöglichkeiten auf!
Obgleich nach Äußerungen von OB Ude
vor dem Gerichtsurteil seitens städtischer Behörden angeblich alles bedacht
worden war, hatte das Oberste bayerische Verwaltungsgericht 2007 reihenweise
Defizite aufgedeckt und ein Urteil gegen die städtische Vorgehensweise
ausgesprochen (http://www.vgh.bayern.de/VGMuenchen/documents/Pressemitteilung-13-02-2007_000.pdf.)
Nun haben städtische Beamte
eineinhalb Jahre gebraucht, um auf 65 Seiten Behauptungen niederzuschreiben, die
von den Münchner Bürgern nun binnen von nur 20 Arbeitstagen widerlegt werden
sollen.
Der Bürger fragt sich: ist das Verhalten von SPD und GRÜNEN ein „faires
Verfahren“?
Ist das fair: für ganz München gibt es nur drei städtische „Auslegestellen“,
offen während der Dienstzeiten für die „Einsichtnahme der Bürger“... ca. 1,3
Millionen Münchner Bürger!
Die Option Internet-Zugriff ist da überhaupt keine Entschuldigung - wer hier
unter der angegebenen Adresse
www.muenchen.de sucht, stößt da
bald - erfolglos - an Grenzen:
http://www.muenchen.de/...bebauungsplan.html
http://www.muenchen.de/...Moschee_Gotzinger_Platz.pdf
http://www.muenchen.de/...fnp_gotzinger_platz.html
Sendlinger und Münchner Bürger!
An den drei Auslegestellen gibt es für die Bürger bereits bedruckte
DIN-A-4-Blätter für „Äußerungen“.
Diese Blätter animieren durch die Gliederung ihres Eindrucke nur zu
kurzen handschriftlichen Stellungnahmen; Platz dafür: etwa nur eine
Drittel A-4-Seite, denn unten ist die Seite begrenzt mit
„.................... (Unterschrift)“
(siehe Anlage).
Download:
Bebauungsplan-Bürgereingabe.pdf
ACHTUNG:
Kurze „gefühlte“
Meinungsäußerungen werden später von den Behörden auch kurz und bündig
„wegbeantwortet“, sie frustrieren höchsten den Bürger selbst!
Mit Pfeil („Blatt umdrehen!“) kann auch die Rückseite des Blattes beschriftet
werden (nicht vergessen: unterschreiben oder mit Datum und Namenszeichen
versehen). Auch hier: nur konkrete Angaben, nur sachliche Einwände sind
sinnvoll!
Besorgen Sie sich eine Kopie Ihres Einwandes! Wäre notwendig - Sie haben nämlich
bei der bloßen Abgabe Ihrer Eingabe überhaupt keine Kontrolle, keinerlei
Garantie auf die Bearbeitung Ihres Einwandes! Lassen Sie sich den Eingang Ihrer
Eingabe unbedingt schriftlich bestätigen!
WICHTIG:
Offenbar nur im Planungsreferat
(im abgedunkelten Vitrinen-Raum) hängt seitwärts an der Wand ein
Bilderrahmen mit diesem Hinweis:
„Für die Abgabe von schriftlichen
Äußerungen und Stellungnahmen zu den jeweiligen Bauplanverfahren steht neben den
im Schaukasten angegebenen Möglichkeiten auch der Briefkasten des Referats für
Stadtplanung und Bauordnung am Eingang „Unterer Anger“ zur Verfügung.
Zum Nachweis des fristgemäßen Eingangs einer Stellungnahme
aufgrund der im §3 Abs.2 des BauGB genannten Rechtsfolgen wird für den
Tag der jeweiligen Auslegung empfohlen, den Sonderbriefkasten am Rathaus,
Marienplatz 8 (neben Auskunftsschalter am Eingang Fischbrunnen) zu benutzen.“
Die ‚Bürger für Sendling’ empfehlen
dringend:
1. Ihre Stellungnahme, Ihr Einwand
Schreiben Sie in Ruhe, sachlich orientiert, mit klaren
Argumenten.
Wenn Sie sich unsicher fühlen, formulieren Sie mit Hilfe fachkundiger Freunde,
Politiker, Rechtsanwälte, immer in Bezug auf Gesetze und Verordnungen.
Machen Sie sich Kopien (!) Ihrer Eingabe!
Eine Bitte: Senden Sie Kopien Ihrer Eingabe auch an die ‚Bürger für Sendling’
(Adresse unten, wir
melden uns dann auch bei Ihnen. Wir werden versuchen, stichhaltige Argumente zu
sammeln, sie juristisch prüfen zu lassen und sie dann rechtzeitig im Internet zu
verbreiten.)
2. Abgabe Ihrer Einwände
Persönlich oder postalisch: immer gegen
Eingangsbestätigung!
Bitte diese E-Mail weiter verbreiten!
Bürgervereinigung
„Bürger für Sendling“ (BfS)
Sprecherin: Helga Schandl (V.i.S.d.P), Königsdorfer Str. 13, 81371 München
zum Seitenbeginn
Sendling aktuell, 03.07.2008
„Münchner Rathaus-Verlautbarung“ zur DITIB-DITIM-Zentralmoschee
„Moscheebauer-Text“: geschönt,
tendenziös, verspätet!
Der Ankündigungstext der
Ude-Stadtregierung liegt vor - wie von den Bürger für Sendling erwartet -
„geschönt und tendenziös“!“ Der vom höchsten Bayerischen Gericht der rotgrünen
Stadtregierung 2007 aufgezwungene Bebauungsplan muss nun der Bevölkerung
Münchens vorgelegt werden. Präsentiert von SPD, GRÜNE-Schwullesbische Rosa Liste
als ihr „Paradestück für zeitgrandioses Heimat- und Demokratieverständnis“.
Die OB-Ude-Stadtregierung „gewährte großzügig“ zum Durchblättern desselben:
2 (zwei) Sendlinger Auslegeräume - für 89.685 Sendlinger,
1 (ein) Münchner Auslegungsraum - für 1.266.007 Münchner,
für alle PC-Besitzer: Suche unter
www.muenchen.de.
Erste Aktenauslage ist am Freitag, den 04.07.2008.
Dann gleich zwei Tage Wegschluss der Akten - es ist Wochenende! Tröstlich:
gleich am Montag früh 06:30 Uhr dürfen sich interessierte Bürger wieder im Amt
einfinden...
Typisch für Udes Moscheepolitik...? Bekanntgabe des Auslegeverfahrens im
Münchner Amtsblatt am 30.6.2008, für die Öffentlichkeit in der
Rathaus-Rundschau am 02.07.2008, in Münchner Tageszeitungen am
3.7.2008. Auslege-Start: 04.07.2008, 06:30 Uhr beim Planungsreferat,
Blumenstraße 28a.
Im Baugesetzbuch §3 (2) heißt es aber bezüglich auf die öffentliche Auslegung
verpflichtend:
„Ort und Dauer der Auslegung sind mindestens eine Woche vorher
ortsüblich bekannt zu geben...“
Der Originaltext in der
„Rathaus-Umschau, S.6, 7 und 8“ erinnert die oppositionellen ‚Bürger für
Sendling’ wegen der „geschönten Stadtwellness-Prosa“ an Grotesken von Karl
Valentin...
Die ‚Bürger für Sendling’ sind sich aber sicher, dass auch über ein Jahr
Vorbereitungszeit für städtische Beauftragte mit einer umfassenden willfährigen
Aussagensammlung nicht dazu führen wird, die von den städtischen
Rot-grün-schwullesbischen Moscheebau-Befürwortern und den türkisch-islamischen
DITIB-DITIM-Funktionären „an den Haaren herbeigezogene Argumente“ stichhaltig zu
machen!
Der Bebauungsplan wird - so die Meinung der ‚Bürger für München’ - sicherlich
auch offenbaren:
den politischen Missbrauch von Religion, rot-grün-schwullesbischer
Stadtratsmacht und von Zugewanderten!
Das Bau-Gesetzbuch ist hierfür eine notwendige und interessante Lektüre:
http://www.wind-energie.de/fileadmin/dokumente/Gesetze/BauGB.pdf
Untenstehend der Original-Text der
‚Rathaus-Umschau’, der bereits tendenziöse Behauptungen und fehlerhafte
Sachaussagen verbreitet, die die ‚Bürger für Sendling’ nächstens präzise
widerlegen werden!
Liebe Sendlinger, liebe Münchner Bürger:
auf keinem Fall (!) haben die Moscheeplaner die Oberhand, auch wenn sie jetzt
das Bebauungsplanverfahren betreiben!
Jeder Bürger kann schriftlich (4.7.- 4.8.2008) gegen das Ansinnen Moscheebau mit
seinen persönlichen Argumenten Widerspruch einlegen!
Die ‚Bürger für Sendling’ werden ihre Mitbürger die kommenden 4 Wochen (vom
4.7.-5.8.2008) in kurzen Abständen mit Informationen und Argumenten versorgen!
Kommen Sie bitte zur Sendlinger Bürgerversammlung am 10.7.2008, 19:00
Uhr,
Turnhalle Geißacher Straße: wir sind am Info-Stand für Sie da! OB Ude kommt!
Kommen Sie auch zum einzigen städtischen Zentralmoschee-Anhörungstermin am
14.7.2008, 19:00 Uhr, Turnhalle Geißacher Straße, (auch hier gibt es
unseren Info-Stand, auch hier soll OB Ude kommen!)
Unterstützen Sie bei diesen Terminen unsere Forderungen, unsere Anträge,
unser Ziel:
Keine türkisch-islamische DITIB-DITIM-Zentralmoschee am
denkmalgeschützten Gotzinger Platz!
ACHTUNG:
Folgend der Originaltext der ‚Rathaus Rundschau’ (LH München)
„Bebauungsplan Türkisch-Islamisches Zentrum am
Gotzinger Platz
(2.7.2008) Der Entwurf eines
Bebauungsplanes mit Grünordnung für das Türkisch-Islamische Zentrum liegt nun
vor und die Öffentlichkeit wird – wie im Baugesetzbuch vorgeschrieben – über die
Ziele und Zwecke sowie die voraussichtlichen Auswirkungen der Planung
unterrichtet.
Einzusehen ist der Bebauungsplan mit dem Entwurf einer Begründung und Satzung
- im Referat für Stadtplanung und Bauordnung, Blumenstraße 28b,
- in der Bezirksinspektion, Implerstraße 9 und
- in der Stadtbibliothek, Albert-Roßhaupter-Straße 8
- im Internet unter www.muenchen.de
Einen Monat lang, vom 4. Juli bis 5. August, hat nun die Bevölkerung
Gelegenheit, sich dazu zu äußern.
Seit dem Aufstellungsbeschluss, den der Stadtrat im April 2007 gefasst hat,
wurden gemeinsam mit dem Bauherrn, dem Verein D.I.T.I.M., im Rahmen einer
Umweltprüfung die Größe des Zentrums und die daraus resultierenden verkehrlichen
und schalltechnischen Auswirkungen ermittelt.
Ausschlaggebend waren Zählungen und Befragungen am bisherigen Standort der
D.I.T.I.M. an der Schanzenbachstraße sowie Untersuchungen, wie sich das
religiöse Leben der verschiedenen islamischen Vereine in München grundsätzlich
gestaltet. Ein Gebetsruf des Muezzins war von der D.I.T.I.M. noch nie
beabsichtigt.
Die Ergebnisse bestätigen die bisherige Aussage: Beim Neubau der D.I.T.I.M. am
Gotzinger Platz handelt es sich eindeutig um einen Ersatz für den Standort
Schanzenbachstraße, da die Verbundenheit mit einem Verein
ein entscheidendes Kriterium für den Besuch einer bestimmten Moschee darstellt.
Künftig werden sich die Besucherzahlen demnach in einem vergleichbaren Rahmen
bewegen. Der Einzugsbereich beschränkt sich weiterhin auf den Münchner Süden.
Ein gewisser „Neuigkeitsfaktor” wurde für den Besuch dieser Moschee zusätzlich
berücksichtigt.
Die Gesamtgröße des Türkisch-Islamischen Kulturzentrums mit einer Geschossfläche
von 4.800 Quadratmetern hat sich gegenüber den ursprünglichen Absichten deutlich
verringert, da sich die Planung konkretisiert hat und nur noch eine geringe
Anzahl von Wohnungen innerhalb des Zentrums realisiert werden soll. Deshalb ist
auch der Umgriff des Bebauungsplanes kleiner geworden.
Das Kulturzentrum selbst mit religiöser Nutzung sowie Restaurant, Läden,
Vereins- und Gruppenräumen, Kinderbetreuung und einem Mehrzweckraum weist eine
mit früheren Planungen der D.I.T.I.M. vergleichbare Größe auf und ist mit diesem
Maß der Nutzung am Standort Gotzinger Platz verträglich.
Der im Bebauungsplan festgesetzte Rahmen lässt eine Bebauung zu, die sich in die
Umgebung einfügt und auch die denkmalgeschützten Gebäude berücksichtigt. Sie
bietet Raum für die Nutzungen der D.I.T.I.M und über hinaus auch für die
Integration im Stadtteil. Für ausreichend Stellplätze ist gesorgt, innerhalb des
Zentrums können bis zu 70 Stellplätze vorgesehen werden. Für Ausnahmefälle
können Ausweichmöglichkeiten angeboten werden.
Der Gebetsraum selbst wurde von der D.I.T.I.M auf das notwendige Maß reduziert
und mit einer Größe von etwa 475 Quadratmetern Nutzfläche fixiert. Der
Gebetsraum ist ausgelegt für das Freitagmittaggebet, das derzeit an der
Schanzenbachstraße von etwa 400 Personen besucht wird. Am zukünftigen Standort
wird von einer Erhöhung um zehn Prozent ausgegangen („Neuigkeitsfaktor”), so
dass mit 440 Personen gerechnet wird. Im Gegensatz dazu nehmen an allen übrigen
Gebeten während der Woche nur fünf bis 50 Personen teil.
Die geplante Kuppel mit den beiden Minaretten mit einer Höhe von 41 Metern
wurde, wie üblich bei höheren Gebäuden, im Hinblick auf die
Stadtbildverträglichkeit untersucht und als verträglich eingestuft.
Der Verkehr am Gotzinger Platz wird sich in Zukunft auch nach Errichtung des
Türkisch-Islamische Kulturzentrums in der Regel nicht erhöhen, die Prognosen
gehen sogar von einer gewissen Reduzierung aus. Während des Freitagmittaggebets
kann es, wie jetzt auch an der Schanzenbachstraße, zu einer kurzfristigen, aber
immer noch verträglichen Zunahme des Verkehrs kommen, ähnlich wie bei manchen
christlichen Kirchen während des Gottesdienstes am Sonntag.
Für eine Verbesserung am Gotzinger Platz sorgt die Verlagerung der auf dem
Gelände vorhandenen 134 Stellplätze der Markthallen München, die heute die
Nachbarschaft vor allem morgens und nachts belasten. Das als Ersatz dafür
geplante Parkhaus an der Königsdorfer Straße, deren Haupterschließung über die
Schäftlarnstraße erfolgt, wird voraussichtlich bis Ende 2009 fertiggestellt sein
und zur weiteren Entlastung auch Anwohnerstellplätze aufweisen.
Erst dann steht das Grundstück am Gotzinger Platz für eine Neubebauung zur
Verfügung.
Weitere Informationen bietet die Erörterungsveranstaltung am 14. Juli 2008 um
19 Uhr in der Dreifachturnhalle an der Geißacher Straße 8, 81371 München, die
Oberbürgermeister Christian Ude leiten wird.
Während der Öffentlichkeitsphase zwischen dem 4. Juli und 5. August bietet
der Verein D.I.T.I.M. einmal in der Woche einen „Tag der offenen Moschee”, am
11. Juli, 18. Juli, 25. Juli und 1. August an. Aysun Celik, 2. Vorsitzende des
Vereins D.I.T.I.M., wird durch die Räume an der Schanzenbachstraße führen.“
ACHTUNG: Ende
des Originaltextes der „Rathaus-Rundschau“ (2.7.2008) der LH München!
Die ‚Bürger für Sendling’ bieten
diesen Originaltext nur zur Kenntnisnahme an, die Widerlegungen der
städtischen Behauptungen erfolgen abschnittsweise mit den kommenden
BfS-Informationen!
Bürgervereinigung
„Bürger für Sendling“ (BfS)
Sprecherin: Helga Schandl (V.i.S.d.P), Königsdorfer Str. 13, 81371 München
zum Seitenbeginn
Sendling aktuell, den
26.06.2008
Bürgerversammlung am 10.07.2008, 19:00 Uhr, Turnhalle Gaißacher Straße
Sendlinger aufgemerkt: OB
Ude-Auftritt ein Ränkespiel?
Sendlinger
Bürger, passt auf!
Wie bei der letzten Bürgerversammlung soll nach einer langen Themenliste das
Problem der türkisch-islamischen Zentralmoschee am Gotzinger Platz
offensichtlich erst spät am Abend diskutiert werden! Wie letztes Jahr, als
endloses Gerede der Stadtpolitiker viele Sendlinger Bürger frustrierte und
misslaunig machte!
Sendlinger Bürger! Kommen Sie und bestimmen mit Ihren Stimmkarten Ihren
Bürgerabend selbst!
Denn unser Sendling soll als lebendiges, buntes, friedliches Viertel erhalten
bleiben!
Keine Ghettobildung! Keine islamische Zentralmoschee am denkmalgeschützten
Gotzinger Platz!
Erinnern Sie sich an das
Verhalten der Münchner Stadtfunktionäre bei der letzten Sendlinger
Bürgerversamm-
lung? Das stundenlange, verwirrende städtische Gerede hatte damals viele ältere
Sendlinger Mitbürger in der überfüllten Halle so erschöpft, dass sie die
Versammlung ergebnislos - noch vor der Abstimmung zum Moschee-Thema - verlassen
mussten.
Die ‚Bürger für Sendling’
fordern:
·
Auf der
Sendlinger Bürgerversammlung sollten in erster Linie die Stadt-funktionäre und
Stadtpolitiker den Bürgern zuhören, was die ihnen alles zu sagen haben!
·
Wenn sich
schon diese Stadtpolitiker über unsere Bürger-Abstimmungen undemokratisch
hinwegsetzen wie OB Ude (SPD) beim Problemthema
türkisch-islamische DTIB-DITIM-Zentralmoschee, dann haben sie nach unserer
Auffassung auch kein Recht, uns Bürger mit ihren Vorgaben von den Themen
abzulenken, die uns Sendlingern am wichtigsten sind!
·
Wir werden
Anträge stellen, bei der Bürgerversammlung die Themen der Bürgerschaft vorrangig
zu behandeln: wir bitten Sie bei der Abstimmung dieser Anträge um Ihre
Unterstützung mit Ihrer Stimme!
Begrenzung der Redezeit der
Stadtfunktionäre! Die sogenannte „Jahresberichterstattung“ des
BA-Vorsitzenden G. Pelkowski (SPD) soll auf 15 Minuten begrenzt werden
- denn es standen ja
alle BA-„Erfolge“ bereits und ausführlich in den Stadtteil-Zeitungen!
Begrenzung der langen
Redezeiten und Kommentare des Vorsitzenden OB Ude (SPD) auf
15 Minuten, bei direkten OB-Antworten auf Bürgerfragen auf 3 Minuten!
Das Verlesen der Anträge
geschieht entweder durch die Antragsteller selbst oder (auf Wunsch) durch eine
„neutrale“ Persönlichkeit, die sich persönlicher Zusatzkommentierung zum Antrag
zu enthalten hat.
Begrenzung der Sprechzeiten
aller Stadtfunktionäre: bei Sachfragen auf 5 Minuten
(das Sachproblem ist kurz
und bündig „auf den Punkt“ zu bringen!), bei Antworten auf Bürgeranfragen bis
zu 3 Minuten.
Die Bürger haben das Recht,
ihren jeweiligen Antrag (mit ihren Zusatzbemerkungen und Erklärung) in etwa 3 -
5 Minuten vorzutragen!
Die Zentralmoschee-Thematik
soll als Punkt 4 abgehandelt werden - zusammen mit Punkt 5
und Punkt 9, weil die Sendlinger Verkehrsproblematik und auch der Bau des
Parkhochhauses nähe Gotzinger Platz nur in Zusammenhang mit dem geplanten Bau
der türkisch-islamischen DITIB-DITIM-Zentralmoschee Gotzinger Platz gesehen
werden muss!
Die Stadt München
verlautbart:
„In Abstimmung mit
dem Bezirksausschuss 6 (Sendling) lädt Oberbürgermeister Christian Ude am
Donnerstag, 10. Juli, 19 Uhr, in die Dreifachturnhalle an der Gaißacher Straße
8, 81371 München, zu einer Bürgerversammlung des 6. Stadtbezirkes ein.
Zu Beginn der Versammlung informieren Oberbürgermeister Christian Ude und Günter
S. Pelkowski, Bezirksausschussvorsitzender, über den Stadtbezirk.
Die Leitung der Versammlung übernimmt Oberbürgermeister Christian Ude.
Schwerpunktthemen werden voraussichtlich sein:
1. Neugestaltung des Platzes Am Harras
2. Neugestaltung Margaretenplatz
3. Neugestaltung Herzog-Ernst-Platz
4. Verkehrsführung Neuerrichtung der Eisenbahnbrücke über die
Lindwurmstraße, Radwegführung
5. Parkraummanagement für Sendling
6. Bebauung ehemaliges Messegelände MK5 und MK6
7. Bahndeckel Theresienhöhe
8. Bauvorhaben Thalkirchner Straße 190
9. Neubau Parkhaus Großmarkthalle/Anwohnerparkgarage
10. Bauvorhaben Meindlstraße
11. Verbesserung und Neugestaltung der Bezirkssportanlagen
Dietramszeller Platz/
Wackersberger Straße und Demleitnerstraße
12. Neue Richtlinien für Veranstaltungen und Sondernutzungen auf
öffentlichem Grund
13. Erörterungstermin Bebauungsplan Gotzinger Platz,
Türkisch-Islamisches-Kulturzentrum
14. Quartiersbezogene Bewohnerarbeit im Bereich des alten
Messegeländes
15. Warenstellagen auf Gehwegen
Alle Besucher der
Bürgerversammlung, die an den Abstimmungen teilnehmen wollen, werden gebeten,
ihren amtlichen Lichtbildausweis mitzubringen, um sich als
Stadtviertel-Bürger ausweisen zu können. Sie erhal-
ten daraufhin eine Karte, die sie berechtigt, an allen Abstimmungen mitzuwirken.
Die von der Bürgerversamm-
lung angenommenen Anträge werden im Wortlaut in der Geschäftsstelle Süd der
Bezirksausschüsse 6, 7, 8 und 19,Implerstraße 9, 81371 München, für die
Öffentlichkeit ausgelegt. Ebenfalls kann in der Geschäftsstelle die
Stellungnahme des Stadtrates beziehungsweise des Bezirksausschusses zu den
Anträgen eingesehen werden.“
(aus Rathaus-Rundschau vom 26.6.2008)
Liebe Sendlinger Bürger!
1. Kommen Sie zur
Bürgerversammlung am 10.07.2008,
19:00, Turnhalle Geißacherstraße
Personalausweise unbedingt
mitbringen!
2. Stimmen Sie
in der Versammlung für unsere Anträge!
3. Besuchen Sie
unseren Informationsstand vor der Halle,
lassen Sie sich dort informieren über
unsere Petition an den
Bayerischen Landtag
unsere Initiative
‚Bürger für Sendling’ - und Ihre Möglichkeiten der Unterstützung,
die „BfS-Nachrichten“, die
wir Ihnen zuschicken / zusenden können.
Wir bieten Auskunft und
Beratung für Ihren Einspruch im Bebauungsplanverfahren der türkisch-islamischen
Zentralmoschee-Baupläne am Gotzinger Platz (vom 4.7.- 4.8.2008).
Download:
Flugblatt - Buergerversammlung Sendling 26-06-2008.pdf
Bürgervereinigung „Bürger für Sendling“ (BfS)
Sprecherin: Helga Schandl (V.i.S.d.P), Königsdorfer Str. 13, 81371 München
zum Seitenbeginn
Sendling aktuell, den 23.06.2008
Vorbereitung zur Abwehr des Moschee-Bauvorhabens
Schriftliche Argumente gegen die „Ude-Moschee“
Angeblich am 04.07.2008
sollen die von der Stadt München
erarbeiteten Unterlagen zum Bau der türkisch-islamischen Ditib /
Ditim-Zentralmoschee am Gotzinger Platz den Münchner Bürger vorgelegt werden:
doch noch verschweigen die Behörden den konkreten Termin! Nach einer knapper
Ankündigungszeit von einer Woche ist es dann so weit: jeder Bürger, jede
Bürgerin (der/die sich irgendwie betroffen fühlt – nicht nur aus Sendling,
jeder!) kann die vier Wochen lang ausgelegten städtischen
Moschee-Planungsunterlagen einsehen - und dann schriftlich seine Einsprüche
dagegen abgeben!
Je sachlicher, desto besser! Je mehr Bürger, desto mehr Argumente!
Die ‚Bürger für Sendling’ werden, so bald die
Termine bekannt gemacht werden, ihre Mitbürger über Fristen, wichtige Vorgänge,
wichtige Gegenargumente informieren!
Nun dazu erste Informationen:
1. Jedermann kann Einsprüche abgeben:
Im Gegensatz zu einer Baugenehmigung
darf bei einem Bebauungsplan jeder Bürger seine Einwände vorbringen, d. h. jeder
Sendlinger wie auch die übrigen Münchner sowie sonstige Mitbürger, die sich von
dem Vorhaben der türkisch-islamischen Zentralmoschee betroffen fühlen.
2. Stichhaltig sind „Fachliche Argumente“:
Lärm, Verkehr, Ensembleschutz,
Sicherheit der Kinder auf dem Schulweg, in der Freizeit, Parkplatzprobleme
(Suchverkehr) nächtliche Ruhestörung, insbesondere in den Sommermonaten durch
Früh- und Nachtgebet, Baustil-Konflikte etc. - aber auch alle anderen,
juristisch fassbaren Probleme.
3. Eigene Formulierungen:
Die Einwände brauchen nicht von einem
Juristen formuliert sein. Doch sollte man sich fachlichen Rat einholen, damit
die eigenen Argumente nicht sogleich „weggefegt“ werden können. Die Stadt muss
alle Einwände prüfen, abwägen und bewerten! Sie muss das Ergebnis Ihnen
begründet mitteilen; gleichlautende Einwände (z.B. bei „vorgeschriebenen
Einwänden“ mehrerer Bürger, z.B. einer Initiative oder Hausgemeinschaft) können
von der Stadt zusammen behandelt werden: dann bekommen alle einen ähnlichen Text
zurück! Deswegen: Ablehnungs-Kernpunkte selbst formulieren und auch „mit
gesundem Menschenverstand“ selbst ergänzen und begründen.
4. Beratung durch Fachleute und Juristen:
Sinnvoll, aber: immer konkret
nachfragen, damit man versteht, was man dann unterschrieben bei der Stadt abgibt
(oder einschickt)! Hinweis: sich nicht allein auf das Baurecht festlegen
und begrenzen lassen! Jeder kann seine Betroffenheit als Beschwernis und
Verletzung seiner Rechte darstellen: z.B. wegen Missachtung von seinen Rechten
nach dem Deutschen Grundgesetzes, einer Verletzung der auch ihn betreffenden
Bayerischen Verfassung, wegen Verletzung seiner Rechte z.B. nach dem Allgemeinen
Gleichbehandlungsgesetz (AGG), der Verletzung anderer, auch europäischer
Gesetze... Wer findet, dass die Stadt München z.B. durch Planung oder
Grundstücksverkauf bei diesem „Moschee-Deal“ ihre GG-Verpflichtung zur
„Sozialpflichtigkeit des Eigentums“ verletzt hat; wer die Denkmalschutzgesetze
verletzt sieht... Wer den Bereich betreffende finanzielle Unregelmäßigkeiten
beim Münchner Stadthaushalt feststellen kann, die Verletzung kommunaler
Vorgaben, wer weiß, was zur parteipolitischen Neutralität verpflichtete
Kommunalbeamte trotz Eid „angestellt“ haben... er möge sich wehren und
schriftlich Einspruch erheben!
5. Wichtige Termine: Einspruchszeiten,
Fristwahrung, Schluss-Termin!
Noch nicht bekannt, werden nach
Bekanntgabe sofort mitgeteilt.
6. Sondergebiet Moschee:
Da in einem Mischgebiet der Bau einer
so großen Moschee mit Islam-Zentrum und div. Geschäften, Lokalen und kultischen
Einrichtungen nach § 34 BauGB nicht zulässig ist (s. Urteil des Bayer.
Verwaltungsgerichts München vom 13. Febr. 2007), hat die Stadt München im
Nachhinein ein Sondergebiet geschaffen, um diese Hürde zu unterlaufen. Dazu hat
sie das Recht. Aber: es müssen jedoch im Bebauungsplan die Auswirkungen einer
solchen planerischen Maßnahme auf das Umfeld im Detail untersucht werden - und
dagegen können Einwände erhoben werden! Schließlich löst eine bloße Umbenennung
nicht ein tatsächlich vorhandenes Problem!
Der Bebauungsplan muss aus dem Flächennutzungsplan entwickelt werden. Nach dem
uns vorliegenden Flächennutzungsplan (Stand: 08. Aug. 2006) ist das Gebiet
zwischen Kochelsee-Straße und Königsdorfer-Straße als „Sondergebiet Gewerbe“
ausgewiesen worden, obwohl dort die Wohnbebauung überwiegt!
Die ‚Bürger für Sendling’ haben von älteren Anwohnern erfahren, dass das ganze
Areal beim Gotzinger Platz etwa um 1912 für die Großmarkthalle erworben wurde
und dann im Laufe der Jahrzehnte die Wohnbebauung eingesetzt hat. Wer kann zur
Königsdorfer Str. 1 und 3 (wohl in den 20er Jahren), Königsdorfer Straße Nummern
11, 13 - 17 (dann in den 50 er Jahren) genau Bescheid geben?
7. Stadt baut neues Parkhaus für Muslime:
Die Realisierung der
türkisch-islamischen Zentralmoschee wurde vor drei Jahren vom Bau eines
Parkhauses abhängig gemacht. Wohl um die desolate Parkraumsituation in Sendling
um den Gotzinger Platz nicht als Gegenargument zu bekommen, baut die Stadt
München jetzt auf Kosten der Steuerzahler ein neues Parkhaus - obwohl
Gewerbetreibende des Großmarkts versichern, dass sie das neue Parkhaus weder
brauchen noch den neuen zusätzlichen Verkehr! Die Bürger können und sollten bei
ihren Einwänden auch alle Gegebenheiten, die sich mit dem Bau der Zentralmoschee
verbinden (könnten), schriftlich festhalten und begründen!
8. Vorab Auskünfte geben diese Behörden
bereits jetzt:
Die Stadtbehörden sind für (!) die
Bürger da, schließlich bezahlt der Bürger mit seinen Steuern diese
Arbeitsplätze!
An die Landeshauptstadt München
Referat für Stadtplanung und Bauordnung
a) Stadt- und Bebauungsplanung, Hauptabteilung
II
PLAN HA II / 20
Blumenstraße 28 b (Städtisches Hochhaus)
80331 München
Fax: 089 / 233-24213
E-Mail: plan.step@muenchen.de
Elektronische Kommunikation mit der
Landeshauptstadt München
www.muenchen.de/ekomm
Für räumliche Entwicklungsplanung mit
Flächennutzungsplanung ist zuständig:
b) Stadtentwicklungsplanung, Hauptabteilung I
PLAN HA I / 42
Blumenstraße 31 - 35 (gegenüber Hochhaus)
80331 München
Fax: 089 / 233-26410
E-Mail: plan.step@muenchen.de
Für die Baugenehmigung ist zuständig:
c) Lokalbaukommission, Hauptabteilung IV
Abteilung 2, Bezirk Mitte
PLAN HA IV / 2
Blumenstraße 28 b (Städtisches Hochhaus)
80331 München
Fax: 089 / 233-24225
E-Mail:
plan.ha4-1bk-bezirk-mitte-leitung@muenchen.de
Speziell für den Stadtteil 6, Sendling, ist
zuständig:
TEAM HA IV / 23
Fax: 089 / 233-25883
E-Mail-plan:
ha4-lbk-team23@muenchen.de
9. Informieren Sie über Ihre Beobachtungen
bitte auch Ihre ‚Bürger für Sendling’, schicken Sie uns Kopien Ihrer Anfrage,
der Antwort der Stadtbehörden, teilen Sie Ihre Beobachtungen, Notizen, Fotos von
Veranstaltungen, Besuchergruppen etc. mit: jede noch so kleine Information kann
ein wichtiger ‚Baustein’ sein, um für die Projekt-Abwehr die richtige
Lagebeurteilung durchführen zu können! Bitte machen Sie sich bei Ihren
Beobachtungen Notizen - wenn möglich mit Kurzbeschreibungen, Namen, Terminen
usw.
WICHTIG: Sie können absolut sicher mit unserer Verschwiegenheit rechnen, wenn
Sie sich schützen wollen, weil Sie z.B. von Ihrem (städtischen) Arbeitgeber
abhängig sind!
Bürgervereinigung
„Bürger für Sendling“ (BfS)
Sprecherin: Helga Schandl (V.i.S.d.P), Königsdorfer Str. 13, 81371 München
zum Seitenbeginn
Sendling aktuell, der 27.05.2008
Evangelische Dekanin Andrea Borger
offeriert muslimischen Gebetsritus
Bischof Huber: Keine Wischiwaschi-Toleranz!
Rund 7500 evangelisch Getaufte wohnen in Sendling - und ihre Dekanin Andrea
Borger veröffentlicht im aktuellen Gemeindebrief der Evangelischen-Lutherischen
Himmelfahrtskirche die Botschaft „Teppich und Kniebank: Beten verbindet!“
Ihre Zielvorgabe hierbei ist der „interreligiöse Dialog“ zur Verwirklichung der
islamisch-türkischen DITIB/DITIM-Moschee am Gotzinger Platz!
Ist die Zahl 12 zufällig oder symbolhaft? Die
Dekanin Andrea Borger trifft sich an einem Abend mit Bekannten und Freunden: „5
Katholiken, 3 Evangelischen, 2 Muslimen und einem Zweifler“ zum Beten -
obgleich, wie sie schreibt, „,beten’ eine ganz persönliche Sache ist.“
Zwei Muslime „erklären uns mit Hilfe eines wunderschönen Gebetesteppichs
genau, wie das rituelle Gebet der Muslime abläuft. Wir staunen: 5-mal täglich
samt der vorherigen rituellen Waschung?! Ja, entgegnen die muslimischen Freunde,
zusammengerechnet ist das etwa eine Stunde. Ist das zu viel, wo doch der Tag 24
Stunden hat? Eine davon für deine Beziehung zu Gott? Aber, zugegeben, es gibt
schon viele Tage, da fällt das eine oder andere Gebet aus. Genau so geht es den
Diakonen und Priestern bei den Katholiken. Das vorgeschriebene Stundengebet
klappt nicht immer...“
(Quelle : DIE BRÜCKE, Gemeindebrief der
Evang.-Luth. Himmelfahrtskirche München-Sendling, Mai - August 2008)
Nach dieser Erkenntnis der Dekanin Andrea Borger
kommt ihr als „regellose Protestantin“ weitere Erkenntnis zur
muslimischen „religiösen Leistung“. Sie berichtet im Gemeindeblatt:
„Wir (...) spüren den inneren Gehalt der Gesten nach: die zusammengelegten Hände
als Vertrauenszeichen, das aufrechte Stehen vor Gott und die hochgestreckten
Hände, weil wir uns ausstrecken nach dem, der uns zu seinen Ebenbildern
geschaffen hat, den gesenkten Kopf und das Sich-Niederwerfen als Demutsgeste.
Wir erfahren, dass die Muslime mit zweimaligem Kopfnicken am Ende jeden Gebetes
ihren Mitmenschen Frieden wünschen.“
Dass aber Muslime seit Jahren massiven Streit, mit Gerichtsgang bis zum
Bayerischen Verwaltungsgericht verursachen durch ihre Forderung, am Gotzinger
Platz in einen denkmalgeschützten Gebäudekomplex eine repräsentative
Zentralmoschee mit hohen Minaretten, Kuppelbau und Koranschule gegen die
ablehnende Mehrheitsmeinung der Sendlinger zu erzwingen: was will hier
lutherisches Interreligionswohlgefühl am Standplatz der katholischen St.
Korbinianskirche der Erzdiözese erreichen? Pikante Islam-Bußübungen der
Katholiken unter Anleitung von Lutheranerinnen der Himmelfahrtskirche?
„Der Ratsvorsitzende der Evangelischen
Kirche in Deutschland, Bischof Wolfgang Huber, hat sich deutlich gegen eine
Vermengung des christlichen Glaubens mit fundamentalistischen Tendenzen in
anderen Religionen ausgesprochen.“
Gegenüber dem Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“ sagte Huber, eine „Wischiwaschi-Toleranz“
gegenüber anderen Religionen bedeute gerade keinen Respekt.“ Und klar und
deutlich stellte er fest: „Ein muslimisches Gebet, ein jüdisches Gebet und
ein Christliches Gebet sind nicht ein und dasselbe!“
„In Bezug auf den Islam sagte Bischof Huber: „Mohammed war nicht nur
Prophet, er war auch Kriegsherr...(...).“
(Quelle: PRO, 15.05.2008)
Der türkische Staatschef Erdogan, der sich vor
kurzem in München für den türkisch-islamischen Zentral-Moscheebau am Gotzinger
Platz ausdrücklich stark gemacht hat, hat einmal gesagt, dass Demokratie für ihn
nur ein Vehikel sei: „Die Demokratie ist nur der Zug, auf den wir
aufsteigen, bis wir am Ziel sind. Die Moscheen sind unsere Kasernen, die
Minarette unsere Bajonette, die Kuppeln unserer Helme und die Gläubigen unsere
Soldaten.[14][15]“
Dekanin Borger sollte im Lexikon Wikipedia
nachlesen: „April 1998 wurde Erdoğan vom Staatssicherheitsgericht
Diyarbakır
wegen Missbrauchs der Grundrechte und -freiheiten gemäß Artikel 14 der
türkischen Verfassung nach Artikel 312/2 des damaligen türkischen
Strafgesetzbuches (Aufstachelung zur Feindschaft auf Grund von Klasse, Rasse,
Religion, Sekte oder regionalen Unterschieden) zu zehn Monaten Gefängnis und
lebenslangem Politikverbot verurteilt.“
Fragen drängen sich auf: Will sich die
evangelische Dekanin Andrea Borger feministisch-lutherisch gegen Bischof Huber
stellen nach dem Motto: Hier stehe ich, ich kann nicht anders? Oder bereitet sie
subversiv ‚Demutsübungen für Katholiken“ vor, die mit ihrer Hilfe (nach
erfolgreichem Bau) zukünftig in ihrem Kirchenhauptausgang stehen sollen (unter
einem großen Kreuz mit hängendem Christus), von dort aus sie dann direkt schauen
dürfen auf eine große türkisch-islamische Zentralmoschee mit Kuppel und zwei
Minarette... Oder reichen ihr 7500 weltliche evangelische Sendlinger Mitbürger
nicht, die ihrer Missionierung und Betreuung harren - oder will sie doch
insgeheim Bischof Huber folgen, der sagt, dass es für ihn „ein Christentum
ohne Mission nicht geben kann“ - und sie eigentlich bereits heute sie
Muslim-Missionierung betreibt?
Die Vorgabe ihres Bischofs, seine Weisung ist klar: „Keine
Wischiwaschi-Toleranz!“
Info: Erdogan - aus Wikipedia (Auszüge)
Die Wohlfahrtspartei
nominierte Erdoğan 1994 gegen den Willen Erbakans als Kandidaten für das Amt des
Oberbürgermeisters von
Istanbul. Er gewann überraschend die Wahl. Nach einem eher misslungenen Start,
bei dem er beispielsweise – erfolglos – versuchte, westliche Einflüsse aus dem
Kulturleben Istanbuls zu verbannen, den Alkoholausschank drastisch
einzuschränken, gesonderte Badestrände für Frauen oder getrennte Schulbusse für
Jungen und Mädchen einzuführen, hatte er mit einer dann folgenden, pragmatischen
Kommunalpolitik Erfolg und erwarb sich viel Ansehen bei der Bevölkerung. In
seinen Regierungsjahren verbesserte er das Leben vieler Istanbuler, indem er
Strom- und Wasserleitungen reparieren ließ und die Müllabfuhr zum Funktionieren
brachte. Seine religiösen Grundsätze gab er nicht auf, ging jedoch nicht mehr so
radikal vor: In den städtischen Lokalen wird seit seiner Amtszeit kein Alkohol
mehr ausgeschenkt; in den privaten Kneipen darf aber weiter getrunken werden. In
seinen Reden betonte er aber weiterhin seine Überzeugungen. So verurteilte er
das Lottospiel
als eine Sünde
[8], sprach von sich als
„Prediger von Istanbul“
[9], kündigte an, es
stünde kurz bevor, „dass führende Regierungsmitglieder Prediger sein werden“
[10] und sprach sich
dafür aus, „dass das Parlament mit einem Gebet eröffnet wird“
[11]. Zudem fällt in
diese Zeit folgendes Zitat Erdoğans bei einer Pressekonferenz: Laizistisch und
gleichzeitig ein Moslem zu sein, ist nicht möglich (Hem laik hem Müslüman
olunmaz). 1994
äußerte er sich gegen einen Beitritt in die EU. Dazu beschrieb er die EU als
eine Vereinigung der Christen, in der die Türken nichts zu suchen haben[12]
und bezeichnete sich bei einem Interview mit der Zeitung Milliyet als Anhänger
der Scharia.[13]
Verurteilung wegen Missbrauchs der Grundrechte und -freiheiten
Im
Januar 1998 verbot das türkische Verfassungsgericht die Wohlfahrtspartei (RP).
Ihr wurden Sympathien zum
Dschihad
und zur Einführung der
Scharia vorgeworfen, was dem staatlichen Grundprinzip des
Laizismus
widerspräche. Der Gründer der Wohlfahrtspartei, Erbakan, wurde mit einem
fünfjährigen Verbot politischer Betätigung belegt. Erdoğan wechselte daraufhin
in die Nachfolgepartei
Tugendpartei
(FP, Fazilet Partisi), in die fast alle Abgeordneten der bisherigen
Wohlfahrtspartei übertraten und für deren Vorsitz er als ernsthafter Kandidat
galt, den letztlich aber
Recai Kutan
übernahm. Zwischen Erbakan und seinen Anhängern und Parteifreunden, so auch
Erdoğan, und dem türkischen Militär besteht ein gegenseitiges tiefes Misstrauen.
Die türkische Armee hat in der Vergangenheit mehrmals per Putsch – 1960, 1971
und 1980 – in die politischen Entwicklungen des Landes eingegriffen. Sie sieht
sich als Hüterin der laizistischen Ordnung und als Wahrerin der Prinzipien von
Staatsgründer Kemal Atatürk, die eine strikte Trennung von Religion und Staat
vorsehen, währenddessen Erdoğan sich gegen jedwede Einmischung in politische
Angelegenheiten verwahrt und klar stellt, dass „der Generalstab der
Befehlsgewalt des Ministerpräsidenten“ unterstehe. Anlass war eine Rede bei
einer Konferenz in der
ostanatolischen Stadt
Siirt,
in der er aus einem religiösen Gedicht, das
Ziya Gökalp
zugeschrieben wurde, zitiert hatte: Die Demokratie ist nur der Zug, auf den
wir aufsteigen, bis wir am Ziel sind. Die Moscheen sind unsere Kasernen, die
Minarette unsere Bajonette, die Kuppeln unserer Helme und die Gläubigen unsere
Soldaten.[14][15]
Am 24. Juli 1999 wurde Erdoğan aus
der Haft entlassen.... (Auszüge aus Wikipedia)
Info:
Evang.-Luth. Pfarramt Himmelfahrtskirche, Oberländerstraße 36, Rückgeb., 81371
München; Telefon 089 - 309076-0; Fax 089-309076-11; Dekanin Andrea Borger,
Pfarramtsführung, Öffentlichkeitsarbeit, Tel. 089 - 309076-22; E-Mail:
borger@himmelfahrtskirche.de.
Bürgervereinigung
„Bürger für Sendling“ (BfS)
Sprecherin: Helga Schandl (V.i.S.d.P), Königsdorfer Str. 13, 81371 München
zum Seitenbeginn
Sendling aktuell, den 21.05.2008
BA 6 - Rotgrün: In Sendling wenig Neues!
Alte Gegner, altes Denken, neuer Streit!
Günter Pelkowski (SPD), Moscheebefürworter und Ude-Freund, ist wieder
BA-6-Vorsitzender (13:6), Rechtsanwalt Ernst Dill (SPD), Moscheebefürworter,
Stellvertreter (12:7), Marina Hartmann (GRÜNE), Moscheebefürworterin,
Stellvertreterin (12:7).
Unterausschüsse: Verkehrsplanung RA
Dill (12:7), Verkehrsleitung Pelkowski, Baum- und Umweltschutz Wolfgang Tremmel
(SPD), Jugend, Familie, Soziales und Sport M. Hartmann, Budget und
Satzungsangelegenheiten Michael Kaiser /CSU); Ralf Weber (FDP), hat gleich das
Selbstverständnis der SPD erfahren - der Grüne Leo Brux (intensiver
Moscheebefürworter, DITIM-Öffentlichkeitsarbeiter) hatte angeregt, ihn
zusätzlich zum Unterausschuss Verkehr zuzulassen - oder dafür auch einen grünen
Vertreter zu verzichten. Die CSU (Andreas Lorenz, Moscheegegner) begrüßte dies,
weil die SPD dort mit 3 Mitgliedern gleich 50% der der Stimmen habe, was dem
Wahlergebnis prozentual nicht entspreche. Rechtsanwalt Ernst Dill (SPD,
Moscheebefürworter) torpedierte den Vorschlag: FDP raus!
Unser Resümee: Altes Multikulti-Denken kontra Europäische Werteverantwortung!
Bürgervereinigung
„Bürger für Sendling“ (BfS)
Sprecherin: Helga Schandl (V.i.S.d.P), Königsdorfer Str. 13, 81371 München
zum Seitenbeginn
Sendling aktuell, den 28.02.2008
Sendlinger Aufruf: Trotz Bürgerqual zur Kommunalwahl..!
Weniger OB Ude - eine Wohltat für München!
Auch wenn oft gelogen wird, was Politiker vor der
Wahl versprechen: Gehen Sie am 02.03. zur Wahlurne, wählen Sie!
Nutzen Sie Ihren Stimmzettel als „Denkzettel“!
Sendlinger, Münchner Bürger: Ihre / Euere Stimmen für die Stärkung der
Stadtopposition sind dringend notwendig! Die ‚Bürger für Sendling’ geben Ihnen
ihre Wahlempfehlungen.
Wählt richtig! Für Sendling und München!
Die ‚Bürger für Sendling’ haben
Parteigänger aus allen Stadtparteien in ihren Reihen - und natürlich ist dann
die Streitfrage der Islamisierung des Gotzinger Platzes nur ein Problem neben
anderen. Manche Mitglieder und Sympathisanten der ‚Bürger für Sendling’ gehören
oder sympathisieren mit rot, schwarz, gelb oder rosa... für sie ist es also
recht schwierig, die „eigene Parteilinie“ zu wählen!
Nachdem aber der OB Ude bei seiner letzten Wahl 64,5% der Bürgerstimmen erhalten
hat und er „sehr zuversichtlich“ mit einem ähnlichen Ergebnis rechnen soll,
meinen wir:
„Etwas weniger Ude wäre für München ein Gewinn!“; denn dies würde
Meinungsvielfalt fördern und das wäre für München gut: also keine Parteien-
und Bürgerknechtung per ‚Ordre de Mufti’!
Alternativen für bisherige Wähler von
Rot-rosa-grün-ocker-gelb
Dass auch SPD-Wähler und
SPD-Parteimitglieder des Gespanns Ude-Strobl überdrüssig sind, ist uns bekannt.
Wenn nun unlustige SPD-Wähler aber weder Ude-Strobl noch eine ihrer verbündeten
Parteien wählen wollen, auch nicht „Schwarze“ noch „Die Linke“, dann gibt es
trotzdem für sie und uns Alternativen:
in solchen Fällen (das gilt auch für alle
Wähler von Rot-rosa-grün-gelb) schlagen die ‚Bürger für Sendling’ ihnen die
Kandidaten der „Freien Wähler“ vor, mit deren ersten Kandidaten Prof.
Dr. Michael Piazolo. Seine erstaunliche berufliche Karriere (siehe www)
weist ihn als „freien Geist“ aus, der „in Sachen Moscheebaupläne am Gotzinger
Platz“ uns eine sehr differenzierte Ausführung hinterlegt hat: Kritik am
bisherigen Vorgehen der Stadt, Begrüßung des vorgeschriebenen Verfahrens und
dann eine kritische Abwägung.
Wenn das fair gemeint ist, davon gehen wir aus, dann ist das besser als jede
Hinterbänklerei!
Unser Appell: geben Sie Ihre Stimme - dieses Mal - den „Freien Wähler“
Wer als Umweltschützer bislang immer die „GRÜNEN“ gewählt hat - für die
gibt es eine klare Alternative:
Münchner Umweltschützer wählen die ÖDP!
Nach unserer Wahrnehmung vertritt die ÖDP einwandfreie ökologische Positionen in
der Stadt, hat Kandidat(inn)en mit einwandfreier Reputation und Fachwissen und
verträgt eine Verstärkung.
Dass diese ÖDP bisher beim Ude’schen Moschee-Projekt mitgestimmt hat, hat einige
ÖDP-Mitglieder missgestimmt - was uns Sendlinger für die Zukunft hoffen lässt!
Bitte zukünftig Fakten-Denken und nicht nach Hören-Sagen entscheiden!
Also: alle GRÜNE-Sympathisanten sollten dem linksideologischen Bündnis 90/Die
Grünen eine Absage erteilen!
Unser Appell: Geben Sie Ihre Stimmen diesmal der heimatverbundenen ÖDP!
OB Ude
(SPD): Bitte keine Kabarettvorstellungen bis 2014 !
Wir sagen nicht, dass OB Ude (SPD) den
Sendlinger Bürgern lehrte, dass ihre noch so überfüllten Bürgerversammlungen
NICHTS bedeuten, wenn es IHM so gefällt! Dass demokratische
Mehrheitsabstimmungen mit Stimmkarten und auf Geheiß des OB Ude auf genaue
Nachzählungen IHM NICHTS bedeuten, wenn sich die Mehrheitsmeinung gegen IHN
wendet und dies IHM missfällt.
Auch wenn SEINE demokratische Macht es IHM ermöglicht, emotionalisierte Bürger
zu Abertausenden zu Bürgerabstimmungen zu locken - obgleich IHM der Wert solcher
demokratischer Bürgerentscheide NICHTS bedeutet, wenn sie IHM nicht gefällig
sind.
Unser Appell: Keine Stimme für OB Ude! Geben Sie ihm die ‚Chance Demut’!
Sendlinger
SPD-Kandidaten Pelkowski-Dill: Nein-danke!
Wir sagen nicht, dass der
BA-Vorsitzende Günther Pelkowski (SPD) und dessen Stellvertreter Rechtsanwalt
Dill (SPD) wegen kritischer Bürgeräußerungen, die IHNEN missfallen, einfach die
„Basis-Demokratie“ offener Bürgermeinungen vor den BA-Sitzung abgeschafft“
haben! Mit der lächerlichen Begründung, es würde ihnen als gewählte
Bürgervertreter zu viel Arbeitszeit kosten!
Ausgerechnet Mitglieder der Alt-SPD disziplinieren solche freien
Meinungsäußerungen... einfach schändlich! Genauso wie ihr massives Eintreten für
den türkischen Moscheebauverein am Gotzinger Platz!
Unser Appell: Keine Stimme dieser SPD-Sendling!
Wieder Grün-Monatzeder? Nein! Hepppt die Grünen
weg!
Schämt sich Hep Monatzeder seines
Vornamens Josef ? Wenn ja - warum?
Herr Monatzeder rühmt sich, das Moscheeprojekt am Gotzinger Platz angestoßen und
betrieben zu haben.
Er ist einer „der Drahtzieher“!
Unser Appell: Keine Stimme für Grün!
PS.: Keine Stimme für Grün-Kandidat Benker (er offenbarte einmal,
dass mit einer Moschee am Gotzinger Platz die „Lebenslüge der CSU“, Bayern sei
kein Einwanderungsland“ bewiesen werden könnte),
Keine Stimme für den Grün-BA-Kandidaten Brux - dem aktiven Unterstützer
von DITIM!
Wer
sich gegen Rotgrün verwehrt, stimmt für die CSU!
Wer es sich leicht machen will, stimmt nur für die CSU!
Auch wenn die linke Münchner
Stadtpresse (v.a. Süddeutsche Zeitung, AZ) nach unserer Auffassung oft nicht
objektiv, sondern „trendiös rotgrünudig“ berichtet (deswegen jetzt freiwillig
eine Werbe-Aussage für die Konkurrenz Münchner Merkur!) und damit den
Herausforderer Josef Schmid (CSU) falsch interpretierte:
für die Sendlinger Bürger hat Josef Schmid mit seiner steten Forderung
nach einem fairen, korrekten Bebauungsplanverfahren mit Bürgerbeteiligung genau
das Richtige getan! Auch, dass er sich erst dann konkret äußern will, wenn alle
städtischen Vorgaben schriftlich vorliegen: das ist korrekt, demokratisch,
taktisch richtig, juristisch einwandfrei - und von so manch’ süddeutschem
Geschwätz hat er sich nicht irritieren lassen!
Unser Sendlinger Votum: Platz 1, Josef Schmid
(CSU)
Das bayerische Wahlsystem bietet aber diese tolle
Möglichkeit:
wir Bürger können persönlichkeitsbezogen wählen - mit jeweils drei Stimmen
(nicht mehr als 80... bitte genau zählen!) für besonders aktive Wahlkandidaten!
Hier unterstützen wir mit Nachdruck - und
empfehlen jeweils drei Stimmen für:
143 Dr. Renate Unterberg
110 Dr. Reinhold Babor
127 Hans Hammer
116 Manuel Pretzl
121 Otto Seidl
140 Laura Wurst
113 Michael Kuffer
125 Dr. Manuela Ohlhausen
108 Johann Stadler
Neu für die Liste des BA 6 u.a: Andreas
Lorenz, Olaf Schwankl, Peter Röske!
Vor allem hat sich Andreas Lorenz aktiv für Sendling und gegen die
Zentral-Moscheebaupläne eingesetzt
Ansonsten sollten alle Sendlinger die ihnen bekannten CSU-BA-Mitglieder, die
sich aktiv für Sendling eintreten, unterstützen!
Schwullesbische
Rosa Liste: Warum? Warum?
Deren Loyalität für OB Ude erklärt uns
vieles.
Uns aber unverständlich: die
islamische Ideologie ist nach unserem Kenntnisstand Schwulen gegenüber radikal
und brutal eingestellt. In islamischen Ländern werden Schwule verfolgt und
verurteilt. Warum stimmt diese Gruppierung für die türkisch-islamische
DITIB-DITIM-Moschee am Gotzinger Platz?
Warum verrät sie damit uns Sendlinger?
FDP-Wischiwaschifreiheit, Herr Mattar: Warum?
Sagt Herr Mattar: „Eine Moschee in
Sendling ist sinnvoll!“ Herr Mattar, merken Sie auf: es gibt eine Moschee in
Sendling! Für alle Sendlinger DITIM-Muslime, nur 8 Minuten vom Gotzinger Platz
entfernt! Bereits mit Umbau- und Ausbaugenehmigung der Stadt München. Aufgrund
Ihres Bekenntnisses (s.o. vorhergehende Argumentation) fragen wir: wieso stimmen
Sie Herrn Ude zu???
Zwei mal haben wir Sendlinger „selbstständig und eigenverantwortlich“ (Zitat
Mattar: „Wir stehen für die Freiheit der Bürger, ihre Angelegenheiten
selbstständig und eigenverantwortlich zu regeln“) mit Mehrheiten gegen die
Moscheepläne gestimmt: Wo bleibt da Ihre Zustimmung? Ihr Handlungsschwerpunkt
ist „Wirtschaft“ (OB Ude stundet DITIM 2 Jahre Kaufpreis, verschenkt Zinsen
trotz 3 Milliarden Euro Verschuldung!), für „Kulturpolitik, Städtebau und
Stadtplanung“ (Warum verraten Sie Sendlinger Denkmalschutz?)
Wieso wollen Sie Sendlinger Stimmen?
DIE LINKE: Wo sie Recht haben...
Originaltexte: „München teurer als
andere Orte. Aber hier leben viele Menschen und insbesondere viele Kinder in
Armut, weil die Unterstützungsleistungen oder auch der Lohn nicht reichen.“„Die
Parteien, SPD und Grüne sind im Verein mit CDU/CSU und der FDP verantwortlich
für die steigende Armut bei wachsendem Wohlstand in Deutschland. Hartz IV,
ungesicherte Beschäftigung, Ablehnung des Mindestlohns, Rente mit 67, all dies
sind politische Entscheidungen, die die Menschen in die Armut treiben. Reicher
werden die eh schon Reichen, u.a. durch großzügige Steuergeschenke...“
Wir Sendlinger meinen: hier sollte ein
zweifelnder SPD-Sympathisant oder linksorientierter
Grüner seine linke Alternative finden. Dann könnte er
dort vielleicht einen 1.000 Euro-BA-Steuergeldzuschuss zugunsten eines
Kochkurses für schwule Migranten (eine Begründung hierbei war, besser deutsch zu
lernen) unterbinden oder ein 1.270 Euro-BA-Steuergeldgeschenk für die Sendlinger
„Kunst im Klohäuschen“, oder eine SPD-Debatte für einen 10.000 Euro-Zuschuss als
Beteiligung an der geplanten Moscheefassade... oder
gar
ein Steuergeschenk von Rotgrün als ein „zinsloses Darlehen“ für DITIM
wegen etwa 5-6 Millionen Euro unbezahlter Grundstückskosten...
Alles ‚Peanuts’ für die rotgrüne Münchner Stadtregierung, bei lächerlichen ca
drei Milliarden Euro städtischer Schulden...
DIE RECHTE: Zur Wahl demokratisch
zugelassen...
Die öffentliche Debatte, die
Ausgrenzung dieser Gruppierungen sind uns allen bekannt. Die ‚Bürger für
Sendling’ kennen die Arroganz eines Herrn Ude durch Nichtachtung und
Nichtanerkennung. Wir
meinen: da Druck immer Gegendruck erzeugt,
sind diese „rechten Parteienbildungen“ das Ergebnis „linker Machtallüren“!
„rotgrüne
Arroganz’ erzeugte
Wut - und, wie jetzt sichtbar, auch zwei sich zur
Wahl stellende
radikal-konträre Parteiengruppen!
Dass sich die ‚Bürger für Sendling’ als
parteineutrale Bürgerinitiative von beiden Gruppierungen abgegrenzt haben, hängt
damit zusammen, dass wir unser Sendling als kulturell lebendiges Münchner
Stadtviertel sehen, wo unsere berühmte ‚bayerische Liberalität’ andere
Lebensgestaltungen durchaus respektiert - wo wir Sendlinger aber klare Grenzen
setzen, wenn unsere Kultur und Geschichte nicht respektiert werden!
Das mag dann als Gegner
ein arroganter Münchner Bürgermeister
sein, ein türkischer Staatspräsident, eine türkisch-islamische
Religionsvereinigung - oder auch andere Zeitgenossen, wenn sie unfair oder
undemokratisch agieren - oder,
wie bei diesen neuen rechten
Wahlgruppierungen, beispielsweise ihre NPD-Vergangenheit verschweigen.
Sendlinger Wahlempfehlung, summa summarum:
Gehen Sie am 2. März bitte zur Wahl, jede
Stimme zählt! - Wirklich!
Wählen Sie verantwortungsvoll für Sendling, für München nicht diese Politiker,
die bisher über 3 Milliarden Euro Schulden zu verantworten hatten!
Nicht jene, die unsere Geschichte und Kultur verraten!
Wählen Sie zukunftsfähige, verantwortungsbereite Bürger - und keine
Kabarettisten!
Bürgervereinigung
„Bürger für Sendling“ (BfS)
Sprecherin: Helga Schandl (V.i.S.d.P), Königsdorfer Str. 13, 81371 München
zum Seitenbeginn
Sendling aktuell, den 25.02.2008
Reinhard - in der Bayern Löwen- oder Schlangengrube?
Erzbischof Reinhard Marx: „...großartig es ist,
Christ zu sein“
In seinem ersten Hirtenbrief hat der neue Erzbischof von München und Freising
die Münchner Christen zur Umkehr und zu einem Neuanfang eingeladen. Er
bezeichnet dies auch als „keine Überanstrengung und keine Last“, sondern als
„eine Befreiung“. Folgend dokumentieren mit ‚Hervorhebungen’ die ‚Bürger für
Sendling’ seine Ausführungen, die ihnen besonders aufgefallen sind.
Am ersten Sonntag der Fastenzeit, am 10.Februar 2008, sagte Erzbischof Reinhard
Marx nach einleitenden Worten:
„...seit dem 2. Februar bin ich nun hier und will gerne und mit Freude diese
neue große Aufgabe als Ihr Erzbischof annehmen.
Ich vertraue diesen Dienst besonders der allerseligsten Jungfrau Maria an, der
Schutzfrau Bayerns, wie ich es im Weihegebet an der Mariensäule in München am
30. Januar 2008 formuliert habe. Ich bin überzeugt, dass unser Diözesanpatron,
der heilige Korbinian, der erste Bischof von Freising, mich fürbittend begleiten
wird. (...)
Seit meiner Ernennung haben mich viele Briefe erreicht, in denen nicht nur
Glückwünsche, sondern auch Hoffnungen und Erwartungen geäußert wurden. Ich habe
in den letzten Wochen eine ganze Reihe von Gesprächen geführt, in denen vieles
zur Sprache kam, was der neue Bischof tun sollte; dafür habe ich großes
Verständnis, aber zuerst und vor allem muss ein neuer Bischof aufmerksam
hören, was Gottes Geist bisher in diesem Erzbistum hat wachsen lassen.
So möchte ich in den nächsten Monaten in vielfältiger Weise das Erzbistum kennen
lernen und die Begegnung mit möglichst vielen Gläubigen suchen. Ich weiß:
Allen Erwartungen kann und darf ein Bischof nie entsprechen. Das Amt der Leitung
bringt es mit sich, dass Entscheidungen getroffen werden müssen, die nicht allen
gefallen. Ich verspreche aber, mein Amt nach bestem Wissen und Gewissen
auszuüben und das Beispiel des Guten Hirten vor Augen zu haben.
Wir stehen, liebe Brüder und Schwestern, am Beginn der österlichen Bußzeit, die
uns einlädt, unseren Glauben an den gekreuzigten und auferstandenen Herrn Jesus
Christus zu erneuern, eben nicht einfach weiterzumachen wie bisher, sondern
umzukehren. Diese Umkehr ist nicht eigentlich unsere Leistung, unsere
Willensanstrengung, sie ist Verwandlung durch den Herrn selbst, wenn wir es nur
zulassen.
Christ sein ist ja keine Überanstrengung des Menschen, keine schwere Last,
sondern im Gegenteil: Befreiung! Wir entdecken im Glauben an Jesus Christus,
dass der unbegreiflich große Gott, der Schöpfer allen Lebens, unendliche Liebe
ist, ein menschliches Gesicht hat und jeden von uns anruft, sich von dieser
Liebe beschenken zu lassen. Wer sich auf diese Liebesgeschichte einlässt, der
wird verwandelt, erneuert, dessen Leben bekommt Rückenwind und innere Kraft.
Fast wie von selbst wird dann Umkehr und Neuanfang möglich.
Auch aus unserer menschlichen
Erfahrung wissen wir: Wenn jemand sagt, ich liebe dich und der oder die
Angesprochene antwortet, ich dich auch, ist von einem Augenblick zum anderen
eine neue Welt entstanden, nichts ist mehr, wie es vorher war. Es entfalten sich
Kräfte in Menschen, die weit über das hinausgehen, was man sich selbst zugetraut
hätte. Von dieser Art ist der Weg des Christen im Glauben an den Gott, der die
Liebe selbst ist. Wir werden also in dieser österlichen Bußzeit eingeladen, neu
und von ganzem Herzen Christus, unserem Bruder und Herrn, zu antworten: Ich
liebe dich auch! Wenn wir so beten, wird vieles möglich, auch das Setzen neuer
Prioritäten und die Veränderung unserer falschen Lebensweisen.
Der im letzten Jahr verstorbene Kardinal Jean-Marie Lustiger von Paris hat
einmal formuliert: Das Christentum in Europa steckt noch in den
Kinderschuhen, seine große Zukunft komme erst noch. Angesichts fortschreitender
Säkularisierungstendenzen und schwindender religiöser Verbindlichkeit in unseren
Pfarreien auch hier in Bayern scheint das eine geradezu abenteuerliche
Formulierung. Trotz aller Rede von einer religiösen Renaissance sprechen die
Zahlen doch eine andere Sprache. Aber die Zahlen sagen eben nicht alles. Sie
lassen einen epochalen Wandel erkennen, das ist wahr, aber wohin? Wollen wir
wirklich akzeptieren, dass es so etwas wie ein "Naturgesetz" gibt, dass der
christliche Glaube in unserem Land immer schwächer und kraftloser wird oder sich
wandelt in ein mehr oder weniger anspruchsloses "Kulturchristentum"?
Kardinal Lustiger hat Recht: Wir stehen am Anfang einer neuen Epoche des
christlichen Glaubens. Ja, wir kommen aus einer reichen Tradition und
Geschichte, und darüber dürfen wir uns freuen, aber für die kommenden
Herausforderungen reicht das nicht. Wir müssen neu lernen, wie großartig es ist,
Christ zu sein, welch kostbares Geschenk unser Glaube ist. Gemeinsam müssen wir
der Welt zeigen, dass wir in Christus und mit ihm nicht weniger Leben haben,
sondern im Gegenteil das volle Leben und die wahre Freiheit finden.
Es geht in den nächsten Jahren und Jahrzehnten um einen epochalen Wandel,
einen Neuanfang, der möglich und nötig ist. Oder trauen wir der Kraft des
Evangeliums nichts mehr zu? Dann allerdings wären wir schon ungläubig geworden.
Am heutigen ersten Fastensonntag haben wir wie in jedem Jahr das Evangelium
von der Versuchung Jesu gehört. Dieses Evangelium hilft uns, neu zu sehen,
worauf es ankommt, was also auch für unsere Umkehr und Neuorientierung als
Kirche und auch persönlich von zentraler Bedeutung ist. Wir lernen im Blick auf
Jesus, woran wir uns bei allen Neuanfängen und Aufbrüchen halten sollen.
Der Heilige Vater schreibt dazu in seinem Jesus-Buch: "Der Kern aller Versuchung
ist das Beiseiteschieben Gottes, der neben allem vordringlicher Erscheinendem
unseres Lebens als zweitrangig, wenn nicht überflüssig und störend empfunden
wird. Die Welt aus Eigenem, ohne Gott, in Ordnung zu bringen, auf das Eigene zu
bauen, nur die politischen und materiellen Realitäten als Wirklichkeit
anzuerkennen und Gott als Illusion beiseite zu lassen, das ist die Versuchung,
die uns in vielerlei Gestalten bedroht" (S. 57). Deshalb ist die Gottesfrage die
entscheidende Frage aller Fragen. Wo sie nicht im Mittelpunkt steht, kann auch
die Antwort, die uns im Leben Jesu von Nazareth gegeben wird, nicht als
befreiend und erlösend gesehen werden. Und Jesus zeigt gerade in dieser
Versuchungsgeschichte, wer dieser Gott ist, den er seinen Vater nennt.
In Jesus geht Gott den Weg der Liebe, die die Freiheit des Menschen achtet.
Jesus lehnt den Weg der Macht und der politischen Herrschaft ab, er lässt sich
nicht hineinziehen in ein Programm zur Rettung der Welt durch mehr Wohlstand.
Ihm geht es um das Heil im Ganzen. Dafür steht der Gott, den Jesus seinen Vater
nennt, der Gott, der sich in Jesus selbst verschenkt, für uns. Der Papst fragt
deshalb am Ende seiner Betrachtung der Versuchung Jesu: "Aber was hat Jesus dann
eigentlich gebracht, wenn er nicht den Weltfrieden, nicht den Wohlstand für
alle, nicht die bessere Welt gebracht hat? Was hat er gebracht? Die Antwort
lautet ganz einfach: Gott. Er hat Gott gebracht. Nun kennen wir sein Antlitz,
nun können wir ihn anrufen. Nun kennen wir den Weg, den wir als Menschen in
dieser Welt zu nehmen haben" (S. 73).
Liebe Brüder und Schwestern, deshalb muss in unserem Leben der Gott, der sich
uns in Jesus zuwendet, besonders in der Feier der heiligen Eucharistie, im
Mittelpunkt unseres persönlichen und kirchlichen Lebens stehen. Gott hat die
absolute Priorität, dann wird der Weg frei für die Heilung der Wunden der Welt,
dann wird auch unser Einsatz für Gerechtigkeit und Frieden, unser Kampf gegen
Armut und Gewalt erst wirklich tragfähig. Ein Neuanfang in den großen Umbrüchen
unserer Zeit ist für uns als Kirche nur möglich, wenn wir im Blick auf Jesus und
mit ihm die Prioritäten setzen wie er, und Gott an die erste Stelle setzen. Dazu
lädt uns die Fastenzeit ein.
Als Ihr neuer Erzbischof möchte ich mithelfen, dass wir miteinander immer
wieder neu diese Freude an Gott entdecken und leben. Der christliche Glaube wird
nicht verschwinden, seine Zukunft ist verheißungsvoll, denn er gibt die
faszinierendste aller möglichen Antworten auf die entscheidende Frage nach Gott.
Die Antwort heißt: Jesus Christus! Er offenbart das Geheimnis Gottes. Er zeigt
uns Gottes Antlitz!“ (... Anmerkung: weitere Schlussbemerkungen)
[aus dem vom Erzbischöflichen
Ordinariat München veröffentlichtes Original]
(Zitat aus J. M. Lustiger: Die Neuheit Christi
und die Postmoderne, Augsburger Universitätsreden 16)
Bürgervereinigung
„Bürger für Sendling“ (BfS)
Sprecherin: Helga Schandl (V.i.S.d.P), Königsdorfer Str. 13, 81371 München
zum Seitenbeginn
Sendling aktuell, den 13.02.2008
Nachruf auf Viktoria Untschi, Gruppe „Bekennende Katholiken St. Korbinian“
Viktorias Vermächtnis: Furchtloses Engagement!
Über 40 Jahren lang wohnte sie in Sendling, kannte viele Alteingesessene und
viele Sendlinger Geschichten: Viktoria Untschi, 83, ist nun gestorben. Viele
Sendlinger, vor allem die restlichen Katholiken in St. Korbinian kannten die
zierliche alte Dame, die sich unerschrocken gegen die türkisch-islamischen DITIB/DITIM-Zentralmoscheepläne
einsetzte. Furchtlos stellte sie sich einmal dem gesamten katholischen
Pfarrgemeinderat von St. Korbinian entgegen, prangerte seine promuslimische
Haltung an und seine „kraftlos-feige Glaubenshaltung“.
Sie selbst wohnte in der Schanzenbachstraße, bekam also den bisherigen
Sendlinger DITIM-Moscheebetrieb seit dessen Anbeginn umfassend mit. „Ich weiß
genau, warum ich gegen eine türkisch-islamische Moschee am Gotzinger Platz
bin!“, sagte sie resolut! Als Katholikin beklagte sie zwar die promuslimische
Haltung des Münchner Weihbischofs Siebler, sie resignierte jedoch aber nie.
Viktoria Untschi vertrat ihre Meinung ehrlich, lebhaft, kämpferisch und
ungeniert-direkt: „Ich halte diese islamischen Moscheepläne am Gotzinger Platz
für nur reine Machtpolitik, für einen politisch gewollten Affront!“
Die ‚Bürger für Sendling’ werden Viktoria Untschi
nicht vergessen, ihr (lateinischer) Rufname „Viktoria“ - „Die Siegerin“ bleibt
ihnen als Verpflichtung.
Trauerfeier am
Montag, 18.2.2008, 13:45 Uhr, Waldfriedhof, neuer Teil, Lorettoplatz,
Aussegnungshalle (Bus 54 Endstation) mit HH.Pfr. Eichhamer; Hl.Messe am
30.05.2008, St. Korbinian mit HH.Pfr. Eichhamer;
Bürgervereinigung
„Bürger für Sendling“ (BfS)
Sprecherin: Helga Schandl (V.i.S.d.P), Königsdorfer Str. 13, 81371 München
zum Seitenbeginn
Sendling aktuell, 06.02.2008
Bürger bestimmen ihre Stadtpolitiker
Wie die allerdümmsten Kälber...? (1)
Die Stadtverwaltung hat begonnen, die
Wahlbenachrichtigungen zur Wahl am 02.03.2008 zu versenden. Höchste Zeit für
alle Freunde Sendlings und Münchens, ihre Mitbürger auf die Chance hinzuweisen,
der bisherigen Stadtratsmehrheit von OB Ude (SPD), GRÜNEN und den andern für den
‚Verrat an Sendling’ die ‚Rote Karte’ zu zeigen!
„Politik oben“ beginnt in den Bezirksausschüssen
(Sendling: BA 6, Vorsitz Herr Günter Pelkowski, SPD) - auch wenn sich „die da
oben“ nicht darum scheren!
OB Ude hat es uns Sendlingern arrogant-deutlich gezeigt: Demokratie kann bereits
hier unehrlich sein, eine „Einbahnstraße“, „Sackgasse“ - ein Theaterstück!
Das dürfen wir uns als „das Volk“ nicht gefallen lassen!
Die Stadträte bis hin zu den Bürgermeistern sollten sich an ihr Gewissen
halten... Aber viele Stadträte halten sich offensichtlich oft nur noch an das
„Wort ihres großen Vorsitzenden“... Die sogenannten „einmütigen
Fraktionsabstimmungen“ sind aber eigentlich eine undemokratische Gepflogenheit -
oft nur persönlicher Faulheit oder Feigheit geschuldet!
Bitte denken Sie nach: Wen in der SPD kennen Sie noch? Ach ja, Frau Strobl -
seine angebliche Nachfolgerin.
In jüngster Vergangenheit haben wir in Sendling
leider viele Beispiele erfahren, dass sich die von uns Gewählten verselbständigt
haben, oder sich weit über die Bürger hinweg erhöhten: so weit, dass wir keine
Bürgernähe mehr sehen und oft so schnell, dass uns nur der Eindruck
„Bürgerflucht“ blieb!
Der Herr 1. Vorsitzende Günter Pelkowski (BA 6, SPD, Freund OB Udes) schaffte
mit seinem Gefolge (Rot-grün) das freie, vielleicht auch kritische Sendlinger
Bürgerwort in (vor) den monatlichen BA-6-Sitzungen ab - die einzige Möglichkeit,
wo die Öffentlichkeit sich äußern und zuhören konnte. Durch die anwesenden
Pressevertreter konnten dann die Bürger Münchens informiert werden...
Jämmerlich, aber wahr! Wir fragen: Wer hat da das Volk verraten? (2)
Die ‚Bürger für Sendling’ werden bis zum
02.03.2008 zu Parteien und Kandidaten Stellung beziehen, Hinweise geben,
aufklären. Und auch klare Wahlempfehlungen geben - wir Bürger aus Sendling
kennen inzwischen „unsere Pappenheimer“(3)
in den Stadtparteien!
Wir bitten alle Freunde Sendlings und Münchens:
Engagieren Sie sich jetzt, geben Sie unsere Informationen weiter, sprechen Sie
mit Ihren Freunden, Bekannten... Am 02.03. entscheidet sich auch, auf welch’
hohen Rössern die Herren von Rot-Grün-Links künftig Münchner und Sendlinger
Identität und Freiheit nicht nur am Gotzinger Platz zuschandenreiten könnten!
Wenn Sie am 02.03. in München nicht selbst wählen
können oder wollen – dann nutzen Sie bitte auf jeden Fall die Briefwahl! Ihre
Stimme kann dazu beitragen, dass arrogantes und undemokratisches „Multikulti-Rotgrünlinks“
auf ein für uns Münchner Bürger erträgliches Maß gestutzt werden kann!
Sie können mit Ihrer Wahlstimme tatsächlich etwas
mitbestimmen! Mit Ihren „Häufelstimmen“ schicken Sie Ihre gewünschten Kandidaten
einzeln nach vorne und können damit das Parteien-Ranking überlisten.
Auf diese Weise können Sie auch einzelne Politiker – mit deren Entscheidungen
Sie aktuell unzufrieden sind – in der jeweiligen Partei abwerten und somit
ebenfalls Veränderungen in Ihrem Sinn bewirken.
In unterschiedlichen, Ihnen sympathischen Parteien können Sie auch deren
Unbequeme, deren Freidenker, unsere Unterstützer gegen eine Moschee am Gotzinger
nach oben „kreuzeln“!
Darüber sollten Sie Ihre Mitbürger dringend aufklären und informieren! Nehmen
Sie sich und ihre Mitbürger in die Pflicht: gehen Sie zur Wahl, nehmen Sie
Zögernde mit!
Wir müssen diese Wahl aktiv annehmen:
„Für Sendlinger-Münchner Freiheit - gegen rotgrünlinken Multikulti-Zwang“!
Denken Sie an die Zusage von OB Ude an die DITIM-Türken in deren Moschee
Schanzenbachstraße anno 2007, denen er allein für München seine
Unterstützung bis zu 12 Moscheen eindeutig zugesagt hat!
Informationen:
zu (1): Fragen über Fragen: in Google
zu (2): Kritische Texte gegen die Sozialdemokratie: siehe Google
zu (3): nach Schiller, Wallensteins Tod
Bürgervereinigung
„Bürger für Sendling“ (BfS)
Sprecherin: Helga Schandl (V.i.S.d.P), Königsdorfer Str. 13, 81371 München
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Sendling aktuell, 09.01.2008
Veröffentlichung ‚Münchner
Moschee-Liste’
Viele Münchner ‚Orte der Niederwerfung’?
Es gibt offenbar viel mehr Moscheen
(1) in der Landeshauptstadt als offiziell angegeben - die rotgrüne
Rathausmehrheit unter OB Ude (2) scheint mit falschen Zahlen und
Argumenten in der Öffentlichkeit zu agieren!
Die angebliche Notwendigkeit einer
türkisch-islamischen DITIB-DITIM-Zentralmoschee in Sendling wird von
SPD-Politikern und GRÜNEN formelhaft und pauschal begründet, man wolle „die
Münchner Muslime“ aus „ihren Hinterhöfen“ herausholen. Dafür engagiert man sich
mit unseren Steuergeldern - nach Meinung von Kritikern ohne ausreichend
notwendiges Hintergrundwissen! Allein die letzte Demonstration der türkischen
muslimischen Aleviten in Köln hat erbracht, dass massive Vorbehalte der Aleviten
gegen die türkisch-sunnitischen Islam-Anhänger (DITIB-DITIM) - die in München
durch ‚Rotgrün’ massiv gefördert werden - bestehen. Gegen diese
türkisch-sunnitischen Muslime grenzen sich weitere muslimische Gruppierungen ab:
sie werden niemals die geplante Sendlinger DITIB-DITIM-Großmoschee zum
Freitagsgebet aufsuchen!
Mitglieder der ‚Bürger für Sendling’ haben 2007 überprüft, was sie von
‚offiziellen Quellen’ der Landeshauptstadt München halten sollen.
Ihr Fazit 2008: Es gibt bereits viel mehr Moscheen in München (3) als offiziell
zugegeben!
Informationen:
(1) Moschee: Orte ‚der Unterwerfung’ - oder ‚Brückenköpfe’?
Nach Wikipedia „Ort der
Niederwerfung“; eine Moschee ist ein ritueller Ort des gemeinschaftlichen
islamischen Gebets und darüber hinaus der politischen, rechtlichen und
lebenspraktischen Wertevermittlung im Sinn des Islam sowie ein sozialer
Treffpunkt. Sie kann ein Mehrzweckgebäude sein, also auch ein Ort für Unterricht
und Gespräche sowie ein Veranstaltungsort für Feiern gesellschaftlicher Anlässe.
Im ‚Das Gebet’ von Sahih Al-Buharyy wird erwähnt, dass die Moschee auch als
Übungsplatz für den Kampf verwendet wurde. Die Moschee ist daher mit einer
christlichen Kirche (bei deren fast ausschließlichen Sakralfunktion) nicht zu
vergleichen (http://de.wikipedia.org/wiki/Moschee)
Moscheen:
„Die Demokratie ist nur der Zug, auf den wir aufsteigen, bis wir am Ziel
sind. Die Moscheen sind unsere Kasernen, die Minarette unsere Bajonette, die
Kuppeln unsere Helme und die Gläubigen unsere Soldaten.“ (Zitat des
heutigen türkischen Ministerpräsidenten Recep Tayyip Erdogan, April 1998 bei
einer Rede, wonach er zu 10 Monaten wegen Volksverhetzung verurteilt wurde und
zu lebenslangem Politikverbot; doch 2001 gründete Erdogan mit Religiösen die
Partei AKP. Im Jahr 2004 sagte er:
“Zuallererst, das Konzept des „moderaten Islam“ ist falsch - es gibt nur
einen Islam. Wenn man „moderater Islam“ sagt, dann hat man dessen Gegenüber
geschaffen, den „nicht-gemäßigten Islam“ (Anmerk.: Islamismus).
Als Muslim kann ich so etwas nicht akzeptieren. Der Islam weist Übertreibungen
von sich. Ich bin kein radikaler Muslim. Wir sind Muslime, die den Mittelweg
gehen.“ (http://de.wikipedia.org/wiki/Recept_Tayyip_Erdogan)
(2) OB-Ude Unterstützung
Aufgrund der unklaren Darstellungen
von Oberbürgermeister Ude wurde die „Münchner-Moscheen-Liste 2007“ erstellt; sie
erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit und bedarf steter Aktualisierung und
Ergänzung. Wir bitten deswegen alle Interessierte, ihre diesbezüglichen
Beobachtungen uns zur Ergänzung / Verbesserung mitzuteilen, damit wir jeweils
verbesserte Moschee-Listen auch dem Oberbürgermeister Ude zustellen können.
(3) „Münchner-Moscheen-Liste 2007“
Download:
Gebetsräume-Moscheen in Muenchen 4Q 2007.pdf
Bürgervereinigung
„Bürger für Sendling“ (BfS)
Sprecherin: Helga Schandl (V.i.S.d.P), Königsdorfer Str. 13, 81371 München
zum Seitenbeginn
Sendling aktuell,
04.01.2008
Konfliktfall: Ude kündigt Moschee-Entscheid an!
Im offiziellen Nachrichtendienst „Rathaus-Umschau“ vom 27.12.2007 (Seite 10) hat
der amtierende OB Ude bei seiner ‚Jahresvorschau 2008’ folgenden Text
veröffentlichen lassen:
(27.12.2007) „In seiner heutigen
Pressekonferenz „Münchens Erfolgsstory fortsetzen und für sozialen Ausgleich
sorgen“ gab Oberbürgermeister Christian Ude eine Vorschau auf das kommende Jahr:
„München steht gut da. Die Wirtschaft wächst stärker als andernorts, die
Arbeitslosigkeit ist im November auf 4,7 Prozent gesunken – auch
Langzeitarbeitslose finden wieder Jobs. Städtevergleiche bescheinigen unserer
Stadt beste Zukunftsaussichten (...).
Beim Unterpunkt 4 bei der künftigen
Stadtentwicklung steht:
„Sendling: Neugestaltung Harras und Moschee
Die Neugestaltung des Harras wird konkret. 2008 erfolgen Realisierungswettbewerb
und Planungsauftrag. Aufgabe ist es, die Verkehrsführung der Buslinien, den
Individualverkehr und die Taxistellplätze neu zuordnen, um einen Platz mit hoher
Aufenthaltsqualität zu schaffen. Geprüft wird zudem die Neuerrichtung eines
festen Marktes. Am 14. Februar findet die Preisgerichtssitzung statt. Die
Erstellung des Bedarfsprogramms und weitere Planen folgen im Frühjahr.
2008 soll im Stadtrat der Billigungsbeschluss für den Bebauungsplan mit
Grünordnung „Gotzinger Platz/Thalkirchner Straße” gefasst werden, der auch die
Grundstücke für das Türkisch-Islamisches Kulturzentrum inklusive Moschee
enthält. Derzeit wird die für das Verfahren notwendige Umweltprüfung erarbeitet,
die sich hier insbesondere auf Aspekte des Verkehrs, der möglichen Lärmbelastung
und der Stadtbildverträglichkeit konzentriert. Man darf gespannt sein, wer sich
im Stadtrat wie positioniert.“
Kommentar der ‚Bürger für Sendling’:
Den ‚casus belli’ haben SPD /
GRÜNE / DITIB-DITIM spätestens seit dem Gerichtsgang zur Durchsetzung der
Moscheepläne gegeben.
Aufruf zum allgemeinen Widerstand!
Wir rufen Sie, alle Sendlinger und alle Münchner Bürger, die gegen diese
türkisch-islamische Zentralmoschee am Gotzinger Platz und gegen Rathaus-Willkür
sind, zum Widerstand auf!
-
Der Oberbürgermeister Ude (SPD, Strobl u.a.), die GRÜNEN (Monatzeder, Benker,
Brux und andere) wollen für ihr Tun am 2.3.2008 wiedergewählt werden:
MÜNCHNER BÜRGER - SAGT NEIN! zu
Zwangs-Multikulti!
KEINE STIMME für MOSCHEE-BEFÜRWORTER!
Wir Sendlinger Bürger werden mit allen
legalen demokratischen politischen Möglichkeiten diesem „rotgrünen Moschee-BA-
und Rathaus-Prozess“ kreativ, aktiv und offensiv Widerstand leisten:
wir bitten Sie dazu um Ihre Unterstützung!
„KEINE islamisch-türkische ZENTRALMOSCHEE, kein
ISLAMZENTRUM - am Gotzinger Platz!“
Verbreiten Sie bitte unsere Nachrichten an Freunde, Bekannte, Interessierte -
denn in den nächsten Wochen und Monaten sollten wir alle mit nachdrücklichen
Aktionen beginnen, beispielsweise
-
Leserbrief-Aktionen
-
Telefonaktion von jeweils wenigen Minuten bei bestimmten Zielen
-
Bürger-Aufklärungsaktionen am Info-Stand unterstützen
-
Themen-Recherchen im Internet oder in Behörden durchführen usw.
Was möchten Sie tun - allgemein oder speziell, spontan oder mit Vorplanung?
Bitte melden Sie sich bei uns!
Wir brauchen jetzt auch Ihre finanzielle Unterstützung: Flugblätter, Aktionen,
Pressearbeit usw. kosten Geld! Deswegen unsere Bitten um:
(1) Sachspenden:
Kopierpapier A4, A3, Verbrauchsmaterialien für Drucker u.ä. mehr
(2) Geldspenden:
Helga Schandl BfS - Postbank Nürnberg - BlZ: 760 100 85 - Kto: 0 780
014 857
Hinweis: Da die Bürgervereinigung „Bürger für
Sendling“ derzeit noch kein eingetragener Verein sind, gibt es keine
Möglichkeit, steuerlich wirksame Spendenquittungen auszustellen.
Bürgervereinigung
„Bürger für Sendling“ (BfS)
Sprecherin: Helga Schandl (V.i.S.d.P), Königsdorfer Str. 13, 81371 München
Erreichbar per Mail
über BuergerFuerSendling@gmx.de oder
Kontakt@Buerger-fuer-Muenchen.de
zum Seitenbeginn
BfS aktuell, 20.12.2007
Münchner DITIM-Zentralmoschee
Kuschelempörung des Münchner
Katholikenrats
Die Süddeutsche Zeitung heute (Stadtberichte):
der Münchner Katholikenrat habe „auf ‚rassistische Parolen’ in einer Wahlzeitung
der ‚Bürgerbewegung Pro München“ reagiert. Die vom Verfassungsschutz als
rechtsextremistisch eingestufte Gruppierung beruft sich in ihrem Werbeblatt auf
Pater Rupert Mayer, um Stimmung gegen die in Sendling geplante Moschee zu
machen.“
Angeblich sei es eine
„unerträgliche Provokation und Beleidigung der katholischen Bürger“, soll
Uwe Karrer, Vorsitzender des Katholikenrats gesagt haben - aber, so der
SZ-Bericht, man wolle nicht juristisch gegen Pro München vorgehen, um ihnen
keine weitere öffentliche Plattform zu bieten. SZ-Text:“Der Katholikenrat
unterstützt ebenso wie die Erzdiözese München und Freising den Bau der Moschee
am Gotzinger Platz“.
Unter anderem wird mitgeteilt, dass um die Moschee am Gotzinger Platz seit
langem „ein erbitterter politischer Streit“ besteht und auch, dass „die Stadt
war vor Gericht mit ihrem Ansinnen gescheitert (war), die Pläne für die Moschee
ohne Bebauungsplan verwirklichen zu lassen.“
Dann: “Zu den Gegner des Moscheebaus gehört auch die Initiative ‚Bürger für
Sendling’. Deren Sprecherin Helga Schandl distanzierte sich auf SZ-Nachfrage von
den Rechtsextremen. Mit dieser Gruppierung habe man „nichts zu tun“.
Die ‚Bürger für Sendling’ ist eine überparteiliche Sendlinger Bürgervereinigung,
der immer wieder - vor allem in der ihrer Gründungszeit und in
Konfliktsituationen von „linksorientierten Journalisten“ und Moscheebefürwortern
- aufgrund ihres Eintretens für einheimische regionale Bürgerinteressen „rechte
Gesinnung“ oder „Unterwanderung“ von unterstellt wurde.
Weiterer Bericht dazu folgt! (dg)
Bürgervereinigung
„Bürger für Sendling“ (BfS)
Sprecherin: Helga Schandl (V.i.S.d.P), Königsdorfer Str. 13, 81371 München
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BfS aktuell, 20.12.2007
Schächten
Betäubungsloses Töten: gegen
Tierschutz und Grundgesetz!
Die ‚Bürger für Sendling’ haben sich in einem Schreiben an die Vereinigung
‚Menschen für Tierrechte“ deren Forderungen angeschlossen, dass das
‚betäubungslose Schächten’ von Tieren - eine für uns unzeitgemäße Tötungsart von
Tieren - möglichst schnell gesetzlich und abweisend geregelt werden muss.
Der Gesetzgeber in Deutschland hat den Schutz von Tieren in unser Grundgesetz
aufgenommen hat und damit anerkannt, dass Tiere bei uns juristisch nicht mehr
als „Sachen“ gelten, sondern als Lebewesen. Auch wenn Tiere getötet werden, darf
dies bei uns nur noch so geschehen, dass neueste wissenschaftliche Erkenntnisse
und fortschrittliche europäische Ethik dabei berücksichtigt werden. Das gilt für
alle Menschen - Sonderregelungen aufgrund von Gewohnheiten und Überlieferungen
von Interessensgruppen dürfen keinen Vorrang mehr haben vor dem Leid der Tiere.
Fortschrittliches Denken verbietet es als Selbstverständlichkeit, dass
archaische Verhaltensweisen hierzulande ausgeübt werden. (hh).
Informationen dazu:
„Presse-Erklärung vom 18.12.2007, Menschen für
Tierrechte - Bundesverband der Tierversuchsgegner e.V.: Zum islamischen
Opferfest - Tierrechtler fordern Umsetzung des Bundesratsbeschlusses zum
Schächten.
Anlässlich des bevorstehenden islamischen Opferfestes ab dem 20. Dezember
fordert der Bundesverband Menschen für Tierrechte erneut die Bundesregierung
auf, den Schächt-Paragrafen im Tierschutzgesetz endlich zu ändern und damit den
Bundesratsbeschluss vom vergangenen Juli umzusetzen. Der Bundesverband hat
rechtswissenschaftlich belegt, dass für das Zögern der Regierung keine Grundlage
besteht.
Am 6. Juli forderte der Bundesrat die Bundesregierung auf, Paragraf 4 a
Tierschutzgesetz so zu ändern, dass rituelles Schlachten (Schächten) ohne
Betäubung nur genehmigt werden darf, wenn die Religionsgemeinschaft dies
zwingend vorschreibt und den Tieren dabei nicht mehr Schmerzen zugefügt werden
als bei einer Schlachtung mit Betäubung. Doch die Bundesregierung hatte dazu
bisher verfassungsrechtliche Bedenken geäußert, welche der Bundesverband nicht
nachvollziehen kann. In einer rechtswissenschaftlichen Stellungnahme hat der
Verband dagegen u. a. dargelegt, dass für die Bundesregierung eine Änderung des
Schächt-Paragrafen im Tierschutzgesetz schon nach ihren eigenen Prämissen
unerlässlich sei. Denn nach der bisherigen Rechtslage muss zwischen der
Religionsfreiheit und den durch betäubungsloses Schächten hervorgerufenen
Schmerzen und Leiden der Tiere nicht abgewogen werden. Ein einseitiger Vorrang
der Religionsfreiheit gegenüber dem Tierschutz entspricht seit der Aufnahme des
Tierschutzes ins Grundgesetzt nicht mehr der Verfassungslage. Eine sofortige
Änderung des Schächt-Paragrafen im Tierschutzgesetz sei daher dringlich geboten,
so der Bundesverband. > Pressestelle Stephanie Elsner, Tel.: 05207 – 929263,
E-Mail: elsner@tierrechte.de;
www.tierrechte.de;
http://www.tierschutzbund.de/00849.html
Bürgervereinigung
„Bürger für Sendling“ (BfS)
Sprecherin: Helga Schandl (V.i.S.d.P), Königsdorfer Str. 13, 81371 München
zum Seitenbeginn
BfS, 24.07.2007
„Tricky-Ude“* oder: Wer veräppelt uns
Bürger?
Ein Bürger stellte auf der Sendlinger Bürgerversammlung (12.07.2007) den Antrag,
dass der Bezirksausschuss BA 6 (SPD-Vorsitzende Pelkowski und Dill) den
plötzlichen Beschluss zur Umwidmung von Sendlinger Stadtgebiet um den Gotzinger
Platz zum planerischen „Sondergebiet“ zu widerrufen habe.
Der moderierende OB Ude verhöhnte vor rund 1000 Anwesenden mehrfach das Begehren
des Bürgers als „Unfug“, als Beispiel für Unwissenheit und assoziierte gar eine
absichtliche Fehlinformation.
Der Antrag des Bürgers machte aber
öffentlich, dass völlig überraschend am Gotzinger Platz Areale des Sendlinger
Stadtviertels vom sog. „Mischgebiet“ plötzlich, unvermittelt und der
Bürgerschaft unerklärt zum „Sondergebiet“ mutierten.
Nachdem das Bayerische Verwaltungsgericht, 8. Kammer, am 12.02.2007 (Az:
M8K06.3625) dieses Sendlinger Stadtgebiet als überzeugendes Beispiel eines
Mischgebietes bezeichnet hatte, in dem ein Projekt wie die geplante
„türkisch-islamische Zentralmoschee“ nicht möglich sei, war diese plötzliche
Umwidmung zu hinterfragen!
Nach der Bürgerversammlung vom 12.07.2007, wo OB Ude advokatengleich und
erfolgreich die Ablehnung des Antrags betrieb, berichtete über das Verhalten
Udes die Presse folgendermaßen:
„ … Im Zusammenhang mit der
Moschee-Debatte wandte sich OB Ude auch gegen anderen „Unfug“ wie er es nannte:
Ein Bürger hatte verlangt, der BA 6 müsse seinen Beschluss, das für die Moschee
vorgesehene Areal vom Misch- in ein Sondergebiet umzuwidmen, widerrufen. Einen
solchen Beschluss hatte der BA 6 jedoch nie gefasst; er habe dazu auch gar keine
Möglichkeit, klärte Ude auf. Die Bürger, die den Antragsteller zunächst laut
beklatscht hatten, ließen sich von Ude überzeugen, dass sie einer
Fehlinformation aufgesessen waren, und ersparten dem BA Sendling die unsinnige
Widerrufsforderung.“
(Quelle: Sendlinger Anzeiger
18.07.2007)
Die ‚Bürger für Sendling’ fanden nun aber im öffentlichen Sitzungsprotokoll des
BA 6 vom 03.04.2007 folgenden Text (Zitat Punkt 2.1) dokumentiert:
„Aufstellungsbeschluss
Bebauungsplan Gotzinger Platz / Türkisch-Islamisches Kulturzentrum
… Frau Ritter erläutert die Inhalte, Zweck,
Anlass und Ziele der vorliegenden Beschlussvorlage. Sie gibt bekannt, dass es
sich nicht um einen vorhabenbezogenen Bebauungsplan handelt und dass das
ausgewiesene Gebiet als Sondergebiet deklariert werden soll.( …)
… Herr Dill erklärt, dass die SPD-Fraktion dem Aufstellungsbeschluss zustimmen
werde, weil es Christen- und Verfassungspflicht sei, den Sendlinger Muslimen von
DITIM die Ausübung ihrer Religion an hervorgehobener Stelle zu ermöglichen. Der
ausgewählte Standort sei geeignet und wird von den Nachbarn akzeptiert.( …)
Beschluss:
Die Vorlage wird mit den o.g. redaktionellen
Änderungen einstimmig angenommen.“
(Quelle: Sitzungsprotokoll des BA6 vom 03.04.2007; Adresse zum Anfordern: BA 6,
Implerstr. 9(4.OG), 81371 München; Tel. 233 3966-1/-2/-3/-4, Fax 233-39665)
Anmerkungen der BfS:
Frau Susanne Ritter ist Leitende Baudirektorin im Referat für Stadtplanung und
Bauordnung der Landeshauptstadt München und war für den Sachverhalt im BA 6 die
vortragende Sachverständige.
Herr Ernst-Ulrich Dill ist Rechtsanwalt (SPD, seit 01.06.1990),
stellvertretender BA-Vorsitzender des BA-Vorsitzenden Pelkowski (SPD), einem
langjährigen Freund von OB Ude (SPD). Da Rechtsanwalt Dill sehr wohl weiß, dass
gerade am Gotzinger Platz zahlreiche Sendlinger wohnen, die sich gegen die
türkisch-islamische Moscheebaupläne ausgesprochen haben, ist sein Hinweis auf
eine angebliche Akzeptanz der Nachbarn im Protokoll nicht nur eine glatte
Unwahrheit, sondern auch eine Verhöhnung von Sendlinger Bürgern!
Was wohl OB Ude bewogen hat, die Sendlinger Bürger in der Bürgerversammlung 2007
auf diese Art „spitzfindig-advokatisch zu informieren“ und somit die Ablehnung
dieses Antrags aktiv-hinterkünftig zu betreiben? Ist dies seiner Wesensart
zuzuschreiben, die ihn auch als Moscheebauer antreibt?
Denn der Jurist Ude als amtierender Oberbürgermeister musste natürlich viel mehr
über diesen Vorgang wissen - viel mehr, als er den Bürgern sagte!
Zwei Tage später stand zum Thema ‚Umwidmung in ein Sondergebiet’ als Erklärung
in der Presse zu lesen:
„... Das Problem dabei: Das kann der
BA gar nicht, weil er es nie beschlossen hat und auch nicht beschließen darf.
Das darf nur der Stadtrat, der den BA wie üblich um eine Empfehlung gebeten
hat.“
(Quelle: Tageszeitung 14.07.2007)
Quo vadis, Ude?**
Wenn man nun die juristische
„Spitzfindigkeiten“ von OB Ude (welche für eine Bürgermeinung in einer
Bürgerversammlung ohne Belang sein sollten und müssen) außer Acht lässt, kann es
nur solche öffentlichen Fragen geben:
1. Was erlaubt sich Herr Ude, wenn er die Bürger wegen „falscher und
unlogischer Argumente“ rügt?
2. Was erlaubt sich der Sozialdemokrat OB Ude, wenn er andere, betroffene
Bürgermeinungen bezüglich des Moschee-Zwangsbaus als „Integrationsunwillen“
geißelt?
3. Was erlaubt sich der Bürger Ude an Meinungsfreiheit gegenüber anderen
Bürgern?
Quo vadis , Sendling? Ouo vadis, München?
*(Quelle Wikipedia: „Tricky Dick“ (auch: Tricky Dickie), Spitzname des
einstigen US-Präsidenten Richard Nixon, geprägt von der demokratischen
Politikerin Helen Galagan-Douglas während des Wahlkampfes 1950 zum US-Senat, als
Anspielung dafür, dass Nixon einige „schmutzige Tricks“ während der Kampagne
gebrauchte)
**(Quelle Wikipedia:
„Quo vadis?“ Lateinischer Satz mit der Bedeutung: „Wohin gehst Du?“; im
Alltag heute gebraucht als Schlagwort mit der Bedeutung: „Wohin soll das noch
führen?“ oder „Wie soll das weitergehen?“ Herkunft: Nach den geheimen
Petrusakten soll der Apostel Petrus bei seiner Flucht aus Rom den auferstandenen
Christus plötzlich begegnen und ihn fragen: „Quo vadis, Domine?“ („Wohin gehst
du, Herr?“) . Die Antwort Christi: „Venio Romam iterum crucifigi“ („Nach Rom, um
mich erneut kreuzigen zu lassen!“). Daraufhin kehrt Petrus um, wird gefangen
genommen und gekreuzigt. Aufgrund dieser Legende schrieb der polnische
Schriftsteller Henryk Sienkiewicz den Roman „Quo vadis?“ und erhielt dafür den
Nobelpreis für Literatur; 1951 und 2001 wurde der Roman verfilmt.)
Bürgervereinigung
„Bürger für Sendling“ (BfS)
Sprecherin: Helga Schandl (V.i.S.d.P), Königsdorfer Str. 13, 81371 München
zum Seitenbeginn
BfS Presse-Erklärung, 25.05.2007
Sendlinger Moschee-Bebauungsplanverfahren
„Moschee am Gotzinger Platz: Niemals!“
Falsch und unwahr ist es, wenn Moscheebau-Befürworter von einer „Einigkeit aller
für den Moscheebau“ sprechen! Richtig ist: Die Moscheebau-Befürworter haben vor
dem Bayerischen Verwaltungsgericht verloren, sie sind per Richtspruch gezwungen
worden, sich jetzt mit einem ordnungsgemäßen Bebauungsplanverfahren der
Öffentlichkeit zu offenbaren!
Es ist wieder völlig offen, ob die türkisch-islamische Zentralmoschee jemals am
Gotzinger Platz gebaut werden kann!
Die ‚Bürger für Sendling’ stellen dazu fest:
1. Das nun eingeleiteten Verfahrens ist völlig „Ergebnis: offen“!
2. Alle Münchner Bürger können nun im Verfahren ihre Meinung äußern und sich
auch gegen die türkisch-islamischen DITIM-Pläne aussprechen!
3. Da OB Ude in der Öffentlichkeit bereits hat durchblicken lassen, dass er die
Moschee nach seiner Wiederwahl 2008 mit der erhofften Stadtratsmehrheit
durchsetzen will, bereiten die ‚Bürger für Sendling’ bereits jetzt parallel zum
aktuellen Verfahren ein Bürgerbegehren gegen einen Moscheebau am Gotzinger Platz
vor.
Seit 2005 waren OB Ude (SPD), die türkisch-islamische DITIM und eine willige
Gefolgschaft der Münchner Stadtratsfraktion Rot-Rosa-Grün-Gelb intensiv bemüht,
in Sendling am Gotzinger Platz ohne ein Bebauungsplanverfahren ein Islamzentrum
mit einer Moschee, zwei Minaretten und Kuppel gegen Sendlinger Bürgerwillen
durchzusetzen.
Bürger, die CSU-Stadträte, der Petitionsausschuss des Bayerischen Landtags, die
Regierung von Oberbayern forderten dagegen ein Bebauungsplanverfahren für den
Gotzinger Platz. OB Ude und DITIM verweigerten dies, die Regierung von
Oberbayern stoppte das städtische Verfahren, DITIM und OB Ude klagten dagegen!
Das Bayerische Verwaltungsgericht stoppte aber ihr Ansinnen per Urteil: Nun
mussten sich DITIM und OB Ude als Prozessverlierer dem geforderten
Bebauungsplanverfahren unterwerfen.
Vor kurzem haben die Rot-rosa-grün-gelben Stadträte schließlich mit den
CSU-Stadträten einem Beschluss zur Einleitung des Bebauungsplanverfahrens
zugestimmt, bzw. zustimmen müssen.
Mit der sprachlichen Geschmeidigkeit wie ein versierter Advokat stellte OB Ude
seine Niederlage den erstaunten Münchnern so dar:
„... der Münchner Stadtrat ist seit wenigen Tagen plötzlich einstimmig für
eine Moschee in Sendling, was vorher viele Monate lang völlig unvorstellbar
schien.“
Die ‚Bürger für Sendling’ möchten ergänzen: “... was ihm, OB Ude, vorher
viele Monate lang völlig unvorstellbar schien!“
Durch seine sprachliche Volte aber waren viele Bürger verunsichert, auch
berichteten die Süddeutsche Zeitung und die Abendzeitung im Sinn Udes.
Der CSU-OB-Kandidat Josef Schmid musste an seine CSU-Mitglieder erklären:
„... in der Presseberichterstattung ist zum Thema Moscheebau in Sendling
immer wieder zu lesen, dass auch wir von der CSU-Stadtratsfraktion im Stadtrat
für den Bau der Moschee gestimmt hätten. Dieser Eindruck wird für Sie auch noch
dadurch verstärkt, dass man uns eine Aufgabe unserer bisherigen Position
andichtet.
Beides ist grundfalsch!
Tatsache ist vielmehr:
Der Stadtrat, auch die CSU-Fraktion, hat einstimmig die Aufstellung eines
Bebauungsplans für den Gotzinger Platz beschlossen. Erst dieser Plan legt fest,
was, wie und in welchem Ausmaß am Gotzinger Platz gebaut wird. Dabei haben wir
als wichtigstes Ziel dieses Bebauungsplans gefordert, dass die Baulücke an
dieser Stelle geschlossen wird. Womit, ist noch nicht bestimmt.
Ergebnis kann der Bau einer Moschee sein. Muss es aber nicht, denn gerade das
von uns immer geforderte Bebauungsplanverfahren zeigt erst, was am Gotzinger
Platz in welchem Maß baulich zulässig ist.
Der Ausgang des Verfahrens ist zum jetzigen Zeitpunkt daher völlig offen!
Wir haben immer auf der Durchführung eines solchen baurechtlichen
Planungsverfahren bestanden und sind in unserer Auffassung schließlich auch vom
Verwaltungsgericht München bestätigt worden.
Denn nur dieses Verfahren garantiert, dass eine breite Öffentlichkeit
beteiligt wird. Eine viel breitere, als bei einer einfachen Baugenehmigung,
wo nur die unmittelbaren Nachbarn gehört werden müssen, wie es Ude und Rot-Grün
durchsetzen wollten über die Köpfe der Bevölkerung hinweg. Im Rahmen der
Beteiligung bei der Aufstellung des Bebauungsplanes muss über allgemeine
Ziele und Zwecke, Planalternativen und Auswirkungen der Planungen informiert
werden. Dann besteht die Möglichkeit, Bedenken, Einwände und Vorschläge
vorzubringen. Diese müssen im Rahmen einer Abwägung auch entsprechend durch die
Verwaltung gewürdigt werden.
Nur dieses Verfahren garantiert, dass die Ängste und Sorgen der Bevölkerung vor
Ort auch ernst genommen werden (...)!
Zusammenfassend: Weder ist der Moscheebau beschlossene Sache noch hat die
CSU-Fraktion ihre Meinung geändert. Vielmehr musste sich die Rathausmehrheit
unserer Ansicht beugen (...).
Die ‚Bürger für Sendling’ finden diese Erklärung richtig, vermissen aber
weitergehende Empfehlungen und hoffen, dass hier noch konkrete Hinweise
nachgeliefert werden.
Denn OB Ude hat anlässlich eines abendlichen Besuchs in der DITIM-Moschee vor
etwa 60 Muslimen und Türken ihnen Ratschläge und Verhaltens-Empfehlungen
gegeben, so dass sie letztlich in der Durchsetzung der Moschee am Gotzinger
Platz erfolgreich sein könnten.
Er scheute nicht davor zurück, ihnen konkrete Ratschläge selbst über
Sprachregelungen zu geben! Und outete dabei seinen Willen, nach seiner
Wiederwahl mit ‚seiner’ Stadtratsmehrheit letztlich die türkisch-islamische
Moschee (OB Ude zu einer DITIM-Muslima-Funktionärin: “Verwenden Sie nicht die
Bezeichnung Zentralmoschee!“) am Gotzinger Platz zu realisieren.
Er kündigte an, obgleich dies möglich sei, die Planungsunterlagen den Münchnern
während der großen Ferien nicht zu präsentieren. Er erklärte dann, dass man dies
aber im September machen wollte - und die ‚Bürger für Sendling’ wissen, dass da
auch noch die Hälfte der Sendlinger Familien in den Ferien sein dürften.
Inzwischen wird versucht, selbst gerichtliche Planungshindernisse durch
„unauffällige Umwidmungen verschiedener Art“ (z.B. soll das die Planung
behindernde bisherige ‚Mischgebiet’ wie per Dekret zum Sondergebiet umgewidmet
werden oder die bisherige „Zentralmoschee“ wird neu als „Kulturzentrum mit
Gebetsraum“ benannt) aus dem Weg zu räumen.
Die ‚Bürger für Sendling’ wissen: gab es durch solches Verhalten der
Moschee-Befürworter immer mehr Streit, so wächst jetzt im Sendlinger
Stadtviertel nicht nur Zorn, sondern noch mehr Widerstand!
Bürgervereinigung „Bürger für Sendling“ (BfS)
Sprecherin: Helga Schandl (V.i.S.d.P), Königsdorfer Str. 13, 81371 München
zum Seitenbeginn
Bürger für Sendling, 13.02.2007
Verwaltungsgericht stoppt
DITIM-Zentralmoschee
Moschee-Befürwortern Grundlagen entzogen,
OB Ude (SPD)
macht weiter!
Das Bayerische Verwaltungsgericht München hat am
13.02.2007, um 11:15 Uhr mit einer nüchternen Begründung die Klage des
‚Türkisch-islamischen Kulturzentrums e.V.’ (somit geltend auch für den
türkisch-islamischen Religionsverein DITIM) gegen den Freistaat Bayern
zurückgewiesen: „Der positiven Beurteilung des Vorhabens seitens der Stadt wird
durch dieses Urteil die Grundlage entzogen.“
Gleichwohl: OB Ude hat bereits angekündigt, dass er das Moschee-Projekt weiter
vorantreiben wird!
Am 12.02. hatte das Gericht sich vormittags den Gotzinger Platz und die Umgebung
bei einem Ortstermin konkret angesehen. Nachmittags wurde vor etwa 130 Menschen
im großen Sitzungssaal zwischen den Kontrahenten vehement debattiert: hier die
Kläger DITIM mit ihren Unterstützern von der rot-rosa-grünen Stadtregierung (OB
Ude, SPD), dort der Freistaat Bayern (CSU) mit seinem Landesanwalt sowie
Vertretern von betroffenen Anwohnern.
In der Verhandlung wurden zur Verblüffung der meisten Zuhörer teils massive
Wissensdefizite der Stadt München deutlich, ebenfalls höchst differierende
Aussagen über die vorgesehene Nutzung!
Die Vertreter der ‚Bürger für Sendling’, die sich im Auditorium befanden,
mussten verblüfft feststellen, dass - nach ihrem Kenntnisstand und ihrer
Überzeugung - auch die unrichtigsten Aussagen mit dem Brustton voller
Überzeugung vorgetragen wurden! Die geschmeidigen Prozessaussagen des
DITIM-Anwalts (der nebenbei kurz die katholischen Kirchenbesucher in St.
Korbinian als „die üblichen Verdächtigen“ bezeichnete) sowie widersprüchliche
Aussagen anderer Prozess-Beteiligter wurden geduldig und letztlich für alle
erschöpfend von der Vorsitzenden Richterin Marion Pauli-Gerz (8. Kammer des
Bayerischen Verwaltungsgerichts München) abgearbeitet.
Die Richter unterbanden immer wieder Versuche, aus dem engen Rahmen der Thematik
„Baurechtlicher Vorbescheid der Stadt München“ auszubrechen und sich in
religionspolitischen Standortbestimmungen zu ergehen.
Die Sitzung wurde am 12.02. nach
Bearbeitung aller Anhörungspunkte spätnachmittags beendet.
Heute am 13.02.2007 dann das Urteil,
nachdem der Streitwert in zwei Verfahren auf je 100.000 Euro festgelegt worden
war. Demnach wurde der
„baurechtliche Vorbescheid der
Landeshauptstadt München, der u.a. von der grundsätzlichen Vereinbarkeit des
Bauvorhabens mit dem Charakter der Umgebung ausgegangen war, wieder aufgehoben.
Das Gericht führte in seiner mündlichen Kurzbegründung aus, dass das geplante
Türkisch-Islamische Kulturzentrum eine zentrale kirchliche und kulturelle
Einrichtung darstellen würde, die sich nicht in das vorzufindende Mischgebiet
am Gotzinger Platz einfüge. Dabei seien die Dimensionen des Baus und die
beabsichtigten vielfältigen außerkirchlichen Nutzungsmöglichkeiten sowie der zu
befürchtende An- und Abfahrtsverkehr erheblich. Die zentrale Bedeutung werde
noch dadurch gesteigert, dass sich in München und Umgebung keine annähernd
vergleichbaren Einrichtungen fänden.
Es spreche vielmehr einiges für das Erfordernis eines Bebauungsplans. Dort
könnte auch die Verkehrsproblematik koordiniert werden. Außerdem sei es
notwendig, die zulässigen Nutzungen - etwa der vorgesehenen Wohnungen - in dem
ca. 7500 qm umfassenden Gesamtkomplex zu fixieren.
Der positiven Beurteilung des Vorhabens seitens der Stadt wird durch dieses
Urteil die Grundlage entzogen.
Gegen diese Entscheidung (Az. M 8 K 06.3625 und 3626) können die Beteiligten die
vom Gericht zugelassene Berufung
einlegen.“
(Quelle: Pressetext des Bayerischen Verwaltungsgerichts vom
13.2.2007)
Einige Stunden lang hatten die ‚Bürger für Sendling’ Hoffnung, dass diese klare
richterliche Beurteilung für DITIM als auch die Stadtregierungsparteien SPD -
Schwul-lesbische Wählerinitiative Rosa Liste-Grüne ein Denkanstoß dafür war, auf
das Ansinnen, am Gotzinger Platz eine türkisch-islamische Zentralmoschee bauen
zu wollen, verzichten!.
Aber noch am gleichen Tag gab es zwei Presse-Erklärungen aus dem Rathaus: nach
OB Ude ist das Urteil „zwar eine bedauerliche Verzögerung eines bedeutsamen
Integrationsprozesses, aber keinesfalls ein Ende des Projekts!“
Die rot-rosa-grüne Stadtregierung wird jetzt ein Bauleitverfahren einleiten, was
von der Regierung von Oberbayern als
Aufsichtsbehörde ja gefordert wurde.
Stadtrat Hans Podiuk (CSU) bezeichnete in seiner Presse-Erklärung (13.02.2007)
zum Moscheestreit OB Ude bereits als „Dickkopf Ude“.
Während des Prozesses als durch manche Berichterstattung in Münchner Zeitungen
und in anderen Medien wurde den ‚Bürger für Sendling’ deutlich, dass die
Sendlinger und Münchner oft zielgerichtet mit bloßen Vermutungen, unbewiesenen
Behauptungen und gar Unwahrheiten (des)informiert wurden.
Die ‚Bürger für Sendling’ werden nun die schriftliche Begründung des Gerichts
abwarten, um dann die Sendlinger auf das kommende öffentliche Verfahren
vorzubereiten:
Soll Sendling im 1225. Jahr seines Bestehens ein Opfer von Rechthaberei und
Machtprotzerei von OB Ude und Politstrategen werden?
Bürgervereinigung
„Bürger für Sendling“ (BfS)
Sprecherin: Helga Schandl (V.i.S.d.P), Königsdorfer Str. 13, 81371 München
zum Seitenbeginn
Presseerklärung ‚Bürger für Sendling’,
07.02.2007
Moschee-Streit: Verrat an Sendling?
‚Ordre de Mufti’ für Münchner
SPD-Stadträte?
In einer nicht öffentlichen Sitzung am 08.02.2007 sollen die Münchner Stadträte
einen Vorgang abnicken, den OB Ude faktisch schon vollzogen hat! Er hatte
nämlich entschieden, dass bei der geplanten türkisch-islamischen Moschee in
Sendling der „Bauherr“ DITIM nicht vertrags- und fristgemäß einen
Finanzierungsnachweis vorlegen musste, sondern ein weiteres Jahr diesen schuldig
bleiben kann. Die CSU-Minderheit sprach öffentlich von „Tricks und
Mauscheleien“! Die Muslime würden dadurch eine „Sonderbehandlung in Bezug auf
Baurecht und bei der Abwicklung von Kaufverträgen“ erfahren. „Dem rechtlich so
beschlagenen OB“ könnte aufgrund offizieller Auskunft eigentlich nur unterstellt
werden, „dass er wissentlich die Rechte des Stadtrats missachtet und darüber
hinaus auch auf Nachfrage die Stadträte falsch informiert hat.“
(2)
Bis zum 30. Juni 2006 hätte nach dem Vertrag der
Stadt München mit dem Religionsverein DITIM der Finanzierungsnachweis von DITIM
über den Kaufpreis für das städtische Grundstück vorgelegt werden müssen. Das
war notariell vereinbart! Und sollte der Verein DITIM dazu nicht in der Lage
sein, hätte die Stadt München vom Vertrag zurücktreten können.
Nach einer Anfrage der CSU-Stadträte Podiuk, Pfundstein, Babor, Lorenz und
Pretzl nahm die Regionalpresse den Fall auf. Die Abendzeitung vom 27./28.12.2006
titelte „Kritik an Udes Alleingang“. OB Ude wurde zitiert:
“Nach Auffassung des städtischen
Kommunalreferates handelte es sich hingegen bei der Fristverlängerung um ein
Geschäft der laufenden Verwaltung, wie es bei Grundstücksgeschäften häufig
vorkomme.“
Das Kommunalreferat, Stadtdirektor
Axel Markwardt, musste später richtigstellen:
“Der Oberbürgermeister setzt sich
nicht ‚wissentlich und willentlich über §4 Nr.17 der GeschO hinweg’ und er
verletzt nicht ‚die Zuständigkeit des Stadtrats’, weil ein Fall des § 4 Nr. 17
der GeschO nicht vorlag“.
Peinlich, dass die Regierung von
Oberbayern auf eine Anfrage der CSU München das wiederum anders sah - nämlich um
„keine laufende Angelegenheit“ der Verwaltung, denn:
„Die Entscheidung, ob die
Landeshauptstadt München von ihrem Recht zum Rücktritt vom Kaufvertrag Gebraucht
macht oder nicht, ist angesichts der Fläche des veräußerten Grundstücks, des
Kaufpreises von mehr als 5 Millionen Euro, den mit der Veräußerung mittelbar
verbundenen städtebaulichen Auswirkungen und insbesondere auch im Hinblick auf
den Stellenwert der Sache für Öffentlichkeit und ‚Stadtpolitik’ auch bei einer
Stadt der Größe Münchens von grundsätzlicher Bedeutung.“
Die Landeshauptstadt München vom 26.01.2007
stellte in ihren Meldungen u.a. fest:
„Um weitere Verunsicherungen des
Bauvorhabens auszuschließen, wird die Stadt aber umgehend einen
Stadtratsbeschluss herbeiführen“
und zitierte Oberbürgermeister Ude:
„Am Wunsch der Stadtratsmehrheit, das
Vorhaben trotz der staatlich verursachten Verzögerungen zu ermöglichen, besteht
nicht der geringste Zweifel.“
Die größten Zweifel allerdings haben
die ‚Bürger für Sendling’, die sich über diese außergewöhnliche bevorzugte
Behandlung des türkischen Religionsvereins DITIM (43 Mitglieder bei
Antragsstellung) durch den OB Ude (SPD), die schwullesbische Wählerinitiative
Rosa Liste und die Grünen wundern.
Schließlich prozessiert DITIM aktuell gegen die Regierung von Oberbayern, weil
diese nach Baurecht und Bürgerbeteiligung verlangt... und für diesen Prozess hat
DITIM Geld!
Die ‚Bürger für Sendling’ wundern sich: schließlich konnte DITIM bis zum
30.06.2006 keinen Finanzierungsnachweis über die Kaufpreishöhe von angeblich 5,3
Millionen Euro vorlegen, wozu sie vertraglich verpflichtet war... und angeblich
sollen weitere 10 Millionen Euro noch in den Zentral-Moscheekomplex fließen...
Fragen über Fragen: Transparenz ist mehr als wünschenswert!
Die ‚Bürger für Sendling’ fragen:
Welcher Verein, welche Bürgergruppe,
welche Firma in München hat jemals eine vergleichbare Behandlung wie DITIM/DITIB
erfahren?
Auf welche Summe Zins und Zinseszins verzichtet OB Ude dadurch, dass er zwar ein
städtisches Grundstück ohne Bieterwettbewerb überschreiben lässt, aber großzügig
auf die Einnahme des Kaufpreises dabei verzichtet? Die Bürger für Sendling
fragen: Bei den gering angesetzten städtischen Zinsen könnte man bei einer
gestundeten Summe von über 5 Mio Euro möglicherweise vielleicht um 22.000 Euro
Zinseinnahmen im Monat für die Bürger ansetzen... für ein Jahr Stundung
vielleicht 270.000 Euro und mehr, für zwei Jahre über 600.000 Euro...?
Angeblich soll die von OB Ude gestundete Zeit noch um weitere 9 Monate bis nach
der Wahl 2008 verlängert werden... die ‚Bürger für Sendling’ fragen: Nach
welchem Gutdünken sollen die Münchner Stadträte über das DITIM-Vorhaben
entscheiden?
Oder gibt es gar Paragraphen, wonach ungleiche Behandlung von Bürgern,
beispielsweise ein merkwürdiger Verzicht auf städtische Finanzeinnahmen, auf
Rechtmäßigkeit zu überprüfen sind - und sich bei Verstößen dann die Fragen nach
den Verantwortlichen oder nach Regress stellen?
In diesem Jahr besteht Sendling seit 1225 in abendländischer Tradition und
Geschichte. Am denkmalgeschützten Gotzinger Platz mit der neubarocken Kirche St.
Korbinian, neubarocken öffentlicher Schulen sowie altmünchner Bürgerhäusern als
„bauliche Ergänzung“ eine türkisch-islamische Zentralmoschee mit zwei
41-m-Minaretten, Kuppel und Gebäudekomplex bauen zu wollen, ist ein Affront, der
von den ‚Bürgern für Sendling’ nicht hingenommen werden wird!
Die ‚Bürger für Sendling’ müssen nicht darauf hingewiesen werden, dass 5
Millionen Euro numerisch mehr sind als 33 Silberlinge!
Bürgervereinigung
„Bürger für Sendling“ (BfS)
Sprecherin: Helga Schandl (V.i.S.d.P), Königsdorfer Str. 13, 81371 München
PS.: (1) „Par Orde de Mufti“: „Herkunft der
französischen Redewendung ‚Auf Befehl des Mufti’ ist ungeklärt. ‚Mufti’ ist ein
islamischer Rechtsgelehrter, gegen dessen Urteil keine Berufung eingelegt werden
kann. Die Redewendung ist so weit verbreitet, dass sprachliche Verfälschungen
(‚Per’ statt ‚par’) oder Assimilationen (per order mufti) zu beobachten sind.
Sie soll gemeinhin zum Ausdruck bringen, dass eine Entscheidung ‚von oben herab’
gefällt wird, ohne dass die Betroffenen gehört werden oder dass sie explizit
gegen deren Votum durchgesetzt wird.“ (Quelle lt. Projekt Magazin 2007)
(2) aus derPresseerklärung der CSU-Fraktion der LH-München vom 26.01.2007
zum Seitenbeginn
Bürger für Sendling, 05.02.2007
Gerichtstermin DITIM-Zentralmoschee
VG München: "Justitias Prüfung"
Das Verwaltungsgericht München, Bayerstraße verhandelt
am 12.2.2007, ab 13:30 Uhr
in öffentlicher Sitzung in Sachen Moscheestreit „DITIM und Stadt München gegen
die Regierung von Oberbayern“.
Die Ortsbesichtigung dazu am Gotzinger Platz findet um 9:30 Uhr statt.
Offizielles Thema: Türkisch-islamisches DITIM/DITIB-Moscheebauprojekt am
Gotzinger Platz mit zwei 41-m-Minaretten (den höchsten Deutschlands?), einem
Kuppelbau und Gebäudekomplex gegen Rechte der einheimischen Allgemeinheit
bezüglich des „Ortsbilds am denkmalgeschützten Gotzinger Platz“
(Sendling/München) und gegen die Verletzung von Nachbarschaftsrechten.
Inoffizielles Thema: Kann der außereuropäische Staat Türkei , der über seine in
Bayern lebenden Staatsangehörigen und über deren leicht erworbenen, inländisch
wirksame Vereinsstrukturen (e.V.) Wirkung entfaltet, letztlich auch dadurch in
Bayern Grund und Boden erwerben und sich mit seiner Identität, seiner Kultur,
seiner Staatsreligion, seinen Rechtsauffassungen und seiner Staatspolitik gegen
die konträre Mehrheitsmeinung der einheimischen bayerischen Bevölkerung, gegen
die einheimische Kultur, gegen das hierzulande geltende Recht und sich auch
gegen das Rechtsverständnis der einheimischen Bevölkerung durchsetzen?
Der türkisch-islamische Religionsverein DITIM/DITIB (dessen Imame von der
türkischen Regierung, d.h. der türkisch-islamische Religionsbehörde gestellt
werden und somit rechtlich als auch finanziell Vorgaben des türkischen Staats
erfüllen müssen) will seinen Willen, eine Zentralmoschee in Sendling am
Gotzinger Platz zu bauen, beim Verwaltungsgericht München gegen die Auffassung
der Regierung von Oberbayern durchsetzen. Unterstützt wird DITIM/ DITIB mit
seinen Plänen durch die „Stadt München als Beigeladene“ - mit dem
Hauptunterstützer OB Ude (SPD), im Gefolge die schwullesbische Wählerinitiative
Rosa Liste (Stadtrat Niederbühl) sowie die GRÜNEN (Bürgermeisterkandidaten
Monatzeder und Benker).
OB Ude (SPD) vermittelte bereits im Vorfeld der Gerichtsverhandlung, dass er mit
einem für seine Auffassung (er möchte das Projekt ohne Bebauungsplanverfahren
und somit ohne Beteiligung der Bevölkerung durchziehen) positiven
Gerichtsentscheid rechnet.
Die Regierung von Oberbayern dagegen hatte „am 18.September 2006 den
baurechtlichen Vorbescheid der LH München für die Errichtung eines
türkisch-islamischen Kulturzentrums am Gotzinger Platz“ aufgehoben. Gegen den
Vorbescheid hatten zwei Nachbarn Widerspruch eingelegt. Damals teilte die
Regierung von Oberbayern u. a. mit:
„ Das geplante
türkisch-islamische Kulturzentrum fügt sich nicht in die nähere Umgebung ein,
weil es nach seiner Zweckbestimmung und Nutzungsintensität über eine im
Mischgebiet zulässige Anlage für religiöse und kulturelle Zwecke hinaus geht;
vorgesehen ist nicht lediglich eine Moschee, sondern eine zentrale Anlage
religiöser Betätigung mit überregionalem Einzugsbereich. Dazu kommt, dass ein
nahezu quadratischer Baukörper mit entsprechenden Abmessungen im Geviert
ansonsten nicht vorhanden ist.
Der massive Baukörper des geplanten Gebäudes verstößt gegenüber den Nachbarn
gegen das Gebot der Rücksichtsnahme, da er als überproportionale Baumasse auf
deren Grundstück einwirkt.
Schließlich wird auch das Ortsbild beeinträchtigt. Denn der massige und
quadratische Baukörper mit Kuppel und Minaretten beeinträchtigt die
städtebauliche Struktur des durch die Pfarrkirche St. Korbinian, den
Neubarockbau einer Volksschule und eine aus den 1920er Jahren stammenden
Mietshausgruppe geprägten Gotzinger Platzes, der im Übrigen auch als Ensemble
unter Denkmalschutz steht. Der geplante Baukörper komplettiert nicht die
räumliche und städtebauliche Qualitäten dieses Ortes, sondern wirkt dort als
Fremdkörper.
Außerdem kann das südliche Minarett nicht die gesetzlichen Mindestabstände zur
benachbarten Bebauung (Abstandsflächen) einhalten; deshalb hat der Vorbescheid
für das südliche Minarett eine sog. Abweichung erteilt, die das Bauvorhaben
insoweit von der Einhaltung dieser Mindestabstände entbindet. Diese Abweichung
ist jedoch rechtswidrig, da die nachbarlichen Interessen nicht ausreichend
gewürdigt werden. Diese betrifft insbesondere die durch das Abstandsflächenrecht
geschützten Rechtsgüter der Belichtung und Besonnung des Nachbargrundstücks
sowie die Gewährleistung des sozialen Wohnfriedens.
Vor diesem Hintergrund kann das Vorhaben nur dann verwirklicht werden, wenn
hierfür ein entsprechender Bebauungsplan aufgestellt wird.
In einem Vorbescheid kann vorab über Einzelfragen eines Bauvorhabens verbindlich
entschieden werden. Der Vorbescheid der Landeshauptstadt München trifft unter
anderem die Aussage, dass die Moschee mit Kuppel und Minarett grundsätzlich
baurechtlich zulässig ist. Außerdem wurde im Vorbescheid für das südliche
Minarett eine Abweichung von den Abstandsflächen erteilt.“
(Quelle: Reg. von Oberbayern, Medieninformation Nr. 359 vom 18.9.2006)
Unsere Meinung:
Wir erklären uns das massive Eintreten des amtierenden Oberbürgermeister Ude
(SPD) für die türkisch-islamische Zentralmoschee (nebst Koranschule, Geschäfte
und Wohnungen) aufgrund seiner persönlichen Erlebnisse und Beziehungen in
Anatolien (s. auch: „Christian-Ude-Kulturzentrum“ in Pülümür/Türkei mit
Ehrenbürgerschaft Udes ). Wenn die Regierung von Oberbayern im Ude-geförderten
Beschluss Münchens „Rechtswidrigkeiten“ festgestellt hat, hoffen wir auf das
Verwaltungsgericht, dass eine solche Handlung (wenn vorhanden) erkannt, benannt,
unterbunden und auch bei den dafür Verantwortlichen sanktioniert wird - denn
(vorsätzlich) falsches Verwaltungshandeln kostet Steuergeld, also „unser aller
Geld“!
Einen Hinweis der Regierung von Oberbayern können wir ‚Bürger für Sendling’ auch
ohne Richterspruch bereits jetzt bestätigen:
Der „soziale Wohnfrieden“ ist in Sendling durch DITIM massiv gestört worden,
eine Fortführung ihres Vorhabens am Gotzinger Platz wird ihn völlig zerstören!
Die ‚Bürger für Sendling’ werden mit Mitgliedern der Vorstandschaft unter den
Zuhörern sein.
Bürgervereinigung
„Bürger für Sendling“ (BfS)
Sprecherin: Helga Schandl (V.i.S.d.P), Königsdorfer Str. 13, 81371 München
zum Seitenbeginn
BfS, München den 30.11.2006
Moschee-Konflikt: OB Ude gegen alle(s)?
Bei einem angeblichen „Geheimtreffen“ zwischen
Innenminister Günther Beckstein und dem Generalsekretär Mehmet Yildirim des
türkisch-islamischen Dachverbands DITIB in Köln wurde offenbar über Auswege aus
dem brisanten, reichlich verfahrenen „Sendlinger Moschee-Konflikt“ gesprochen.
Die Gefahr wächst, dass der Streit für alle Streitparteien unkalkulierbar werden
könnte!
Ausgelöst wurde der Konflikt durch das Ansinnen von 43 Mitgliedern des
türkisch-islamischen DITIM-Vereins, eine Zentralmoschee mit Minaretten, Kuppel
und Islamzentrum ausgerechnet am denkmalgeschützten, geschichtsträchtigen
Gotzinger Platz in Sendling bauen zu wollen.
Inzwischen
hat OB Ude als Moschee-Befürworter den bayerischen Ministerpräsidenten Dr.
Edmund Stoiber, der für eine Bewahrung bayerischer Identität eintritt, deswegen
öffentlich herausgefordert,
hatten die DITIM-Türken angekündigt, entgegen
einem Bescheid der Regierung von Oberbayern ihre Moscheebaupläne vor Gericht zu
erzwingen.
hatte OB Ude öffentlich die Mehrheitsentscheidung 2005 der Sendlinger gegen die
Moschee verworfen und
die Sendlinger Bürger dagegen einen Bürgerentscheid in München angekündigt,
hatte OB Ude (SPD) den Moscheestreit zum kommenden Wahlkampfthema der SPD
gegenüber der CSU erklärt,
SPD-Landtagsabgeordnete des Petitionsausschusses sich zusammen mit den
CSU-Abgeordneten aufgrund einer Petition der „Bürger für Sendling“ gegen die
bisherige und aktuelle OB-Ude-Meinung gestellt,
und die öffentliche Meinung hatte sich in etwa 500 Presseberichterstattungen zum
Moschee-Konflikt gebildet.
Das aktuelle „Zwischenergebnis“:
Das türkische Ansinnen, am denkmalgeschützten Gotzinger Platz eine
Zentralmoschee mit zwei 41-m-Minaretten, Kuppel sowie ein Islamzentrum gegen die
Gegnerschaft und entgegen der Mehrheitsmeinung 2005 der Sendlinger ertrotzen,
hat massiven öffentlichen Streit in der Bevölkerung, in Parteien und
Organisationen ausgelöst!
Eine weitere Eskalation des Streits zwischen der Allianz „SPD / GRÜNE /
Schwul-lesbische Wählerinitiative Rosa Liste / DITIM“ gegenüber den Münchner
Bürgern in der Bürgervereinigung ‚Bürger für Sendling’ und der Initiative
„Bürger für München“ sowie der Regierung von Oberbayern dürfte programmiert
sein!
Dass der Islam eine friedliche, friedensstiftende Religion sei, glaubt in
Sendling nach Meinung der ‚Bürger für Sendling’ nur noch „eine überschaubare
Gruppe von Multikulti-Anhängern“, die sich im „ständigen Trialog der drei
Konfessionen“ (OB Ude) selbst beschäftigen. Doch die „Bürger für Sendling“
können berichten, dass viele katholische und evangelische
Kirchengemeindemitglieder immer unmutiger die offiziellen Verlautbarungen ihrer
Kirchenoberen zur Kenntnis nehmen. Im Fall der katholischen Kirche St. Korbinian
am Gotzinger Platz weichen Gläubige in Nachbarskirchen aus, bei den Bleibenden
hat sich eine Dissidentengruppe gebildet. Manche Katholiken sehen die
Multikulti-Pro-Moschee-Allianz mit der „Schwul-lesbischen Wählerinitiative Rosa
Liste“ sogar entsetzt, nachdem sich diese Gruppe beim Papstbesuch durch
Demonstrationen vehement als antikirchlich „geoutet“ hat. Zudem erfahren die
Sendlinger Christen erst jetzt durch die aktuelle öffentliche Berichterstattung
anlässlich der Papstreise, wie die Türken mit der christlichen Minderheit in der
Türkei umspringen!
Streit gibt es auch im bisher ruhigen Sendlinger Bezirk:
Dass inzwischen die SPD-Bezirksausschussvorsitzenden Pelkowski und RA Dill gegen
die BfS-Beiträge zu BA-Sitzungen (Punkt „Der Bürger hat das Wort“)
undemokratisch bis allergisch reagieren, ist für die ‚Bürger für Sendling’ Fakt
wie die Tatsache, dass ihre Eingaben wie auch verabschiedete Sendlinger
Bürgerbeschlüsse nicht fristgerecht bearbeitet werden.
OB Ude (SPD hat oftmals in unterschiedlicher Weise ausgedrückt, dass er
persönlich den Moscheebau fördern will - vor kurzem hatte er dazu fast
ganzseitig ein Forum in der BILD-Zeitung.
Jetzt beschuldigt er sogar die bayerische Staatsregierung zum Thema mit der
merkwürdigen Aussage, „die Staatsregierung hat hier sehenden Auges
rechtswidrig gehandelt. Es gibt keinerlei rechtliche Erfordernisse für einen
Bebauungsplan, weil wir Muslime nicht anders behandeln als andere.“
Die „Bürger für Sendling“ erstaunt auch diese OB-Äußerung, wenn sie an die erst
kürzlich mit OB Ude eröffneten jüdischen Synagoge denken und an deren lang
dauernde Planungsgeschichte...!
Rechtswidrig? Die Regierung von Oberbayern fordert nun wie der
Petitionsausschuss des Bayerischen Landtags (CSU-SPD gegen 1 GRÜNE) einen
ordnungsgemäßen Bebauungsplan, der eine ordnungsgemäße Bürgerbeteiligung
vorschreibt!
OB Ude ist dagegen,
„weil in einem Bebauungsplan die Nachbarn kein größeres Mitspracherecht haben
könnten, als sie es auch jetzt schon hatten. Es gab zwei Bürgerversammlungen, es
findet ein ständiger Trialog der drei Konfessionen in Sendling statt und es gab
einen Fassadenwettbewerb. Ein Bebauungsplanverfahren würde das ganze Projekt
verzögern und das Bauvorhaben gegenüber anderen, viel größeren Bauvorhaben
diskriminieren.“
OB Ude deutet etwas dunkel an, was die „Bürger für Sendling“ überhaupt nicht
verstehen.
Für sie würde ein Bebauungsplan - da öffentlich und klar - helles Licht in eine
für sie noch sehr dunkle Datenlage bringen!
Es ist doch bekannt: Besonders öffentliches Licht vertreibt Rechtswidrigkeiten!
OB Ude und allen Bürgern also ins Gedächtnis:
1) Die Bürgerversammlung 2005 hatte sich mit 252
gegen 212 Stimmen gegen die DITIM-Moscheebaupläne am Gotzinger Platz
ausgesprochen. OB Ude sagte damals cool, dass er trotzdem im Stadtrat eine
Grundsatzentscheidung zu Gunsten des Moscheebaus herbeiführen würde (SZ v.
18.06.2005). Spontan gesammelte 2000 Unterschriften gegen die Moschee
beeindruckten ihn so wenig wie die Empörung der Bürger über „das ihnen
‚überfallartig’ vorkommende Vorgehen der Stadt“ (SZ-Bericht) OB Ude stellte
damals die Meinung einiger Kirchenfunktionäre, des SPD-mehrheitlich dominierten
Bezirksausschusses und seine Selbsteinschätzung „das Recht der hier lebenden
Muslime, ihren Glauben auszuüben“, über das Votum der Sendlinger und deren
Bürgerrechte!
Die ‚Bürger für Sendling’ fragen: Wer stellt hier die Frage von Recht, von
Rechtswidrigkeit?
2) Die Bürgerversammlung 2006 wurde nach den Erfahrungen mit OB Ude von vielen
Bürgern boykottiert, so dass im Vergleich zum Vorjahr zwei Drittel der
Bürgerversammlung fehlten! OB Ude wollte trotzdem eine Meinungsäußerung der
Restversammlung zu den türkischen Moscheebau-Plänen. Als Abstimmungsergebnis gab
es 90 Befürworter bei 87 Gegenstimmen. Wie wohl hätten bei dieser Frage die
fehlenden Sendlinger „Ude-Boykotteure“ abgestimmt?
Eine Polit-Farce, befanden schon damals nicht nur die „Bürger für Sendling“.
3) Der „Trialog der Konfessionen“ wird von
den ‚Bürger für Sendling’ nur als Multikulti-Alibiveranstaltung für eine kleine
Interessensgruppe gesehen. Denn selbst in Ankündigungen der „Trialoger“ wurde
nicht offen zu Debatten eingeladen, sondern offenbar nur ängstlich
„handverlesenes Publikum“ gewünscht. Oder wie soll man den Einladungstext
verstehen: „Wir bitten um Voranmeldung unter
pfarramt@himmelfahrtskirche.de
oder telefonisch unter 30 90 7610. Wir behalten uns vor, nicht angemeldete
Personen von der Veranstaltung auszuschließen. Bitte verstehen Sie das als
Schutzmaßnahme, die wir aufgrund von schlechten Erfahrungen meinen treffen zu
müssen.“
Die „Bürger für Sendling“ wissen: Auch
das ist keine Rechtswidrigkeit...
4) Ein Fassadenwettbewerb, der hinter
verschlossenen Türen und ausgesuchten Mitgliedern stattfindet und der nicht
öffentlich debattiert werden darf, ist nach Meinung der ‚Bürger für Sendling’
nur Fassade!
Denn wer gegenüber einer neubarocken katholischen Kirche mit zwei Kirchtürmen im
denkmalgeschützten Ensemble von über 100jährigen Bürgerhäusern eine
türkisch-islamische Moschee mit zwei 41m hohen Minaretten, einer Kuppel und
einen osmanisch verfremdeten „Kaufhausbau der 60er Jahre“ bauen will - muss sich
dem Verdacht aussetzen, dass er nicht nur geschichtliche Instinktlosigkeit
beweist.
Nach Meinung der „Bürger für Sendling“ kann sich eine solche Zumutung nur noch
„politisch motiviert“ erklären lassen - mit Ablehnung, Abweisung und Verachtung!
Die Bürgervereinigung ‚Bürger für Sendling’ appelliert an OB Ude und den
türkisch-islamischen Verein DITIM, den Willen der Bürgermehrheit zu
respektieren!
Bürgervereinigung
„Bürger für Sendling“ (BfS)
Sprecherin: Helga Schandl (V.i.S.d.P), Königsdorfer Str. 13, 81371 München
zum Seitenbeginn
Aktuelles aus
dem Bezirk:
BfS, München den 11.11.2006
Desintegration à la Sendling
Alois Glück besuchte die islamische
Gemeinde in Penzberg, fand einen deutschsprechenden Imam vor und hörte dort
unter anderem den kritischen Hinweis, dass ,die türkische Islam-Gemeinschaft
Ditib „ein Spielball der jeweiligen Regierungskoalition in der Türkei“ sei.
(SZ, Süddeutsche Zeitung vom 08.11.2006, S.40, „Integration à la Penzberg).
Leo Brux, GRÜNER, BA-Stadtteilpolitiker, Lehrer und vielfach Beschäftigter pro
DITIM-Moscheebaupläne und Islamzentrum am Gotzinger Platz, schreibt im
Stadtteil-Werbeblatt „Hallo München“ vom 08.11.2006: „Mein Sendling ist nicht
ganz so harmlos, wie es sich gibt.“
Was meint er denn damit: „Sein (!) Sendling sei nicht ganz so harmlos...“?
Zuerst schreibt Brux, dass er einst als Sendlinger Abiturient im Falle eines
Prüfungsversagens wusste:“...werde mich deshalb umbringen müssen...“
Dann hat er es doch nicht getan, so dass er uns heute berichten kann, dass dann
seit 1989 in der Schanzenbachstraße 1 „tatsächlich eine Moschee“ war -
eingerichtet und auch als Gebetshaus genutzt von DITIM-Muslimen (wobei der
BfS dazu noch die einst dort betriebene Kampfsport-Schule einfällt - was Leo
Brux nicht erwähnt).
Was heißt das: hatten die DITIM-Muslime kein Geld - oder was war dort ihr
Treiben?
Denn Leo Brux berichtet weiter: „...2004 legte der Moscheeverein Umbaupläne
für das heruntergekommene Gebäude vor.“
Erstaunlich oder befremdlich: Nach 15 Jahre Nutzung durch DITIM war das Gebäude
„heruntergekommen“!
Leo Brux beschreibt dann die Problemlösung nach DITIM, die nur wenige hundert
Meter weiter nun erzwungen werden soll:
“In der Nähe liegt der Gotzinger Platz, der Ort, an dem der Sendlinger
Moscheeverein nun ein repräsentatives Gotteshaus errichten will und auf den
Umbau der Schanzenbachstraße verzichten möchte. Der Standort gegenüber der
katholischen Kirche St. Korbinian ist ideal.“
In der Kolumne von HALLO sollen Sendlinger erzählen, was sie bewegt und (...)
"Sorgen bereitet“. Der grüne Pädagoge und DITIM-Ehrenmitglied Leo Brux garniert
nun diese DITIM-Forderung am Gotzinger Platz mit präzisen Aussagen über
Verbrechen von Sendlinger Nationalsozialisten im III.Reich, die in Sendling 1941
unschuldige jüdische Sendlinger Bürger ermordeten!
Was will Leo Brux damit mitteilen, andeuten, assoziieren ?
Ist das eine Drohung: „Mein Sendling ist nicht ganz so harmlos, wie es sich
gibt?“
Alois Glück appellierte inzwischen im Bayerischen Rundfunk an die Vernunft
derjenigen, die in München wegen der DITIM- muslimische Moscheebau-Forderungen
streiten.
Die ‚Bürger für Sendling’ begrüßen den Appell - und erinnern an den SZ-Bericht
vom 08.11.2006, wonach Alois Glück „vor allem die Ansichten des geistigen
Oberhauptes der Penzberger Muslime“ als „beispielhaft“ sieht.
SZ: „Imam Benjamin Idriz, 35, ist ein Mann, der Fundamentalismus und
überkommene Traditionen verurteilt. Zu deren schlimmsten Erscheinungs formen
gehörten immer wieder so genannte Ehrenmorde. „Das ist eine traurige Realität“,
betont Idriz. Dies habe mit Religion nichts zu tun, die Ursachen lägen in den
Traditionen der verschiedenen islamischen Länder
Er forderte deshalb, in Deutschland lebende Muslime sollten mit der deutschen
Sprache, der Kultur und den demokratischen Werten vertraut sein. „Es ist an der
Zeit, dass die Muslime endlich merken, in welcher Welt sie eigentlich leben“, so
Idriz. “Wir müssen die Hymnen mitsingen können.“
Deshalb sei es notwendig, einen „Institutionellen Islam“ in Deutschland zu
etablieren, mit einem einheitlichen islamischen Religionsunterricht in deutscher
Sprache. Kritisch sieht Idriz unter anderem die türkische Islam-Gemeinschaft
DITIB (( Anmerkung BfS: DITIB ist der Dachverband der DITIM)) .
Diese sei „ein Spielball der jeweiligen Regierungskoalition in der Türkei.“
Eine Öffnung nach außen finde bei DITIB nicht statt.“
Jerzy Montag, (MdB GRÜNE) sagte laut Münchner Merkur, 18.04.2006: „ Ein Verein,
der vom türkischen Religionsministerium bezahlt und ideologisch geführt wird,
ist zweite Wahl.“
Was meint denn dieser Abgeordnete damit... mit zweiter Wahl? Denn schließlich
besteht ein Verein ja aus Bürgern... seien sie Türken oder Deutsche.
Die ‚Bürger für Sendling’ meinen:
Das Verhalten des GRÜNEN Leo Brux ist höchst bedenkenswert und bedeutet
letztlich für die Muslime keine Integration, sondern Desintegration!
Bürgerinitiative
„Bürger für Sendling“
V.i.S.d.P Helga Schandl, Sprecherin, Königsdorferstraße 13, 81371 München
zum Seitenbeginn
Aktuelles aus dem Bezirk:
Kritische BfS-Anträge
Rot-Grün wischt Moschee-Anfragen weg!
Eklat um Antrags-Abweisungen im BA 6: Die
schriftlichen Anfragen der ‚Bürger für Sendling’ (Nr.100876, 100877)), die
darauf abzielten, dass die BA-Politiker von Rot-Grün die von ihnen betriebenen
Moschee-Vorgänge selbst der Öffentlichkeit darstellen sollen, werden laut
BA-Vorsitzenden Pelkowski wegen vorgeblicher Arbeitsüberlastung und angeblichem
Kostenaufwand nicht bearbeitet.
Der Antrag der BfS (BA 02-08/E00465), der in der Sendlinger Bürgerversammlung
von der Bürgermehrheit beschlossen wurde, sollte nach Einwänden von
CSU-Fraktionsvorstand Simon erweitert werden, um trotz der von der SPD
vorgebrachten Datenschutz-Einwände ausreichend Klarheit zu bringen: Dies jedoch
wurde nun von den SPD- und GRÜNEN-Politikern mit ihrer Stimmenmehrheit
abgewiesen! BA-Vorsitzender Pelkowski (SPD) „zeigte Nerven“ durch Redeverbote
und rüdes Vorgehen.
Sendling, 25.10.2006
Die ‚Bürger für Sendling’ hatten im Vorfeld der BA-Sitzung am 09.10.2006 die
wahrscheinliche Art des Vorgehens von SPD und GRÜNEN durch eine „Indiskretion
durch Gewissensentscheid“ erfahren. Der Insider-Hinweis war: Die
Stadtteilpolitiker SPD-GRÜNE wollten die schriftlichen BfS-Nachfragen nach den
für sie undurchsichtigen Planungs- und Finanzierungsvorgängen um die
türkisch-islamische DITIM-Moschee per Abstimmung zurückweisen und sie nicht, wie
gefordert, bearbeiten.
Die sehr konkreten Anfragen der ‚Bürger für Sendling’ zielten nämlich auch
darauf ab, dass die BA-Stadtteilpolitiker von Rot-Grün sich bei einer
schriftliche Antwort dann auch hätten juristisch und moralisch konkret
offenbaren und festlegen müssen.
‚Wahrheit oder Unwahrheit, das war hier die
Frage!’
SPD und GRÜNE wichen einer Festlegung
aus, indem sie im BA inhaltlich sinngemäß erklärten, die Sendlinger hätten dies
doch alles in der Vergangenheit aus der Zeitung und andernorts erfahren
können... Ein Schelm, der dabei lacht?
Vorsorglich hatten die ‚Bürger von Sendling’ zu
dieser voraussehbaren Situation eine schriftliche Stellungnahme auf einer
einzigen Seite verfasst, die die BfS-Sprecherin Helga Schandl vortragen wollte.
Sie wollte damit die Anwesenden über diese für die Bürgergruppe undemokratische
Situation zu informieren und eine ‚geheime Abstimmung’ des BA bei Moschee-Themen
vorschlagen.
Offenbar erregte aber ein Zwischenruf von Rechtsanwalt Dill, SPD,
stellvertretender BA-Vorsitzender den BA-Vorsitzenden Pelkowski (SPD): Er entzog
Helga Schandl das Rederecht und Rechtsanwalt Dill forderte von ihr das
Schriftstück ein!
Einem gereizten BA-Vorsitzenden Pelkowski lagen offenbar die „Nerven blank“! Er
bezichtigte später Frau Schandl pauschal mit unbewiesenen, unklaren Vorwürfen
sogar der Lüge. Auch andere Bürger wurden zurechtgewiesen. Der erstmals
anwesende Bürger Prof. Dr. Meyer wurde bei seiner Wortmeldung vom
BA-Vorsitzenden Pelkowski sogar angegangen mit „Wollen Sie stänkern?“
Der BA-Stadtteilpolitiker Simon (CSU)
protestierte gegen diese Art von Bürgerbehandlung und Stadtteilpolitik. Außerdem
wollte er wissen, ob DITIM bereits Gelder an die Stadt bezahlt habe - doch
dieses Nachhaken lehnte die SPD ab.
Da die ‚Bürger für Sendling’ vorsorglich ausreichend Kopien ihrer Einwendung
mitgebracht hatten, konnten die anwesenden Pressevertreter darüber informiert
werden, was der BA-Vorsitzende durch den Redeabbruch unterbunden hatte:
Den Vorschlag der ‚Bürger für Sendling’, dass beim Thema Moschee die
BA-Mitglieder geheim abstimmen sollten.
Denn die Gruppendynamik bei SPD und GRÜNEN bei einer offenen Abstimmung „unter
den Augen ihrer Vorsitzenden“ vereitelt - so die Meinung der ‚Bürger für
Sendling’ - bei manchen rosarotgrünen BA-Mitgliedern eine demokratische
Meinungsabgabe...
Das von den Bürgern aus Sendling als
unangemessenes, undemokratisch empfundenes Verhalten des BA-Vorsitzenden
Pelkowski und den GRÜNEN bestätigt den ‚Bürger für Sendling’, dass die Neugier
der Sendlinger zu Hintergrund-Informationen bei den türkisch-islamischen
Moscheeplänen weiterhin sehr wohl angebracht ist!
Beschwichtigende und unkonkrete Presseverlautbarungen sind den Bürgern „aus der
großen Politik“ bekannt, haben aber beim Gang der Ereignisse oft zu „kurze
Beine“....
Bürgerinitiative
„Bürger für Sendling“
V.i.S.d.P Helga Schandl, Sprecherin, Königsdorferstraße 13, 81371 München
zum Seitenbeginn
DITIM-Moscheebau: Genehmigung auf dem „kleinen
Dienstweg“?
Die Münchner Stadtbaurätin Christiane Thalgott
will immer noch mit einer einfachen
Baugenehmigung in München-Sendling die DITIM-Zentralmoschee und das
Islam-Zentrum absegnen. Damit verfolgt sie stringent die „Pro-Moschee-Linie“ des
OB-Ude und der Stadträte der Rot-Rosa-Grünen-Fraktion.
(BfS)
München, 19.08.2006. Die München Stadtbaurätin
Christiane Thalgott (64) antwortete im MÜNCHNER MERKUR (v.28.6.2006) auf die
Frage, warum die Moschee kein Bebauungsplan-Verfahren durchlaufen sollte, wie es
die Stadt-CSU und oppositionelle Bürger fordern würden:
Thalgott:
„Es ist nicht so, dass die Größe des Bauwerks in irgendeiner Weise aus
dem Rahmen fällt. Deshalb ist es für mich unstrittig, dass das ein Fall nach dem
Paragrafen 34 Bundesbaugesetz ist.“ (Erklärung der MERKUR-Redaktion:
Anpassung des Projekts an den Kontext der umgebenden Bebauung).
MERKUR:
Die Religionsfreiheit schließt ja auch religiöse Stätten zur
Ausübung des Kults ein. Aber nicht an jedem Platz in jeder beliebigen Form.
Welches Prinzip hat Vorrang?
Thalgott:
„An einem Platz, an dem eine Schule mit Turm, eine Kirche mit Turm und
eine großmaßstäbliche Wohnbebauung steht, kann man ein solches Gebäude ohne
weiteres realisieren. In unserem Grundgesetz ist die Religionsfreiheit sehr
deutlich formuliert. Gebäude mit religiöser Nutzung haben also den Schutz des
Staates. Die Auseinandersetzungen gehen ja weniger um das Gebäude als um dessen
Inhalt.“
Nach Auffassung der „Bürger für Sendling“ bezeugen diese Aussagen von Thalgott,
dass sie entweder Sachunkundiges von sich gibt oder gar Fehlinformationen für
die Öffentlichkeit!
Denn bekanntlich steht das Ensemble der altmünchnerischer Bürgerhäuser, der
Schulgebäude und der katholischen Kirche St. Korbinian im neubarockem Stil am
Sendlinger Gotzinger Platz, teils über 100 Jahre alt, unter Denkmalschutz.
BFS-Sprecherin Helga Schandl empört: „Und da will diese Stadtplanerin den
Münchnern als die richtige Entscheidung verkaufen, dass in die dortige Baulücke
als dazu passende „Ergänzung“ der Neubau einer türkischen DITIM-Moschee im
modernistisch-osmanischem Baustil mit hohen Minaretten und Kuppel hineingestellt
werden soll!“
Auch erwähnt Stadtplanerin Thalgott, die bald in Pension gehen will, in ihrem
Interview nicht, dass im Moschee-Komplex ein großes Islam-Zentrum geplant (und
genehmigt) ist mit einem türkischen Restaurant, Wohnungen, Schulungs- und
Freizeit-Räumen…
„Hier das Wort der „Religionsfreiheit“ in den Mund zu nehmen, halte ich für
falsch!“, so BfS-Sprecherin Helga Schandl: „und ebenso falsch ist auch die
Aussage von Frau Thalgott, dass es weniger um das Gebäude gehen soll als um
dessen Inhalt. Das eine ist ja mit dem anderen untrennbar verbunden!“
Inzwischen haben die „Bürger für Sendling“ nicht nur eine Petition dagegen im
Bayerischen Landtag eingereicht, sondern auch diesbezügliche kritische Anträge
bei der Stadt zur Beantwortung. Auch hat die Regierung von Oberbayern ein „Veto“
eingelegt und fordert einen Bebauungsplan: Entschieden ist also noch nichts! BfS
Informationen zur Stadtbaurätin Thalgott:
*1.5.1942, Breslau; Auskunft unter muenchen.de
Thalgott-Aktivitäten und Mitgliedschaften:
Stadtbaurätin München,
Honorarprofessur TU München, Präsidentin der Deutschen Akademie für Städtebau
und Landesplanung (DASL), Architekten- und Ing.-Kammer Schleswig-Holstein,
Bauausschuss des Deutschen Städtetages, Arbeitsgruppe Kooperation DST / GdW /
BDA, Beirat des Wohnbundes, Bauausschuss Deutscher Städtetages, Beirat des
Deutschen Volksheimstättenwerkes, Deutscher Werkbund, Kuratorium des Deutschen
Instituts für Urbanistik (Difu) - Deutscher Verband für Wohnungswesen, Städtebau
und Raumordnung; Bayerische Architektenkammer – Aufsichtsrat der
Wohnungsbaugesellschaft Heimag, Vereinigung der Stadt-, Regional- und
Landesplanung (SRL), ISOCARP (Internationale Gesellschaft der Stadt- und
Regionalplaner), Uli Urban-Land-Institut
Bürgerinitiative
"Bürger für Sendling" (BfS)
Sprecherin: Helga Schandl (V.i.S.d.P), Königsdorfer Str. 13, 81371 München
zum Seitenbeginn
Bauantrag für Haupt-Moschee mit
Islam-Zentrum in Sendling gestellt
Baupläne bei DITIM ausgelegt – Minarette, Kuppel u. Fassade sollen nachts
leuchten
Stadtbaurätin Thalgott will dieses Großvorhaben ohne Bebauungsplan-Verfahren
rasch genehmigen
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München, 10.07.2006 – wie der türkische Moschee-Verein DITIM in seiner
24-seitigen Broschüre mitteilt, hat er am 26. Juni 2006 den Bauantrag für das
auf 12 Mio. EUR veranschlagte Vorhaben eingereicht.
Das geplante Gebäude wird mit seiner standortfremden Architektur und mit seiner
Masse (E+6, Geschoßfläche 5.500 qm) den Ensemble geschützten Gotzinger Platz
(Neubarock) in seiner historisch geprägten Form völlig verändern, viele sagen
sogar: verunstalten.
Glasfassaden im Erdgeschoß und im 1. Stock sowie eine mit regelmäßigen
Ornamenten versehene Fassade vom 2. bis zum 5. Stockwerk sind ebenso ein
Fremdkörper wie die Kuppel und die beiden, inzwischen auf 41m Höhe angewachsenen
Minarette, die vis-a-vis zum Kirchenportal der Kath. Pfarrkirche St. Korbinian
errichtet werden sollen.
Wenn schon bei Tag diese Gesamtanlage ein starkes Signal an die Sendlinger
Bevölkerung geben soll: "Seht her, wir sind jetzt hier am Platz!", so wird diese
Botschaft durch die geplante nächtliche Illumination noch verstärkt:
-
Ornament-Fassade wie auch die Kuppel sollen durch Unterbrechungen im
Mauerwerk von innen leuchten = Sterneneffekt.
-
Die beiden Minarette sollen im oberen Teil großflächige Öffnungen haben, die
ebenfalls von innen angeleuchtet werden sollen (wie bei einem Leuchtturm),
-
Kuppel und Minarette sollen auf ihrer Spitze große Halbmonde tragen, die
nachts ebenfalls leuchten sollen.
Das ist zusätzlich zur baulichen vor allem eine
kulturelle und religiöse "Kampfansage", die die Sendlinger Bürger verstanden
haben und gegen die sie sich mit allen legalen Mitteln wehren werden.
Deshalb verlangen wir, dass das beantragte Bauvorhaben keinesfalls nach §34 des
Bundesbaugesetzes (BauGB) genehmigt werden darf, - wie es die Stadtbaurätin
Thalgott will.
Im Kommentar zum Bayer. Denkmalschutzgesetz heißt es unter DSchG Einl. Nr.28
Seite 46:
Nach §34 34 BauGB sind innerhalb der im Zusammenhang bebauten Ortsteile, soweit
kein Bebauungsplan besteht, Vorhaben (nur) zulässig, wenn sie sich nach Art und
Maß der baulichen Nutzung, der Bauweise und der zu überbauenden
Grundstücksfläche in die Eigenart der näheren Umgebung einfügen und wenn das
Ortsbild nicht beeinträchtigt wird.
Durch die Beschränkung von Neubauten auf Vorhaben, die sich einfügen, also
gleichen oder ähnlichen Zwecken in vergleichbarer Intensität dienen, das
bestehende Verhältnis von bebauter und unbebauter Grundstückfläche nicht
mißachten, das Ortsbild und die Eigenart der näheren Umgebung berücksichtigen,
-
sollen Entwicklungssprünge, plötzliche Veränderungen der baulichen Dimension
verhindert
-
und Geschlossenheit und Charakter von Ortskern und Stadtvierteln bewahrt
werden.
Wir fordern deshalb, dass die Regierung von
Oberbayern die Landeshauptstadt verpflichtet ein Bebauungsplan-Verfahren
durchzuführen, an dem sich die Bürger Sendlings beteiligen können.
Die ist auch unser Antrag bei der
BÜRGERVERSAMMLUNG am 13. Juli 2006
Ort: Dreifach-Turnhalle Gaißacher/Wackersbergstraße
Zeit: 19:00 Uhr
Die Bürger Sendlings wie auch die Bürger aus dem kath. Dekanat München-Laim sind
aufgerufen, an dieser Bürgerversammlung teilzunehmen und eine Haupt-Moschee mit
Islam-Zentrum direkt gegenüber von St. Korbinian zu verhindern.
Bürgerinitiative
"Bürger für Sendling" (BfS)
Sprecherin: Helga Schandl (V.i.S.d.P), Königsdorfer Str. 13, 81371 München
zum Seitenbeginn
Wichtig! Bürgerversammlung Sendling
am 13.7.2006, 19:00 Uhr
Dreifachturnhalle Gaißacherstr. 8
Liebe Sendlinger Mitbürger!
Die rot-rosa-grüne Stadtspitze hat uns nicht nur einen gigantischen Schuldenberg
von über 1,3 Milliarden Euro aufgehäuft, der mit einer jährlichen
Zinsverschuldung von rund 150 Millionen Euro unsere Zukunft und die unserer
Kinder verrät, sondern missachtet bei uns in Sendling die Einstellung der
Bürger, die die Entwicklung einer islamischen Parallelgesellschaft ablehnen!
Achtung!
Die Planer der Moschee und Islam-Zentrums am Gotzinger Platz und Unterstützer
aus der Stadtspitze verkünden zwar, dass in ihrem Sinn "alles schon gelaufen"
sei… Diese Aussage halten wir für falsch! Die Rechtmäßigkeit der städtischen
Akteure bezüglich der Grundstücksvergabe ist infrage gestellt¸ unsere Petition
beim Bayerischen Landtag wird gerade erst bearbeitet, Gerichte sind noch nicht
angerufen!
Das letzte Wort ist also noch lange nicht gesprochen!
Wichtig ist Ihr "Nein!"
bei der Bürgerversammlung:
Keine Moschee, keine Minarette,
kein Islam-Zentrum
am denkmalgeschützten Gotzinger Platz!
Notwendig
ist, dass Sie Ihren Personalausweis oder
Reisepass mitbringen: Sie können nur dann mit abstimmen oder einen
Antrag stellen!
Einen "Wortmeldebogen" erhalten Sie am Turnhallen-Eingang (oder im Internet:
Formblatt rechtzeitig downloaden unter WWW.MUENCHEN.DE.
Ihr Antrag / Ihre Wortmeldung:
Überlegen Sie rechtzeitig, welchen Antrag Sie stellen wollen und wie Sie ihn
"kurz und bündig!" begründen. Am besten bringen Sie ihn geschrieben mit und
tragen ihn mit Ihrer kurzer Begründung vor!
Haben Sie keine Scheu:
Nach Verlesen Ihres Antrages können Sie ohne weitere Erklärung, ohne Diskussion
oder Streitgespräch wieder auf Ihren Platz gehen.
Lassen Sie sich nicht veräppeln,
wenn durch langatmige politische Erklärungen üblicherweise "auf Zeit gespielt"
wird – denn die Abstimmung erfolgt erst zum Schluss der Versammlung! Wer
vorher frustriert geht, lässt die städtischen Politprofis ihr politisches
Ränkespiel nur gewinnen!
Üben Sie Ihre demokratischen Rechte konsequent
aus, denn: "Wir sind das Volk!" Das
steht so in unserem Grundgesetz! Parteien sind nur Diener!
Ihre "Bürger für Sendling"
V.i.S.d.P.: Helga Schandl (Sprecherin), Königsdorferstr. 13, 81371 München
zum Seitenbeginn
Sendling aktuell, 18.05.2006
Presse-Erklärung
Petition an den Bayerischen Landtag soll Verfassungsauftrag
für Bayerische Kultur bestätigen und DITIM-Moscheebau verhindern!
München. Mit einer Petition an den Bayerischen Landtag verstärken die „Bürger
für Sendling“ ihren Widerstand gegenüber den Plänen des türkischen Vereins DITIM,
gegenüber dem denkmalgeschützten Ensemble mit katholischer neubarocker Kirche,
staatlichen Grundschulen und altmünchner Bürgerhäusern am Gotzinger Platz
/Sendling eine türkische DITIM-Moschee und ein Islam-Zentrum zu bauen.
Nach Auffassung der BfS widerspricht das Moscheebauvorhaben eklatant der
bayerischen Verfassung, insbesondere dem Verfassungsauftrag, bayerische Kultur
zu bewahren. Kultur definiert sich dabei nicht als bloße Baulichkeit, sondern
als überlieferte und gelebte bayerische Lebensweise nach freiheitlichen Werten.
Islamische Vorstellungen wie Unterordnung der Frau, Zwangsehe, Ehrenmorde,
Schlacht- und Speisevorschriften sowie manche Indoktrinationen widersprechen
auch den Verfassungsgeboten!
Helda Schandl, Sprecherin der BfS: „In unserer Verfassungspräambel steht, dass
wir Bayern eine tausendjährige Geschichte haben; 300 Jahre alt ist unsere
Sendlinger Identität und unser Widerstand gegen Fremdbestimmung – und jetzt
wollen einige Mitglieder des DITIM-Vereins und ein jüngst zugeteilter Imam
gegenüber einem denkmalgeschütztem bayerischen Ensemble eine türkische Moschee
mit 41m hohen Minaretten, Koranschule und Islam-Zentrum bauen!
Wir einheimische Bürger vermissen Respekt vor unserer bayerischen Kultur und
unserer Geschichte –die DITIM-Moschee mit Islam-Zentrum empfinden wir als
Konfrontation, Willkür, Machtallüren!“
In der Petition der BfS wird u.a. eine Prüfung der Vorgänge verlangt, die zum
merkwürdig beschleunigten und wohlwollendem kommunalen Genehmigungsverfahren
geführt haben. „Vollzugsdienststellen“ wie beispielsweise die Untere
Denkmalschutzbehörde sollen überprüft, verantwortliche Beamte benannt und zur
Rechenschaft gezogen werden und fehlerhafte Beschlüsse müssen aufgehoben werden.
Die BfS halten die Willfährigkeiten der Stadtparteien Rosa-Rot-Grün mit dem OB
Christian Ude an der Spitze gegenüber dem DITIM-Islam für skandalös! Zum einen
hat sich der OB Christian Ude – der in Anatolien als Ehrenbürger jüngst ein
„Christian-Ude-Kulturzentrum“ eingeweiht hat – nach Meinung der BfS sich
parteiisch, undemokratisch und rüde über das abweisende, verneinende Votum der
Sendlinger Bürgerversammlung hinweggesetzt! Zum anderen missachten die
Rosa-Rot-Grünen-Moschee-Beschlüsse nach Auffassung der BfS wesentliche Artikel
der bayerischen Verfassung!
Gez. Helga Schandl
(Sprecherin, v.i.S.d.P.)
zum Seitenbeginn
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